Französischer Fruchtsaft von Alain Milliat
Fruchtsaft von Alain Milliat ist ein sortenreiner Direktsaft aus vollreif geernteten Früchten, abgefüllt in der französischen Manufaktur nahe Lyon. Elf Sorten reichen von würzigem Apfel über herben Granatapfel bis zum herzhaften Tomatensaft. Klar, frisch, ehrlich – Frucht mit Herkunft im Glas.
Fruchtsaft von Alain Milliat ist ein Direktsaft, der einer einfachen Idee folgt: Eine Frucht hat ihr Terroir, so wie eine große Rebe. Alain, gelernter Obstbauer aus Orliénas nahe Lyon, presst seit 1997 Säfte aus Früchten, die er im optimalen Reifezustand erntet. Was reif ist, kommt schnell ins Glas, damit das sortentypische Aroma erhalten bleibt. Elf Sorten findest du bei uns, vom Klassiker bis zur Überraschung.
Fruchtsaft mit dem Terroir-Gedanken aus dem Wein
Die Idee hinter jedem Saft stammt aus dem Weinkeller.
Reben kennen Lagen und Jahrgänge, und genau diesen Anspruch überträgt Alain auf die Frucht. Je vollreifer geerntet und je schonender gepresst wird, desto klarer zeigt sich später im Glas, woher ein Saft kommt und wie er schmeckt. Darum sucht Alain für jede Sorte die Herkunft mit dem ausgeprägtesten Aroma, irgendwo in Frankreich oder darüber hinaus.
Das Ergebnis ist ein Saft, der nicht nach Konzentrat schmeckt, sondern nach Apfel, nach Granatapfel, nach Tomate. Sortenrein, fruchtig, ehrlich – mit dem Charakter einer einzigen Frucht im Glas.
Seit den 1990er Jahren sucht Alain dafür die richtige Herkunft je Frucht, mal eine alte Apfelsorte aus dem Norden, mal sonnengereifte Zitrusfrüchte aus dem Süden. Nicht die Menge zählt, sondern der eine Hain, der eine Baum, der genau diese Note hergibt. Das ist Aufwand, den man im Glas schmeckt.
Elf Säfte von süß bis herzhaft
Die Bandbreite reicht vom Frühstückssaft bis zum herzhaften Apéro.
Süß und vertraut beginnt es beim Apfelsaft aus der Cox Orange und beim fruchtigen Ananassaft. Spannender wird es mit dem fein-herben Granatapfelsaft und der spritzigen Clementine, die nach Süden schmeckt.
Schön ist, dass nicht nur die üblichen Verdächtigen im Regal stehen. Eine Ananas mag man als Saft vom Frühstücksbuffet kennen, einen sortenreinen Granatapfel oder eine reine Clementine dagegen seltener. Genau diese feinen Sorten machen die Auswahl so reizvoll, weil du Geschmäcker findest, die im Supermarktregal kaum vorkommen.
Dazu kommen Mandarine, Pampelmuse, Cranberry und ein zartrosa Weintraubensaft – jede Sorte ein eigener Charakter. Die meisten Säfte stehen in der 330-ml-Flasche, einige in 200 ml oder als 1 Liter für den großen Durst und die ganze Tafel.
Der Apfel kommt aus der aromatischen Sorte Cox Orange und schmeckt würzig statt platt-süß. Die Clementine bringt Süden ins Glas, der Granatapfel eine feine Herbe, die Cranberry eine herbstliche Säure. So deckt die Auswahl die ganze Klaviatur ab, von sanft bis spritzig.
Direktsaft, sortenrein und vollreif gepresst
Ein Saft ist bei Alain pure Frucht, nichts wird gestreckt.
Während ein Nektar aus Fruchtmark, Wasser und etwas Zucker entsteht, ist der Fruchtsaft hier Direktsaft aus der gepressten Frucht – klar im Glas und klar im Geschmack. Wer es samtiger und süßer mag, wird bei den Nektaren fündig, etwa aus Aprikose oder weißem Pfirsich.
