Konfitüre Extra und Marmelade von Alain Milliat
Konfitüre Extra von Alain Milliat ist ein Fruchtaufstrich mit hohem Fruchtanteil aus vollreifen Früchten, gekocht im Département Rhône bei Lyon. Sechs Sorten von Aprikose bis Feige stehen neben einer Orangenmarmelade. Viel Frucht, wenig Zucker im Vordergrund – der Obstgarten aufs Brot gebracht.
Konfitüre Extra ist die Königsklasse unter den Fruchtaufstrichen: Sie wird aus mehr Frucht gekocht als gewöhnliche Konfitüre, je 100 g stecken mindestens 45 g Frucht darin. Alain Milliat übertrug dafür seine Saft-Haltung aufs Brot: vollreife Früchte, schonend eingekocht im Département Rhône, mit Obst aus ganz Frankreich und Italien. Sechs Konfitüren und eine Orangenmarmelade findest du bei uns, im handlichen Glas mit rund 230 g.
Was Konfitüre Extra besonders macht
Das Wörtchen Extra ist kein Werbewort, sondern eine Vorgabe.
Eine Konfitüre Extra wird aus mehr Frucht und ohne Verschnitt aus minderem Fruchtmark gekocht – je 100 g sind es mindestens 45 g Frucht, oft mehr. Das schmeckt man: Die Frucht steht vorn, der Zucker tritt zurück. Bei Alain kommt dazu, dass die Früchte vollreif geerntet werden, denn der Geschmack entsteht am Baum.
So bleibt im Glas, was den Sommer ausmacht: ganze Fruchtstücke, dunkle Farbe, klares Aroma. Fruchtig, würzig, vollmundig kommt die Konfitüre Extra aufs Brot, Aprikose schmeckt nach Aprikose, Feige nach Feige.
Man sieht es schon beim Öffnen des Glases: keine glatte, geleeartige Masse, sondern erkennbare Stücke und eine satte, tiefe Farbe. Und man riecht es, bevor man kostet, nach reifer Frucht und ein wenig nach Sommerküche. Eine Konfitüre Extra hält, was sie auf dem Etikett verspricht.
Schonend eingekocht heißt: nur so lange wie nötig, damit Farbe und Frische erhalten bleiben. Wo lange Kochzeiten die Frucht müde und dunkel werden lassen, bleibt sie hier wach und lebendig. Genau dieser Unterschied macht aus einem süßen Aufstrich eine Konfitüre Extra, die nach Obst schmeckt und nicht nach Zuckerguss.
Der feine Unterschied zwischen Konfitüre und Marmelade
Marmelade und Konfitüre sind nicht dasselbe, auch wenn wir sie oft verwechseln.
In der EU darf sich seit Langem nur ein Aufstrich aus Zitrusfrüchten Marmelade nennen, alles andere, von der Erdbeere bis zur Feige, ist Konfitüre. Darum heißt Alains Orange Blonde aus blonden Orangen folgerichtig Marmelade, während die Erdbeere Konfitüre Extra ist.
Ein kleiner Unterschied auf dem Etikett, ein hörbarer am Frühstückstisch. Jetzt weißt du, warum es bei der Orange Marmelade heißt und bei der Himbeere nicht.
Im Alltag verwenden wir beide Wörter durcheinander, und das ist auch nicht schlimm. Schön ist nur, den Hintergrund zu kennen: Was du auf Englisch Marmalade nennst, meint genau diesen Zitrus-Aufstrich, während die deutsche Erdbeer-Marmelade aus Omas Küche genau genommen eine Konfitüre ist. Sprache ist eben auch ein Stück Genusskultur.
Sechs Konfitüren und eine Orangenmarmelade
Die Sorten lesen sich wie ein Korb frisch gepflückter Früchte.
Dunkel und sonnig beginnt es bei der Aprikose Bergeron, fein-säuerlich geht es weiter mit der Himbeere und der waldigen Heidelbeere. Edel wird es mit der violetten Feige, die nach spätem Sommer schmeckt.
