Neber Honig die BIO Imkerei aus der Hochsteiermark für Honig aus Österreich
Neber Honig ist die BIO Imkerei der Familie Neber aus Sankt Lorenzen im Mürztal in der Hochsteiermark. Anton Neber, Imkermeister seit 2002, gewinnt sortenreinen Bio Honig aus Österreich – von Akazie über Linde und Alpenrose bis zum dunklen Waldhonig. Gerlinde Neber führt die GbR und den Honig-GENUSS-keller. Drei Generationen Familienimkerei mit Carnica-Bienen.
Neber Honig ist die BIO Imkerei der Familie Neber aus der Hochsteiermark in Österreich – ein Familienbetrieb in dritter Generation, geführt von Anton und Gerlinde Neber aus Sankt Lorenzen im Mürztal. Anton legte 2002 die Prüfung zum Imkermeister an der steirischen Imkerschule ab und gewinnt seither sortenreinen Bio Honig aus Österreich, von Akazie und Linde bis Alpenrose und Waldhonig. Bio-Kontrollstelle AT-BIO-301, geschleudert wird schonend bei unter 40 Grad, nicht erhitzt, in kleinen Chargen von Hand abgefüllt.
Bio-Imkerei aus der Hochsteiermark
Die BIO Imkerei Neber liegt in Sankt Lorenzen im Mürztal, einer kleinen Marktgemeinde in der Hochsteiermark zwischen Bruck an der Mur und Mariazell. Die Region zeichnet sich durch eine intakte Bergwelt, klare Wasserläufe und unberührte Naturlandschaften aus – ideale Bedingungen für eine naturnahe Bienenhaltung. Hier betreibt die Familie Neber ihre Imkerei seit drei Generationen.
Anton Neber begann die Imkerei zunächst als Hobby, machte sie aber 2002 nach der Meisterprüfung zum Beruf – aus Leidenschaft und der persönlichen Entschleunigung, die das naturnahe Arbeiten mit Bienen mit sich bringt. Gerlinde Neber führt die GbR, betreibt den Verkauf und den hauseigenen Honig-GENUSS-keller, in dem Besucher 27 Honigspezialitäten und 5 Honigweinkreationen verkosten können. So beschreibt Anton das Konzept im Sortimentsgespräch: Imkerei aus Tradition, Begeisterung und Leidenschaft.
Sortenrein vom Weinviertel bis zur Hochsteiermark
Für seine sortenreinen Trachtenhonige wandert Anton Neber mit seinen Carnica-Bienenvölkern in die jeweiligen Trachtgebiete Österreichs. Der Bio Akazienhonig reift Mitte bis Ende Mai im Weinviertel östlich von Wien, wo ein Bienenvolk an guten Tagen etwa 7 Kilogramm Honig sammelt. Der Bio Lindenblütenhonig stammt aus dem Waldviertel mit seinem charakteristisch minzigen Abklang.
Der Bio Sonnenblumenhonig kommt von den Sonnenblumenfeldern Niederösterreichs – zur Mittagszeit hat der Nektar einer Sonnenblume den höchsten Zuckergehalt von rund 35 Prozent. Der Bio Edelkastanienhonig reift in den Edelkastanienwäldern des Steirischen Weinlands und südlichen Burgenlands. Der Bio Waldhonig entsteht aus Honigtau in der Hochschwab- und Fischbacher Alpenregion.
Eine echte Rarität ist der Bio Alpenrosenhonig vom Zirbitzkogel – Almrosen wachsen erst oberhalb von 1.500 Metern, der Honig schimmert champagnerfarben mit feinen Zitrusnoten. Champagnerfarben, blumig, fruchtig – so beschreibt Anton den Charakter dieser hochalpinen Rarität, die nicht jedes Jahr gleich üppig trägt.
Jeder Sortenhonig steht für seine Region und sein Trachtgebiet, naturbelassen, ohne Zusätze. Du erkennst die Unterschiede zwischen den Sorten am besten, wenn du zwei oder drei Gläser parallel auf dem Frühstückstisch hast – ein heller, ein cremiger, ein dunkler. Der österreichische Trachtkalender bei Anton und Gerlinde reicht von Ende April bis Spätsommer und deckt damit die ganze Vegetationsperiode der heimischen Pflanzen ab.
Honig-Veredelung als Genusshandwerk
Anton Neber versteht sich als Imker und Honig-Affineur zugleich. In seinem honig-GENUSS-keller, eingerichtet 2007, verfeinert er das ungewöhnlich breite Spektrum von 27 Honigspezialitäten. Klassische Sortenhonige werden hier ergänzt durch Kreationen mit Bourbon-Vanille aus Madagaskar, Blattgold, gehackten Kürbiskernen, Waldbeeren oder Kornelkirschen.
