Mathez, französische Kakaotrüffel aus dem Anjou seit 1934
Mathez ist eine französische Chocolaterie aus dem Anjou, welche seit 1934 pudrige Kakaotrüffel herstellt – die berühmten Truffes Fantaisie. Aus einer Handvoll handgeformter Trüffel ist eine Marke geworden, die heute in über 40 Länder liefert, in schlichten Ballotins und schmucken Metalldosen.
Mathez steht für die Truffe au cacao – den pudrigen Schokoladentrüffel, wie ihn die französische Chocolaterie seit 1934 im Anjou fertigt. Kern der Marke ist eine weiche Ganache aus westafrikanischem Kakao, welche in dunklem Kakaopulver gewälzt wird, pur oder in vielen Aromen. Vom schlichten Ballotin über die goldene Metalldose bis zum kleinen Snackbeutel und zum Adventskalender reicht das Sortiment, das wir bei nur Gutes für dich führen.
1934, die erste Trüffel von Alaüs Mathez
Am Anfang stand die Trüffel: 1934 begann Alaüs Mathez in Frankreich, seine ersten Kakaotrüffel von Hand herzustellen.
„Am Anfang war die Truffe au cacao", so erzählt die Manufaktur ihre eigene Geschichte. Alaüs Mathez formte seine ersten Trüffel mit kleinen, geduldigen Händen, das Ziel von Beginn an: Qualität vor Menge. Aus dieser Handarbeit im Anjou wuchs über Jahrzehnte ein Haus, dessen Ruf ihm heute vorauseilt. „Eine Reputation als Maître Chocolatier muss man sich verdienen", heißt es im Hause – und genau das haben die pudrigen Trüffel getan.
Der Name führt ein wenig in die Irre: Mit dem teuren Edelpilz hat die Truffe au cacao nichts gemein. Sie verdankt ihn allein ihrer unregelmäßigen Form und dem dunklen Kakaostaub, der an Waldboden erinnert. Aus der Werkstatt der ersten Jahre wurde nach und nach eine richtige Manufaktur, die bis heute im nördlichen Anjou sitzt und ihre Herkunft mit einem Augenzwinkern nach Paris ausstellt.
In den 1990er Jahren übernahm der Genussunternehmer Éric Fischer das Ruder und verlor, wie man in Frankreich sagt, geradewegs sein Herz an den Kakao. Er holte sich Geschmacks-Handwerker an die Seite und erweiterte die Sorten Jahr für Jahr, ohne das pudrige Original je anzutasten. Unter ihm wuchs aus der Werkstatt ein Betrieb, welcher seine Trüffel in immer mehr Länder schickte.
Von Natur bis Cointreau, in Dose und Beutel
Das Herz des Sortiments ist die Truffes Fantaisie in der Geschmacksrichtung Natural – pur, dunkel, rundum mit Kakao überzogen.
Diese Kakaotrüffel gibt es im goldenen 250g-Ballotin ebenso wie in der größeren 500g-Metalldose im Pariser Design. Wer es aromatisiert mag, greift zur Variante mit gesalzenem Karamell nach bretonischer Art oder zur Cointreau-Ausgabe, für welche sich das Haus mit der Maison Cointreau zusammengetan hat. Süß, salzig, fruchtig – jede Sorte erzählt dieselbe Ganache neu.
Der Trick ist immer derselbe: Der dunkle Kakaomantel bremst die Süße im Kern und lässt den reinen Kakao vorn stehen. Deshalb schmecken selbst die aromatisierten Trüffel nie überladen, sondern behalten ihre herbe, erwachsene Note – ob mit Salz, mit Orange oder ganz pur.
Dazu kommen saisonale und praktische Formate: festliche Sterndosen und Weihnachtsdosen fürs Fest, kleine Snackbeutel der Linie Truffee's & Co für unterwegs und ein Adventskalender, hinter dessen 24 Türchen sich acht Sorten verstecken. So ist für jeden Anlass die passende Portion dabei, vom Mitbringsel bis zum Vorrat.
Über die Trüffel hinaus hat die Marke immer wieder Neues gewagt – eine Tafel, einen Riegel, die knusprige Truffle Bar. Das Aushängeschild aber bleibt der pudrige Trüffel, an dem sich seit 1934 im Grunde nichts ändert. Manche Dinge sind einfach gut, wie sie sind.
