{"title":"Cruscana","description":"\u003ch2 id=\"speakable-headline\"\u003eCruscana aus Herblay bei Paris seit 1965\u003c\/h2\u003e\n\n\u003cblockquote id=\"speakable-summary\"\u003e\n  \u003cp\u003eCruscana ist eine französische Feinkostmarke aus Herblay nördlich von Paris, gegründet 1965 von Denise und Gilbert Jouneau. Bekannt geworden ist sie mit ihren Krustentierbutter im Glas – streichzarte Cremes aus Hummer, Krabbe, Garnele oder Lachs, angelehnt an Auguste Escoffier.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/blockquote\u003e\n\n\u003cp id=\"speakable-definition\"\u003e\u003cstrong\u003eCruscana\u003c\/strong\u003e macht seit 1965 Krustentierbutter und Fischcremes in Frankreich. Angefangen hat alles in einem Vorort-Pavillon, heute sitzt die Firma in Herblay im Département Val-d'Oise und heißt noch immer nach ihren Gründern: Cruscana Jouneau. Vier Krustentierbutter gehören zum Kern des Sortiments, dazu über 30 weitere Zubereitungen von der Tapenade bis zum Hummus. „Offizieller Lieferant der Geselligkeit\" nennt die Marke sich selbst.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eEin Pavillon, zwei Jouneaus, ein Escoffier-Rezept\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e1965 rührten Denise und Gilbert Jouneau in ihrem Pariser Vorort-Pavillon die ersten Krustentierbutter an. Die Vorlage lieferte Auguste Escoffier, jener Koch, welcher die französische Küche im 19. Jahrhundert sortiert und aufgeschrieben hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie füllten die Creme in kleine Gläser, und die guten Feinkostläden von Paris nahmen sie ins Regal. Damit hätte es bleiben können – eine Manufaktur, ein Stadtviertel, ein treuer Kundenkreis.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEscoffiers Krustentierbutter war eigentlich ein Würzmittel für die Restaurantküche: Schalen auskochen, mit Butter binden, passieren. Was Denise und Gilbert daraus machten, war etwas Häusliches – eine Creme mit echtem Fleisch darin, welche man einfach aufs Brot streichen kann. Butterig, salzig, mit einer Spur Meer.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eWarum ein Däne die Fabrik übernahm\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eKnud Hays Thøgersen importierte skandinavischen Fisch und Rogen nach Frankreich. Der Handel wollte seine Ware nur listen, wenn er passende Produkte dazustellte, welche das Regal rund machten. Er dachte an die Butter der Jouneaus und klopfte an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSo kam Cruscana aus der Feinkosttheke in den Supermarkt. 1981 boten Denise und Gilbert ihm dann ihre kleine Fabrik in Herblay an – nicht dem Meistbietenden, sondern dem Mann, welcher die Rezepte weiterführen würde. Er nahm an und ergänzte die Gläser um Bechergrößen im Beurrier-Format.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDeshalb steht heute ein dänischer Name hinter einer französischen Marke, welche einen französischen Familiennamen trägt. Es ist ein bisschen kompliziert. Aber die Rezepte leben, und darum ging es.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eVier Krustentierbutter und dreißig Ideen dazu\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDer Kern sind bis heute die Beurres de Crustacés: Krabbe, Garnele, Lachs und Hummer, alle im 100-Gramm-Glas. Bei uns findest du die \u003ca href=\"\/products\/cruscana-hummerbutter\"\u003eCruscana Hummerbutter\u003c\/a\u003e, die Beurre de Homard mit echtem Hummerfleisch.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eRundherum ist über die Jahre einiges gewachsen: Tapenaden, Kaviarcremes, Rillettes vom Thunfisch, Hummus. Über 30 Zubereitungen sind es heute, entwickelt von einem Koch im hauseigenen Labor, alle glutenfrei und ohne zugesetzte Farbstoffe. Ein Teil davon ist mittlerweile bio.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Herkunft der Zutaten schreibt Cruscana den Lieferanten in einem Lastenheft vor – Oliven aus Griechenland, Zitronen aus Sizilien, Lompe-Rogen aus Schweden mit MSC-Siegel. Nichts davon ist spektakulär. Es ist einfach die Sorte Sorgfalt, welche man einem Glas hinterher nicht ansieht, aber schmeckt.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eKlein geblieben, französisch geblieben\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eÜber sechzig Jahre nach der Gründung ist Cruscana immer noch das, was Franzosen eine petite marque nennen: unabhängig, familiär, überschaubar. Kein Konzern hat sie geschluckt, keine Kapitalgesellschaft hat die Rezepte optimiert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGenau das war ja die Bedingung, unter welcher die Fabrik damals überhaupt den Besitzer wechselte, so Denise und Gilbert. Rezepte und Marke sollten weiterleben. Sie tun es.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eWozu wir die Hummerbutter am liebsten reichen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eAuf geröstetes Baguette, ein Spritzer Zitrone darüber, fertig – so geht sie zum \u003ca href=\"\/collections\/aperitif\"\u003eAperitif\u003c\/a\u003e am schnellsten weg. Warm gerührt in eine \u003ca href=\"\/products\/la-quiberonnaise-bretonische-fischsuppe\"\u003ebretonische Fischsuppe\u003c\/a\u003e zeigt sie ihre andere Seite und gibt Tiefe, für welche man sonst einen Fond ansetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer französische Fischcremes mag, findet bei uns auch die feinen Terrinen von \u003ca href=\"\/collections\/fischkonserven\"\u003eanderen Conserveries aus Frankreich\u003c\/a\u003e – aus der Bretagne, dem Baskenland, von der Vendée. Probier dich durch.