Italienische Spezialitäten von den Dolomiten bis Sizilien
Italienische Spezialitäten sind Feinkost-Klassiker aus den Regionen des Stiefels: Haselnüsse und Gianduiotti aus dem Piemont, Balsamico aus Modena, Pasta aus den Marken und Abruzzen, Lugana und Lambrusco, Olivenöl aus Apulien, Cannoli aus Sizilien. Bei nur Gutes findest du rund 750 Produkte, handverlesen bei Familienmanufakturen, die wir seit 2002 persönlich kennen.
Italienische Spezialitäten sind das, was du dir mitnimmst, wenn du nach zwei Wochen am Gardasee, in Apulien oder auf Ischia wieder nach Hause fährst: Olivenöl in der Keramikflasche, Pasta im Papierbeutel, ein Glas Pesto, eine Flasche Balsamico, ein paar Gianduiotti für die Nachbarin, eine Flasche Grappa für den Papa.
Bei nur Gutes brauchst du für dieses Urlaubsgefühl nicht in den Süden zu fahren. Wir führen rund 750 italienische Spezialitäten aus zwölf Regionen — Emilia-Romagna, Piemont, Lombardei, Venetien, Ligurien, Marken, Abruzzen, Latium, Apulien, Kampanien, Sizilien und mit eigener Kollektion Südtirol. Handverlesen, seit 2002 persönlich ausgewählt und deutschlandweit versandbereit aus unserem Lager in Nordhorn.
Dolce Vita fängt beim Einkauf an
Italien auf dem Teller heißt für uns: klare Zutaten, handwerkliche Herkunft, regionaler Charakter. Nicht die große Marken-Welt, sondern die stille Kunst der Manufaktur.
Wer einmal in einer Acetaia in Modena war und die Holzfässer gesehen hat, die seit Generationen nebeneinander reifen, versteht, warum ein Löffel echter Aceto Balsamico so viel mehr Geschichte erzählt als jeder schnelle Shop-Text verspricht. Wer an einem Morgen zwischen den Haselnuss-Hängen rund um Alba steht und die Tonda Gentile delle Langhe zwischen den Fingern rollt, versteht, warum Gianduiotto aus dem Piemont schmilzt, wo anderes Nussgebäck krümelt.
Und wer die schmalen Olivenbaum-Alleen um Bari gesehen hat, die Coratina-Sorte mit ihrer feinen Pfefferschärfe kostet und die Sonne auf den weißen Steinen der Murgia spürt, versteht, warum wir bei nurgutes.de unser apulisches Olivenöl in der handbemalten Tonflasche führen — und nicht im Einliter-Kanister aus dem Großhandel.
Unsere italienische Feinkost ist bei uns kein Abverkauf-Sortiment, sondern das Ergebnis von über zwanzig Jahren Delikatessen-Fachhandel. Aus der persönlichen Bekanntschaft mit den Erzeugerinnen und Erzeugern gewachsen, im Messe-Alltag überprüft, im eigenen Keller verkostet. La Dolce Vita fängt für uns beim Einkauf an, nicht erst auf der Terrasse.
Viele unserer italienischen Lebensmittel tragen ein Bio-Siegel oder stammen aus biodynamischem Anbau. Das ist keine Selbstverständlichkeit im Feinkost-Handel, aber eine Haltung, die wir für unsere Kundschaft pflegen — genauso wie den Solarstrom im eigenen Lager, die Geothermie in der Heizung und die öffentliche E-Ladesäule am Haus in Nordhorn.
Zwölf Regionen, zwölf Charaktere auf der Zunge
Italien ist nicht ein Land, sondern zwanzig Küchen unter einer Flagge. Bei nur Gutes findest du Feinkost aus zwölf Regionen, jede mit eigenem Dialekt am Gaumen.
Aus dem Piemont kommen die dichten Haselnussprodukte von Papa dei Boschi — die Haselnuss Creme, das Haselnussmus, die Crema Gianduia aus der Tonda Gentile-Sorte. Dazu die handrollierten Gianduiotti von D. Barbero aus Asti in Dunkel und Milch, die Tartufo Dolce von La Perla di Torino in Varianten wie Ambra, Pesca-Amaretto und Triple Chocolate, die Cuneesi-Pralinen von Mandrile Melis mit ihrer weichen Rum-Creme und die Trüffelprodukte von Tastelanghe und TartufLanghe.
Aus der Emilia-Romagna kommt der gereifte Aceto Balsamico di Modena aus vier Acetaien: Giuseppe Giusti, seit 1605 die älteste noch produzierende Balsamico-Manufaktur der Welt, Acetaia Malpighi mit dem Tradizionale DOP Extra Vecchio, dazu Acetaia Mussini und Il Borgo del Balsamico. Und die Lambrusco Spumanti von Lusvardi — Rosé, Brut und der ungefilterte Senzafondo — eine Region, die prickelnden Rotwein ernst nimmt wie anderswo den Champagner.
