Superbon Chips de Madrid, spanische Premium-Chips aus belgischer Hand
Superbon ist eine belgische Marke aus Brüssel, gegründet 2012 von Philippe Emmanuelli. Sie lässt ihre Chips de Madrid in einer kleinen Manufaktur der Familie del Pozo im Madrider Stadtteil La Chueca produzieren – spanische Kartoffeln, Sonnenblumenöl, ehrliche Zutaten ohne Aroma-Tricks, in neun Sorten mit eigenständigem Charakter.
Superbon Chips de Madrid ist eine belgisch-spanische Chips-Marke, welche Philippe Emmanuelli 2012 in Brüssel gegründet hat. Die Chips selbst kommen aus der Manufaktur der Familie del Pozo in La Chueca, dem Madrider Chips-Viertel: frisch geerntete spanische Kartoffeln werden gewaschen, dünn geschnitten und in Sonnenblumenöl ausgebacken. Glutenfrei, vegan, laktosefrei – ehrliche Premium-Chips ohne Geschmacksverstärker, mit dem ikonischen Plakatstil-Design des belgischen Illustrators Greg Ewing.
Brest, Brüssel, Madrid – Philippes Weg zur perfekten Tüte
Philippe Emmanuelli kam aus Brest, kochte zwanzig Jahre in Brüssel, und fand seine Chips-Manufaktur in einem Madrider Stadtteil.
Geboren in Brest in der Bretagne, machte Philippe Emmanuelli zunächst als Koch und Sommelier Station in Brüssel. 2004 gründete er das Café des Spores mit, ein Pilze-Bistro, das schnell zum Geheimtipp wurde. Sechs Jahre später verkaufte er das Café, weil er etwas Neues vorhatte: eine Marke für getrocknete Pilze, Algen und Früchte aus dem nahen Mittelmeer-Raum.
Aus Supersec – der Trockenwaren-Marke – wurde 2012 ihre kleine Schwester Superbon. Was Philippe als Pilzkoch gelernt hatte, übertrug er auf Kartoffeln: frische Rohstoffe, ehrliche Verarbeitung, kein Schnickschnack. Auf der Suche nach den besten Chips Europas fand er schließlich die Familie del Pozo in La Chueca, einem Madrider Stadtteil, der in Spanien als Chips-Hauptstadt gilt.
Heute pendelt Philippe zwischen Brüssel, wo die Marke sitzt, und seiner Heimat Bretagne, wo er seit 2017 als Küchenchef im Hotel-Restaurant Ar Men Du in Névez kocht. Der Michelin-Stern 2018 und der Grüne Michelin-Stern für Nachhaltigkeit 2020 bestätigen seinen Anspruch: ehrliche, regionale Küche, übersetzt in den Chips-Beutel.
Neun Sorten zwischen pur und scharf
Von der pur gesalzenen Variante bis zum mexikanischen Jalapeño – Superbon Chips de Madrid gibt es in neun Geschmacksrichtungen, jede mit eigenem Charakter.
Die schlichteste Variante ist die Salz-Sorte – drei Zutaten, kein Schnickschnack, der Ehrlichkeits-Klassiker der Marke. Eine Stufe würziger wird es bei Salz und Pfeffer mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer.
Die Trüffel-Variante bringt echten schwarzen Sommertrüffel auf die Chips – die edelste Sorte im Sortiment. Wer es kräuterig mag, findet bei Herbes Crétoises zwölf mediterrane Kräuter aus Kreta auf einer spanischen Kartoffel.
Schärfer wird es bei den Piments mit Paprika und Cayenne und einem markanten „BAM!" auf der Tüte. Die Jalapeño-Sorte bringt mexikanische Note ins Spiel – gemahlener Chili und grünes Paprikapulver.
Maritim wird es bei Seaweed mit echtem Seetang statt zugesetztem Salz, und britisch klingt es bei Salt and Vinegar mit Essig-Aroma.
Die gelbe Paprika zeigt eine mildere Würzung mit gelbem statt rotem Paprikapulver – eine ungewöhnlich freundliche Note in einer Sorten-Reihe, die sonst eher Charakter zeigt.