So entsteht etwa der Bio Akazienhonig mit Bourbon Vanille, in dem echte Vanille die zarte Akazienbasis trägt – ideal für Desserts und Eisspezialitäten. Bei den Veredelungen achten Gerlinde und Anton Neber auf beste regionale Zutaten, wie er das Konzept beschreibt; bei exotischen Komponenten wie der Vanille auf zertifizierte Bio-Qualität externer Spezialisten. Diese Veredelungs-Praxis macht das Sortiment Neber Honig zu einem der vielseitigsten in der österreichischen Imkereilandschaft.
Wer mehrere Sorten parallel entdecken möchte, findet im Honig-Geschenk Quattro Klassik vier 50-Gramm-Gläser mit Akazien-, Linden-, Sonnenblumen- und Waldhonig – eine kleine Honig-Verkostung in einem Geschenkset.
Naturnahe Bienenhaltung und Carnica-Biene
Anton Neber arbeitet ausschließlich mit der heimischen Carnica-Biene, einer Bienenrasse, die seit Jahrhunderten an die Alpenregion angepasst ist. Bienenbehausungen werden in der BIO Imkerei Neber naturnah ausgeführt – verwendet werden nur unbehandeltes Holz und Metall, niemals Plastik im direkten Bienenkontakt. Eine Auffütterung nach der letzten Honigentnahme erfolgt mit österreichischem Bio-Rübenzucker.
Bei der Varroa-Bekämpfung setzt die Imkerei auf die in der biologischen Betriebsweise zugelassenen Stoffe wie Oxalsäure und Ameisensäure. Seit mehreren Jahren ergänzen Anton und Gerlinde diese Methoden durch Hyperthermie und das Bannwabenverfahren – beide Verfahren sind aufwändig, schonen aber die Bienen und reduzieren den Einsatz chemischer Mittel drastisch.
Geschleudert wird seit 2007 im hauseigenen Honig-GENUSS-keller. Anton Neber arbeitet bei Temperaturen unter 40 Grad, damit Enzyme und natürliche Aromen erhalten bleiben. Honig wird in kleinen Chargen von Hand abgefüllt, jedes Glas trägt sein Trachtgebiet und seinen Erntezeitraum nachvollziehbar in sich, wie Gerlinde im Verkaufsgespräch erklärt.
Genusstipps für österreichischen Bio Honig
Bio Honig aus Österreich von der BIO Imkerei Neber lässt sich vielseitig verwenden. Die hellen Sorten wie Akazien-, Linden- und Sonnenblumenhonig sind klassische Frühstückshonige – auf Brot mit Butter, im Joghurt mit Beeren oder im Tee am Morgen. Die dunklen Sorten wie Edelkastanien- und Waldhonig vertragen Käse und Wildgerichte besonders gut, glasieren Lammrücken und tragen Hartkäse.
Die veredelten Honige eignen sich für Desserts, Pancakes und Quarkspeisen – jede Sorte hat ihren eigenen Genussplatz. Du löst Honig immer in Wasser unter 40 Grad, damit die feinen Aromen erhalten bleiben. Lagere alle Sorten dunkel und kühl zwischen 10 und 18 Grad, dann halten sie über viele Monate. Sollte ein Honig kristallisieren, ist das ein Qualitätsmerkmal und kein Mangel.
Das gesamte Bio Honig-Sortiment bei nurgutes.de ergänzt die Auswahl von Neber Honig mit weiteren Imkereien aus Österreich und Europa. Eine kleine Verkostungsrunde mit drei Sortenhonigen nebeneinander zeigt am eindrucksvollsten, wie unterschiedlich Honig schmecken kann – Anton und Gerlinde Neber liefern dafür die ganze Palette der österreichischen Trachtgebiete in einem Sortiment – lieblich, würzig, harzig, von hell bis dunkel.
Wer einen guten Sortenhonig kennenlernen möchte, beginnt am besten mit drei Sorten parallel: ein heller Akazienhonig, ein cremiger Sonnenblumenhonig und ein dunkler Waldhonig. So erschließt sich dir das Geschmacksprofil jedes einzelnen Honigs. Auf der Käseplatte zeigen drei Sortenhonige nebeneinander am eindrucksvollsten, wie unterschiedlich österreichische Tracht schmecken kann – dazu eine Scheibe Birne, ein paar Walnüsse, ein Glas trockener Weißwein. So wird der Frühstückstisch zur kleinen Honig-Manufaktur.
Bio Kontrollstelle AT-BIO-301 Österreichische Landwirtschaft