Beste Rohstoffe, sichtbar zertifiziert
Grundlage für gute Trüffel sind gute Rohstoffe – ausgewählt nach strengen sensorischen und geschmacklichen Kriterien.
Was als Handarbeit begann, ist heute eine moderne Manufaktur im Anjou, die über die Jahre von 2000 auf rund 5000 Quadratmeter gewachsen ist. Dass dabei die Qualität stimmt, belegt das Haus mit der Zertifizierung nach dem International Food Standard, kurz IFS. Für das Palmfett in den Trüffeln setzt es auf nachhaltigen Anbau nach dem RSPO-Standard, und mit einer eigenen Bio- und Fairtrade-Linie zeigt es, dass fairer Handel und Kakao gut zusammenpassen.
So entsteht jeder Trüffel bis heute in der typischen konischen Form: Die weiche Ganache wird portioniert und in dunklem Kakaopulver gewälzt, und je feiner dieses Pulver, desto zarter legt es sich um den Kern. Das ist Handwerk, das man schmeckt und nicht nur behauptet – ein gutes Stück Aufmerksamkeit steckt in jeder kleinen Kugel.
Die klassischen Truffes Fantaisie, welche wir hier führen, sind konventionell hergestellt; die zertifizierte Bio-Fairtrade-Ware ist eine eigene Linie im Hause. Wer genau hinschaut, findet also für jeden Anspruch die passende Trüffel.
In über 40 Ländern zu Hause
Aus der kleinen Werkstatt im Anjou ist einer der bekanntesten Trüffelhersteller der Welt geworden – heute reisen die pudrigen Trüffel in über 40 Länder.
Als Marque de France gehört das Unternehmen zu den anerkannten französischen Manufakturen. 2021 übernahmen Olivier de Macar und Marc Delsemme, die Eigentümer der belgischen Chocolaterie Bruyerre, das Haus und führen die Tradition weiter. Zwei Passionierte, welche den Kakao ebenso lieben wie ihre Vorgänger, und die sichtlich Wert darauf legen, dass das Original bleibt, was es ist.
Aus der Verbindung von Bruyerre und dem Anjou entstand mit Praleen & Co sogar ein neues Pralinen-Sortiment – die Trüffel aber blieben unangetastet, ihr Rezept ist zu gut, um daran zu rühren. Dass obendrein ein so berühmtes Haus wie Cointreau seinen Namen auf eine der Dosen gibt, sagt einiges über den Ruf der kleinen Trüffel. Alle Achtung.
Ihr Markenzeichen tragen die Trüffel bis heute nach außen: die berühmten Metalldosen mit Eiffelturm, Sternen oder Pariser Motiven, in wechselnden Farben und stets mit einem Schuss Selbstironie. So reist ein Stück französischer Lebensart um die Welt, und wer eine solche Dose öffnet, hält ein kleines Souvenir aus dem Anjou in den Händen – ganz ohne Ticket nach Frankreich.
Womit du am besten anfängst
Wenn du die Marke noch nicht kennst, beginnst du am besten beim puren Original und tastest dich dann durch die Aromen.
Für den Einstieg eignet sich der goldene Ballotin mit 250g zum Nachmittagskaffee, ganz pur und ohne Schnörkel. Zum Verschenken macht die große Metalldose die beste Figur, weil sie fertig eingepackt daherkommt und danach noch als Schmuckstück auf der Anrichte taugt.
Wer es abends etwas festlicher mag, greift nach dem Essen zur Cointreau-Variante mit ihrem Orangenaroma – ein Glas Portwein oder ein kräftiger Espresso dazu, mehr braucht es nicht. Und sobald draußen die ersten Lichter angehen, ist die Zeit der Sterndose und der kleinen Lebkuchen-Beutel gekommen.
Magst du französische Schokolade überhaupt, lohnt sich auch ein Blick zu Chocolat Bonnat, und alle Trüffel und Tafeln findest du in unserer Schokoladen-Abteilung. Als essbares Präsent liegen die Dosen ohnehin gern in der Geschenke-Ecke. Ein Hinweis zum Schluss: Kakaotrüffel sind wärmeempfindlich und reisen nur bei Temperaturen bis 20 Grad gut – im Sommer wählst du besser den gekühlten Frischeversand. Probier dich durch, die pudrige Trüffel macht es dir leicht.