Dazu die fruchtige Erdbeere und die herb-fruchtige Orangenmarmelade – sechs Konfitüren und ein Zitrus-Aufstrich, jede Sorte aus ihrer eigenen Frucht gekocht. So füllt sich der Frühstückskorb von süß bis herb.
Im handlichen Glas mit rund 230 g ist jede Sorte schnell aufgebraucht und bleibt darum bis zum letzten Löffel frisch. Wer mag, wechselt durch die Woche durch: montags Aprikose, mittwochs Feige, am Wochenende Erdbeere. Langweilig wird der Frühstückstisch so nicht.
Auch als kleines Mitbringsel macht so ein Glas Freude, allein oder zu zweit, zu dritt im Karton. Eine Konfitüre Extra ist eine ehrliche Aufmerksamkeit, die jeder versteht und die niemand stehen lässt. Und weil die Sorten so unterschiedlich schmecken, kannst du sie auf die beschenkte Person abstimmen, eine Feige für die Käse-Liebhaberin, eine Erdbeere fürs Sonntagsfrühstück.
Von der dunklen Aprikose bis zur violetten Feige
Jede Sorte bringt ihre eigene Stimmung auf den Tisch.
Die Aprikose Bergeron ist eine alte französische Sorte mit dunklem, würzigem Fruchtfleisch und gehört zu den Lieblingen am Frühstückstisch. Die Erdbeere schmeckt erdig-süß nach Sommerwiese, die Himbeere fein-säuerlich, die Heidelbeere waldig und tief.
Und dann die Feige, violett und edel, die mit ihrem körnigen Mark fast ein wenig wie Dessert wirkt. So spiegelt sich in den Gläsern, was draußen am Strauch reift, betont Alain – nichts anderes soll hinein.
Die Orange Blonde schließlich bringt eine herb-fruchtige Note an den Tisch, wie sie nur Zitrusfrüchte können, mit feinen Schalenstückchen und einem Hauch Bitterkeit. Wer es morgens lieber kräftig mag, ist hier richtig. So reicht das Glas-Sortiment von sanft-süß bis herb-frisch, für jeden Geschmack am Frühstückstisch etwas.
Eine Manufaktur, die Frucht ernst nimmt
Hinter den Gläsern steht derselbe Anspruch wie hinter den Säften.
Alain Milliat war Obstbauer in Orliénas nahe Lyon, bevor er 1997 seine Manufaktur gründete und 1998 die ersten Säfte abfüllte. Frucht behandelt er, wie ein Winzer seine Rebe behandelt, und genau das überträgt er seit über 25 Jahren auf den Aufstrich aus dem Département Rhône.
Die Früchte kommen aus verschiedenen Regionen Frankreichs und Italiens, eingekocht werden sie im Département Rhône bei Lyon, dort wo Alain zu Hause ist. Zur alten Tradition des Einkochens fügte er seinen Maßstab hinzu, mehr Frucht, weniger Eile. Heute ist die Marke in über 20 Ländern zu Hause. Die ganze Geschichte erzählt das Hersteller-Portrait von Alain Milliat. Wir führen die Konfitüren, weil hier die Frucht spricht und nicht der Zucker. Alle Achtung.
Die Feige zu gereiftem Käse
Eine gute Konfitüre kann mehr als das Frühstücksbrot.
Zum Croissant und zum frischen Baguette gehört die Aprikose oder Erdbeere ohnehin, und morgens mit einem guten Kaffee macht das den Tag gleich ein Stück schöner. Spannend wird die violette Feige am Käsebrett, zu gereiftem Hartkäse und einem Glas Roten. Die herbe Orangenmarmelade wiederum schmeckt uns zu dunklem Brot mit Butter.
Und in der Küche macht so eine Konfitüre noch mehr mit: als Füllung im Mürbeteig, als Glasur am Braten, als fruchtiger Klecks im Naturjoghurt. Mehr fürs gedeckte Frühstück findest du gleich nebenan. Probier dich durch die sechs Konfitüren und die Orangenmarmelade und stell dir deinen eigenen Frühstückskorb zusammen. Und dann mach dir das Frühstück schön, jeden Morgen ein bisschen anders.