Aus der Lombardei, genauer vom Südufer des Gardasees, stammen unsere Lugana-Weine: vom biozertifizierten DOP Lugana Bio von Perla del Garda, dem frischen I Frati von Cà dei Frati bis zum kräftigeren Sopravento von Pasini San Giovanni. Die Trebbiano-Reben stehen hier auf kalkhaltigem Moränenboden — daher die feine Mineralität, die Lugana zum Alltagsweißwein mit Terrassen-Tauglichkeit macht.
Aus den Marken und Abruzzen kommt unsere Pasta: die luftig getrocknete Pasta Artigianale von Filotea aus Ancona, die zarte Eiernudel-Tradition von La Campofilone — Rigatoni, Pappardelle, Mezze Maniche — die die Familie Carassai seit 1850 in Campofilone pflegt, und die bronzegezogenen Rustichella d'Abruzzo-Klassiker aus Hartweizengrieß, seit 1924 in Pianella gefertigt. Dazu die Pasta und Panettone von Cipriani Food aus Venetien, deren Bellini-Cocktails übrigens auch von dort kommen.
Aus Apulien das kalt gepresste Olivenöl von Olio Ciccolella, das in der markanten Terrakotta-Flasche gelieferte Bio-Öl von Muraglia, die kräftigen Weine der Cantine Due Palme — Primitivo, Negroamaro, Salento-Rosato. Aus Ligurien die Pesto-Klassiker und das milde Riviera-Olivenöl von Olio Calvi und Olio Roi. Aus Sizilien die Cannoli di Sicilia von Greenomic mit Nocciola-Füllung, die Fruchtaufstriche und Pestos von Scyavuru.
Zwölf Regionen, zwanzig Olivenöle, achtzehn Balsamico-Varianten, vierzig Pasta-Formen, fünfundzwanzig Rotweine, dreißig Grappe — wir schauen, dass jede Region ihren Charakter behält.
Nord und Süd, zwei Welten unter einer Flagge
Italien teilt sich grob in zwei kulinarische Welten: die alpine und festländische Küche des Nordens und die mediterrane des Südens. Beide sind italienisch, beide haben Anspruch, beide gehören in eine gut sortierte Vorratskammer.
Im Norden regieren Butter, Reis, Rinder-Ragù, Haselnüsse, Trüffel, elegante Weißweine und prickelnder Rotwein. Die piemontesische Küche ist für uns die raffinierteste der Halbinsel — Trüffel aus Alba, Nebbiolo aus dem Barolo, Gianduia aus Turin, Tajarin mit Butter und Salbei. Am Gardasee begegnet sie der Trebbiano-Kultur, und in Modena nebenan wird der gleiche Rinderfond, der zur Tortellini-Brühe gehört, mit einem Tropfen Balsamico gekrönt.
Im Süden wird es mediterran und robuster: Olivenöle mit Pfefferschärfe aus Apulien, San-Marzano-Tomaten in der Dose, Pasta aus Hartweizengrieß, Pesto alla Genovese aus Ligurien, Cannoli und Marzipan aus Sizilien. Der Süden ist lauter, sinnlicher, oft würziger im Glas und am Gaumen — ein Negroamaro aus Salento bringt Sonne in ein graues Februar-Wochenende.
Unseren alpinen Norden zeigen wir in einer eigenen Kollektion: die Spezialitäten aus Südtirol mit Bergapfelsäften, Fruchtaufstrichen, Weißweinen und dem knusprigen Ultner Brot sind dort gebündelt. Wer Italien von der anderen Seite der Dolomiten kennenlernen möchte, findet dort einen eigenen Zugang — wir erzählen die Südtiroler Geschichte lieber auf ihrer eigenen Seite ausführlich, damit hier Raum für Piemont, Modena, Gardasee und Bari bleibt.
Passt wunderbar zusammen: ein Lugana DOP zum gegrillten Fisch, ein Primitivo zur Pasta al Ragù, ein Lambrusco zur würzigen Salami am Nachmittag und ein Glas Grappa nach dem Espresso. Wenn du dich nicht entscheiden kannst: Mach beides. Italien ist groß genug für beide Geschmäcker, und dein Vorratsregal wahrscheinlich auch.
Sechzehn Manufakturen, jede mit eigener Handschrift
Wer bei uns italienische Feinkost kauft, kauft nicht anonym. Wir arbeiten mit rund sechzehn kleinen und mittleren Familienmanufakturen, die wir teilweise seit vielen Jahren besuchen — auf Messen, vor Ort, und zwischendurch am Telefon, wenn eine neue Ernte gekeltert oder ein alter Balsamico aus dem Holzfass genommen wird.