Sonnenblumenöl, ehrliche Würzung, klare Zutaten
Superbon arbeitet ohne Geschmacksverstärker, ohne Farb- und Konservierungsstoffe, ohne aufgesetzte Aromen – und das in einer Branche, die genau das umgekehrt macht.
Die spanischen Kartoffeln werden frisch in die Manufaktur del Pozo geliefert, von Hand sortiert und in dünne Scheiben geschnitten. Statt billigem Palmöl arbeitet man konsequent mit Sonnenblumenöl, das einen klareren, weniger schweren Geschmack ergibt. Die Würzungen werden auf die noch warmen Chips gestreut, damit sie haften.
Bei manchen Sorten ist die Würzung naturgemäß aromabasiert – zum Beispiel bei Salt and Vinegar, wo flüssiger Essig die Chips matschig machen würde, oder bei Salz, wo nur Salz auf den Chips landet. Aber jede Aroma-Komponente steht klar in der Zutatenliste, ohne Verschleierung.
Alle neun Sorten sind glutenfrei, vegan und laktosefrei. Für die Marke ist das kein Marketing-Detail, sondern logische Folge des Reduktions-Prinzips: wer mit drei oder vier Zutaten arbeitet, hat schlicht weniger Allergene-Quellen im Beutel.
Philippe Emmanuelli formulierte es schon zur Gründung: er wollte die besten Chips Europas, ohne Schnickschnack und ohne die üblichen Industrie-Tricks – nur echte Kartoffeln, gutes Öl, gute Würzungen. Eine seltene Haltung im Snack-Regal, in dem sonst Aromen und billige Öle dominieren.
Greg Ewings Plakatstil und der spanische Stier
Das wiedererkennbare Design der Superbon-Tüten stammt vom belgischen Illustrator Greg Ewing – kräftige Lithographie-Farben, ein gitarrespielender Stier, ein Plakatstil aus den 1960er-Jahren.
Greg Ewing zeichnet seit der Gründung 2012 für die Marke und entwarf die Bildwelt, die heute weit über die Chips-Welt hinaus erkannt wird: jede Sorte bekommt ein eigenes Motiv, jede Tüte sieht aus wie ein kleines Konzert- oder Tournee-Plakat. Statt fotorealistischer Lebensmittel-Bilder setzte Ewing auf eine reduzierte, fast cartoonhafte Ikonographie – das macht Superbon im Regal sofort sichtbar.
Der Marken-Slogan steht auf jeder Tüte: „La qualité a toujours raison" – Qualität stimmt immer. Eine französische Formulierung für eine belgische Marke mit spanischer Produktion und mexikanischen Jalapeño-Schoten – das passt zur Identität der Marke: europäisch gedacht, lokal hergestellt, ehrlich beschriftet.
Im deutschen Fachhandel hat Superbon seinen Platz vor allem dort, wo Chips noch als Genussprodukt verstanden werden – neben Olivenölen, gereiften Käsen und Weinen aus Manufaktur, statt im Snack-Regal des Discounters.
Unsere Lieblinge aus dem Superbon-Sortiment
Aus den neun Sorten haben wir besondere Empfehlungen für Anlässe und Speisen – damit du weißt, wo du am besten anfängst.
Wenn du nur eine Sorte probieren willst, nimm die Trüffel-Variante – das ist die Sorte, mit der die Marke ihre Klasse zeigt. Echter Sommertrüffel auf knuspriger Kartoffel, in einer dunkel-violetten Tüte, die im Regal sofort auffällt.
Für die ehrliche Snack-Stimmung empfehlen wir die schlichte Salz-Sorte – nur Kartoffeln, Sonnenblumenöl und Salz, mehr nicht. So zeigt sich die Marke in ihrer pursten Form.
Wer es scharf mag, findet bei den Piments das spanische Feuer mit Paprika und Cayenne, und bei der Jalapeño-Sorte die grüne, mexikanisch inspirierte Schärfe.
Wer mehr Premium-Knabbern erleben möchte, findet bei uns auch andere ehrliche Snack-Manufakturen: Nüsse und Salzgebäck aus europäischen Produktionen. Probier dich durch.