Meersalz pur, gewonnen aus Sonne, Wind und Atlantikwasser
Meersalz entsteht, wenn Meerwasser in flachen Salinenbecken verdunstet und nur die Kristalle zurückbleiben. Hier findest du naturbelassenes Meersalz ohne Rieselhilfen und Zusätze – grob für die Mühle und die Salzkruste, fein für den Streuer und das tägliche Kochen.
Meersalz ist die älteste Würze der Welt und braucht bis heute nur drei Dinge: Meerwasser, Sonne und Wind. In den Salinen von Ibiza wird seit rund 2.700 Jahren Salz geerntet, in der Guérande seit über 1.000 Jahren – und an beiden Orten arbeitet man noch immer ohne Raffination, ohne Bleichen, ohne Zusätze.
Grob oder fein, eine Frage des Augenblicks
Die wichtigste Unterscheidung beim Meersalz ist die Korngröße, denn sie bestimmt den Einsatz. Grobes Salz gehört in die Mühle, ins Nudelwasser und an die Salzkruste, feines Salz in den Streuer und an alles, was schnell gehen muss.
Sal de Ibiza zeigt diese Bandbreite mit drei Klassikern: Grano, das grobe Korn, Fina, das feine, und Molino, das Mühlensalz. Dazu kommt Granito im Streuer mit 125 oder 250 Gramm – praktisch, blank, immer griffbereit. Für eine Salzkruste rechnest du übrigens etwa ein Kilo grobes Salz auf einen ganzen Fisch. Klingt viel, lohnt sich aber!
Der Weg vom Wasser zum Korn ist dabei überall derselbe: Das Meerwasser wandert durch immer flachere Becken, und je länger Sonne und Wind daran arbeiten, desto höher steigt der Salzgehalt – bis aus rund 35 Gramm Salz pro Liter Meerwasser am Ende reine Kristalle geworden sind. Geerntet wird im Sommer, geruht im Winter, gewürzt das ganze Jahr.
Von Ibiza über die Guérande bis an die Algarve
In dieser Kategorie versammeln sich pure Meersalze aus Spanien, Frankreich, Portugal und Deutschland. Das Meersalz von Sal de Ibiza stammt aus dem Naturschutzgebiet Ses Salines, das feine Guérande-Salz im Streuer von L'Atelier du Sel von der bretonischen Atlantikküste, das grobe Meersalz im Baumwollsack von Marisol aus der Algarve.
Aus Klingenberg am Main kommt das grobe Meersalz vom Alten Gewürzamt, der Gewürzmanufaktur des Zwei-Sterne-Kochs Ingo Holland. Und zwei Gäste vom Berg haben wir auch einsortiert – das Alpensalz im Keramiktopf und das seltene Blausalz, beides Steinsalze, beide genauso pur wie ihre Geschwister aus dem Meer.
Unser Tipp für jeden Tag
Ein gutes Meersalz ersetzt in der Küche eine ganze Reihe von Helfern, denn es würzt, konserviert und veredelt in einem. Wir kochen mit dem feinen, mahlen das grobe über Geschmortes und halten den Streuer für gekochte Eier bereit – mehr Salz braucht ein Haushalt eigentlich nicht.
Wir mögen das grobe Korn aus der Mühle über warmem Tomatenbrot mit Olivenöl, und das feine Guérande-Salz wandert bei uns in Brotteig, Salzzitronen und jede Vinaigrette. Auch fürs Fermentieren und Einlegen ist naturbelassenes Meersalz die richtige Wahl, denn es bringt nichts mit, was nicht hineingehört.
Wer zum puren Korn noch die festliche Variante sucht, wird beim Fleur de Sel fündig, der von Hand geschöpften Salzblüte. Und für alle, die Salz lieber würzig mögen, gibt es unsere Kräuter- und Gewürzsalze. Stöbere durch die ganze Salzwelt – das Meer hat Geduld, dein Nudelwasser nicht.