Filotea Sugo & Pesto, fertige Saucen aus Ancona
Diese Kollektion zeigt alle 5 fertigen Saucen von Filotea: drei Sughi und zwei Pesti, in kleinen Chargen in Ancona hergestellt, ohne Konservierungsstoffe und ohne künstliche Farbstoffe.
Pesto und Sugo sind die beiden Sauce-Kategorien, mit denen Filotea sein Pasta-Sortiment seit einigen Jahren ergänzt. Fünf fertige Saucen kommen inzwischen aus derselben Manufaktur in Ancona, in der auch die Pasta entsteht: drei Tomatensaucen und zwei Pesti, jeweils in Gläsern zu 280 g bei den Sughi und 130 g bei den Pesti. In dieser Kollektion stehen alle 5 Saucen nebeneinander.
Vom Nudelhersteller zum Saucenhersteller
Filotea war ursprünglich reiner Pastahersteller, gegründet 2005 in Ancona. Erst in den letzten Jahren kamen die fertigen Saucen hinzu, eine logische Erweiterung, weil viele Kundinnen und Kunden ohnehin nach einer passenden Begleitung zur Pasta fragten. Wie Francesco Severoni beschreibt, sei der Schritt naheliegend gewesen, weil dieselbe Sorgfalt bei der Zutatenauswahl, die die Nudeln auszeichnet, sich eins zu eins auf die neue Linie übertragen ließ.
Fünf Saucen später ist aus der Ergänzung ein eigenständiger Bereich geworden, klein, aber mit klarer Handschrift: keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Farbstoffe, dafür wenige, aber genau ausgewählte Zutaten. Frisch, würzig, unkompliziert – drei Eigenschaften, die sich durch das gesamte Sortiment ziehen, unabhängig davon, ob Tomate oder Kräuter die Basis bilden. Wenn du selbst schon einmal versucht hast, eine gute Sauce ganz ohne Zusatzstoffe herzustellen, weißt du, wie viel Sorgfalt in dieser scheinbar einfachen Aufgabe steckt.
Seit rund 20 Jahren fertigt Filotea am selben Standort, und die neue Saucenlinie folgt derselben Logik wie die Pasta: kleine Chargen statt Massenproduktion, damit sich jede Charge genau kontrollieren lässt. Wenn du schon Filotea-Pasta kennst, erkennst du diese Handschrift sofort wieder, auch wenn die Saucenlinie ein deutlich neueres Kapitel in der über 20-jährigen Firmengeschichte ist.
Sughi, von mild bis herzhaft
Bei den Tomatensaucen beginnt die Reihe mit einer milden Sugo al Basilico, klassisch mit frischem Basilikum, gefolgt von einer schärferen Sugo Peperoncino mit spürbarer Chili-Note. Den Abschluss bildet ein reichhaltiger Sugo al Ragù mit Fleisch und Rotwein, der mehrere Stunden auf kleiner Flamme reift, bevor er ins Glas kommt. Anders als bei industriell gefertigten Ragù-Saucen, die oft mit Geschmacksverstärkern arbeiten, entsteht die Tiefe hier allein durch die lange Garzeit und die Qualität der sorgfältig ausgewählten Ausgangszutaten.
Alle drei Sughi eignen sich für den schnellen Alltag ebenso wie für ein aufwendigeres Wochenendessen, je nachdem, welche Nudelform dazu gewählt wird. Zu kräftigen Formen wie Rigatoni oder Paccheri passt der Ragù besonders gut, während die mildere Basilico-Variante mit fast jeder Form harmoniert.
Jedes Glas fasst 280 g, was für 2 bis 3 Portionen Pasta reicht, je nachdem wie großzügig dosiert wird. Ungeöffnet halten sich die Gläser kühl und trocken gelagert, nach dem Öffnen gehören sie in den Kühlschrank und sollten innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden.