Je schonender gepresst wird, desto weniger Bitterstoffe geraten in den Saft und desto feiner zeigt sich die Sorte, so Alain. Wir empfehlen, den Fruchtsaft bei kühlen 8 bis 12 Grad und am liebsten aus dem Stielglas zu trinken, dann öffnet sich das Aroma so, wie es gemeint ist.
Weil hier die Frucht im Vordergrund steht, schmeckt jede Sorte nach ihrem Jahrgang ein wenig anders, mal eine Spur süßer, mal eine Spur herber. Das ist kein Makel, sondern das Gegenteil von Konzentrat, das überall gleich schmeckt. Ein guter Saft darf Charakter zeigen, finden wir, und Alain hält seit 1997 daran fest.
Zwei Tomatensäfte für den herzhaften Moment
Nicht jeder Saft will aufs Frühstücksbrett, manche wollen ins Apéro-Glas.
Alain keltert gleich zwei Tomatensäfte: den klassischen, tiefroten Tomatensaft und seinen sonnengelben Bruder, den gelben Tomatensaft aus gelben Tomaten. Der rote schmeckt kräftig und vollmundig, der gelbe milder und fast fruchtig.
Beide sind ein Fall für den Abend, mit Sellerie, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone, ob pur oder als Grundlage für einen herzhaften Drink. So wird aus einem Glas Saft ein kleiner Auftakt zum Essen.
Wer Gäste hat, stellt rot und gelb nebeneinander und lässt vergleichen, wie unterschiedlich zwei Tomaten schmecken können. Ein bisschen Salz, ein paar Eiswürfel, fertig ist der alkoholfreie Apéro, der jeden am Tisch neugierig macht. Besonders schmeckt uns der gelbe zu Fisch und hellem Gemüse.
Eine Manufaktur, die Obst wie Wein behandelt
Hinter den Flaschen steht ein Mann mit einer klaren Haltung.
Alain Milliat gründete seine Manufaktur 1997 nahe Lyon und wagte 1998 die ersten Säfte – auf einem Feld, das bis dahin kaum gute Qualitäten kannte. Er brachte den Fruchtsaft auf ein Niveau, das vorher kaum jemand für möglich hielt, so sehr, dass französische Sommeliers seine Säfte auf die Karte nahmen.
Dass aus einem Obstgut bei Lyon eine kleine Saft-Manufaktur mit eigenem Anspruch wurde, war kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis vieler Versuche und mancher Fehlschläge. Genau diese Hartnäckigkeit unterscheidet einen guten Saft vom Massengetränk, und sie ist der Grund, warum Kenner die Flaschen von Alain bis heute so schätzen.
Seit über 25 Jahren hält Alain an diesem Maßstab fest, und das schmeckt man Flasche für Flasche. Heute ist die Marke in über 20 Ländern zu Hause. Mehr zur Geschichte und zum ganzen Sortiment findest du im Hersteller-Portrait von Alain Milliat. Wir führen die Säfte, weil hier jede Sorte ihren eigenen Kopf hat.
Jeder Saft zu seiner Stunde
Säfte von Alain begleiten den ganzen Tag, jeder zu seiner Stunde.
Morgens gehört der süße Apfel- oder Ananassaft zum Frühstück, mittags löscht ein klarer Granatapfel oder eine Clementine den Durst. Zum Apéro greifen wir zum Tomatensaft, gewürzt mit Pfeffer und Sellerie, und zum Dessert passt der zartrosa Weintraubensaft fast wie ein alkoholfreier Sekt.
Und für eine Aufmerksamkeit stellst du einfach drei Sorten zusammen, eine süße, eine herbe, eine herzhafte – ein kleines Saft-Tasting, das man verschenken kann. Probier dich durch die elf Sorten und finde deinen Fruchtsaft für den Moment, der gerade dran ist. Genieße ihn gut gekühlt aus dem Stielglas, so wie einen guten Wein, mehr braucht es wirklich nicht.