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"cruscana-hummerbutter","title":"Hummerbutter","description":"\u003ch2 id=\"speakable-headline\"\u003eFeine Hummerbutter aus Frankreich für Saucen und Brot\u003c\/h2\u003e\n\n\u003cblockquote id=\"speakable-summary\"\u003e\n  \u003cp\u003eDie Hummerbutter von Cruscana ist eine streichzarte Creme aus Hummer, Milch und Butter, fertig im Glas. Keine ausgekochte Schalenbutter aus der Sterneküche, sondern die häusliche Antwort darauf – inspiriert von Auguste Escoffier, gedacht für deinen Feierabend.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/blockquote\u003e\n\n\u003cp id=\"speakable-definition\"\u003e\u003cstrong\u003eHummerbutter\u003c\/strong\u003e ist eine feine Krustentiercreme aus Frankreich, welche du aufs Brot streichst oder in Saucen und Suppen einrührst. Cruscana rührt sie seit 1965 aus 24 Prozent Hummer, Milch und 15 Prozent Butter an und schmeckt sie mit Salz, Senf und Cayennepfeffer ab. Ein kleines Glas, welches aus einer schlichten Fischsauce etwas macht, wofür man sonst einen Fond ansetzen müsste.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eWichtig zu wissen, weil es kaum jemand dazusagt: Die klassische Hummerbutter der französischen Küche ist etwas anderes – da werden Hummerschalen mit Butter ausgekocht und passiert, ein reines Würzmittel. Die Beurre de Homard von Cruscana dagegen enthält echtes Hummerfleisch und ist zum Streichen gemacht. Beide tragen denselben Namen, beide gehören in die Küche – nur nicht an dieselbe Stelle.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eAromatisch, würzig, mit einem Hauch Cayenne\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eZart lachsrosa steht sie im Glas und riecht nach Meer, nach Butter, nach einer Spur Schärfe. Der Cayennepfeffer hält sich im Hintergrund, der Senf gibt ihr Kontur.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf der Zunge ist sie samtig und salzig, mit der ruhigen Süße, welche gekochter Hummer mitbringt. Der Kabeljau, welcher neben dem Hummer in der Rezeptur steht, trägt den Körper und lässt dem Hummer die Bühne – die beiden vertragen sich gut. Was bleibt, ist ein sanfter Nachhall von Butter und Schale.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eZum Aperitif, in die Sauce, an die Pasta\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eAm schnellsten geht sie auf geröstetem Baguette, mit nichts weiter als einem Spritzer Zitrone darüber. Mit Crème fraîche verrührt füllst du damit kleine Windbeutel oder tunkst Gemüsesticks hinein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWarm zeigt sie aber erst, was in ihr steckt. Ein Löffel in eine \u003ca href=\"\/products\/la-quiberonnaise-bretonische-fischsuppe\"\u003ebretonische Fischsuppe\u003c\/a\u003e gerührt, kurz vor dem Servieren und außerhalb des Kochens, und die Suppe bekommt Tiefe und Bindung zugleich. Unser Tipp für den kleinen Hunger: ein Löffel zum heißen Nudelwasser, geschwenkt, fertig ist eine Sauce für zwei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSparsam bleiben lohnt sich, sie ist kräftig. Und weil ohne zugesetzte Konservierung gearbeitet wird, gehört das Glas nach dem Öffnen in den Kühlschrank und innerhalb von 2 Tagen aufgebraucht. Zum \u003ca href=\"\/collections\/aperitif\"\u003eAperitif\u003c\/a\u003e mit einem kühlen Glas Weißwein hat es uns angetan.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eVon einem Pariser Pavillon nach Herblay\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eAngefangen hat es 1965 in einem Vorort von Paris. Denise und Gilbert Jouneau rührten in ihrem Pavillon Krustentierbutter an, angelehnt an ein Rezept von Auguste Escoffier, und die guten Feinkostläden der Stadt nahmen sie ins Regal.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer dänische Importeur Knud Hays Thøgersen kreuzte ihren Weg, als er skandinavischen Fisch in Frankreich unterbringen wollte und dafür Produkte suchte, welche gut danebenstehen. So kamen die Butter in die Supermärkte. 1981 boten Denise und Gilbert ihm die kleine Fabrik in Herblay an – nicht als Verkauf an den Meistbietenden, sondern damit Rezepte und Marke weiterleben. Er nahm an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBis heute sitzt die Firma in Herblay nördlich von Paris, bis heute heißt sie nach den Jouneaus, und bis heute stehen die Butter auf den Rezepten, wie Denise und Gilbert sie ersonnen haben. Vier Sorten gibt es dort – Krabbe, Garnele, Lachs und eben Hummer –, dazu über 30 weitere Zubereitungen, alle glutenfrei und in einem eigenen Labor von einem Koch entwickelt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e„Offizieller Lieferant der Geselligkeit\", so nennt Cruscana sich selbst. Das ist hoch gegriffen für ein Glas Butter. Aber wer schon einmal spontan Gäste satt bekommen musste, weiß, was gemeint ist. Weitere \u003ca href=\"\/collections\/fischkonserven\"\u003eFischcremes und Konserven\u003c\/a\u003e findest du bei uns im Sortiment.\u003c\/p\u003e","brand":"Cruscana","offers":[{"title":"100 g","offer_id":53071462302030,"sku":"048DAN104468","price":4.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0905\/1124\/5646\/files\/cruscana-hummerbutter-beurre-de-homard.jpg?v=1750982184"}],"url":"https:\/\/nurgutes.de\/collections\/cruscana.oembed","provider":"nur Gutes","version":"1.0","type":"link"}