Pesti, Basilikum trifft Pistazie
Bei den Pesti steht ein klassischer Pesto Genovese mit Genueser Basilikum, Pinienkernen und Cashewkernen neben einem kräftigeren Pistazien Pesto mit 21 Prozent Pistazienanteil. Beide werden kalt gerührt, damit das frische Kräuter- oder Nussaroma nicht durch Hitze verloren geht. Diese Herstellungsweise unterscheidet sich deutlich von industriell pasteurisierten Pesti, die durch die Erhitzung an Frische verlieren, dafür aber deutlich länger im Regal haltbar bleiben.
Der Pesto Genovese richtet sich an alle, die die milde, klassische Variante bevorzugen, während der Pistazien Pesto durch seine kräftigere, nussigere Note eher für Liebhaber intensiverer Aromen gedacht ist. Beide eignen sich für Pasta genauso wie als Brotaufstrich oder Basis für ein schnelles Salatdressing.
Auch bei den Pesti liegt die Glasgröße einheitlich bei 130 g, ausreichend für 2 bis 3 Portionen frisch gekochte Nudeln. Wenn du beide Varianten einmal nebeneinander probierst, schmeckst du den Unterschied sofort: mild und cremig beim Genovese, intensiver und nussiger bei der Pistazien-Variante mit ihrem Anteil von 21 Prozent.
Was Pesto und Sugo unterscheidet
Der Unterschied zwischen beiden Kategorien liegt vor allem in der Zubereitung: Sugo ist eine gekochte oder zumindest erwärmte Sauce auf Tomatenbasis, während die kalt gerührte Variante meist auf Kräutern, Nüssen und Käse basiert. Wer eine wärmende Basis sucht, greift eher zum Sugo, wer es frischer und aromatischer mag, zur kalt gerührten Sauce.
Auch geschmacklich unterscheiden sich beide Kategorien deutlich: Sugo entwickelt durch das langsame Köcheln eine gewisse Süße und Tiefe, während die kalt gerührte Sauce ihre Frische gerade dadurch bewahrt, dass sie nie erhitzt wird.
Für die Zubereitung braucht es bei beiden Kategorien wenig: Sugo wird einfach in einem Topf erwärmt und dann untergehoben, während die kalt gerührte Sauce direkt aus dem Glas über die heiße, abgetropfte Pasta gegeben wird. So bleibt bei beiden Varianten der Aufwand überschaubar, ohne dass am Geschmack gespart wird, selbst nach einem langen, anstrengenden Tag, an dem eigentlich kaum noch Zeit zum Kochen bleibt.
Manche Gerichte profitieren sogar von beidem: ein Löffel der kalt gerührten Sauce, kurz vor dem Servieren über einen milden Sugo gegeben, sorgt für zusätzliche Frische und einen kräftigeren Geschmackskontrast. Das funktioniert besonders gut bei der milden Sugo al Basilico in Kombination mit der Pistazien-Variante, deren Nussnote den milden Tomatengeschmack der Sauce schön ergänzt.
Genusstipp
Wer unsicher ist, wo er anfangen soll, startet am besten mit der milden Sugo al Basilico oder dem klassischen Pesto Genovese, bevor es an die kräftigeren Varianten wie Ragù, Peperoncino oder Pistazien Pesto geht. Einen Überblick über das gesamte Sortiment, inklusive aller 19 Pastaformen, bietet der Filotea-Pasta-Hub, auf dem sich Pasta und Sauce direkt zusammen entdecken lassen.
Wenn du dir unsicher bist, welche Pasta zu welcher Sauce passt: Eiernudeln wie Tagliatelle nehmen cremigere Saucen gut auf, während die Filotea-Hartweizenpasta-Kollektion mit ihren griffigeren Formen besonders gut zu kräftigen Saucen wie dem Ragù passt. So findest du für jede der 5 Saucen die passende Nudel.
Und falls du dich zwischen zwei Saucen nicht entscheiden kannst: Ein Glas Sugo für den ganz normalen Alltag und ein Glas Pesto für spontane, unangekündigte Gäste decken schon die meisten Situationen ab, ohne dass du lange in der Küche stehen musst. So bleibt am Ende mehr Zeit für den Tisch als für den Herd, gerade an ganz gewöhnlichen Abenden, an denen es schnell gehen muss, aber trotzdem gut schmecken soll.