In den Langhe, auf rund 700 Metern Höhe nahe Lequio Berria, bewirtschaftet José Noé mit seiner Familie die 40 Hektar von Papa dei Boschi. Zwanzig Jahre lang war er Food-Ingenieur bei Ferrero, bevor er sich auf die Haselnüsse seiner Großeltern besann und eine eigene Marke daraus machte. „Gute Haselnüsse brauchen Zeit, nicht Marketing", so José Noé. Aus seinen handgelesenen Tonda Gentile entstehen Cremes, Muse und Aufstriche. Die Creme Nocciola Dark gehört zu unseren meistgekauften Piemont-Produkten.
D. Barbero stellt seit 1883 in Asti her, was Turin weltbekannt gemacht hat: Gianduiotto. Melchiorre Barbero gründete die Torroneria nach Erfolgen bei Ausstellungen in Neapel und Livorno — heute führt die fünfte Generation den Betrieb weiter, noch immer mit nur drei Zutaten: Zucker, Kakao und gerösteten Piemonteser Haselnüssen. Die Giandujotti Fondente sind unsere Empfehlung für alle, die den Klassiker in Dunkel kennenlernen möchten.
In Pino Torinese interpretiert Sergio Arzilli seit 1992 die traditionelle Tartufo Dolce neu: weiche Schokoladentrüffel in Hüllen aus Kakao, Mandeln oder Haselnussbruch. Tochter Valentina arbeitet inzwischen mit im Familienbetrieb La Perla di Torino.
In Modena reift bei Acetaia Giusti seit 1605 der älteste noch produzierende Aceto Balsamico der Welt. „Das Familienrezept hat in mehr als vier Jahrhunderten nichts von seiner Präzision verloren", erklärt Claudio Stefani Giusti, der das Haus in der siebzehnten Generation führt. Daneben hütet Massimo Malpighi als fünfter Generation bei Acetaia Malpighi über 3.500 Holzfässer — das Rezept hatte 1850 sein Ur-Ur-Großvater Pietro in die Familie gebracht. Beide Acetaien liefern uns Tradizionale DOP und Aceto Balsamico di Modena IGP.
Weiter im Süden, in der Provinz Bari, führt Giuseppe Ciccolella seit 1878 in der vierten Generation rund 8.000 Olivenbäume der Sorten Coratina und Ogliarola Barese. Seit 2021 ist der gesamte Betrieb bio-zertifiziert. Aus seinen Händen stammt, was wir bei uns als kalt gepresstes Olivenöl extra vergine verkaufen — mit grasig-pfeffriger Nase und langem, warmem Abgang.
Am Gardasee haben Giovanna Prandini und ihr Mann Ettore im Jahr 2000 das Weingut Perla del Garda gegründet — 48 Hektar Moränenhügel nahe Lonato, Trebbiano-Reben organisch bewirtschaftet, seit 2016 bio-zertifiziert. „Lugana schmeckt nach den Steinen, auf denen die Reben stehen", meint Ettore Prandini, der den Madre Perla in die TOP HUNDRED italienischer Weine geführt hat.
In Molino di Gazzata bei Reggio Emilia machen Andrea Lusvardi und seine Frau Rita Covezzi seit 2010 auf 3,5 Hektar aus Lambrusco Salamino und Grasparossa den emilianischen Alltags-Prickler — bio seit 2014, ungefiltert als Senzafondo oder klar als Brut Spumante. Sechzehn Manufakturen, sechzehn Geschichten, sechzehn Handschriften. Wenn du eine Flasche aus unserem Regal nimmst, hast du eine davon in der Hand.
Serviervorschläge für offenes Brot, volles Glas und den großen Tisch
Gutes italienisches Essen kocht sich fast von selbst. Das Schöne an unseren Manufaktur-Zutaten ist, dass sie so gut schmecken, dass lange Rezepte kaum nötig sind — ein bisschen gutes Handwerk, ein bisschen Geduld, und fertig ist die Einladung.
Wir mögen ein kräftiges Coratina-Olivenöl aus Apulien auf einer Scheibe gutem Brot, vielleicht mit einer Spur Balsamico darüber und einer Prise grobem Meersalz. Wir lieben Fettuccine al Limone von Filotea an einem lauen Abend, mit einem Glas Lugana von Perla del Garda und nichts weiter auf dem Teller.
Uns hat es angetan, wie gut die Cuneesi-Pralinen aus Cuneo zu einem Espresso nach dem Mittagessen passen — drei Kugeln, drei Geschmäcker, drei stille Minuten, mehr braucht es nicht. Probier auch mal einen Löffel Crema Gianduia von Papa dei Boschi auf einem warmen Cornetto, statt Nutella aus dem Supermarktregal zu nehmen. Das ist erstaunlich, und in Alba macht man das schon länger so.
Zu einer guten Pasta gehört für uns eine ordentliche italienische Pastasauce — ein cremiges Pesto alla Genovese, eine fruchtige Arrabbiata aus San-Marzano-Tomaten oder ein langsam geschmortes Ragù al Sugo von Filotea. Unser Tipp: nimm die Pasta eine Minute vor der Gardauer aus dem Wasser und lass sie in der Sauce nachziehen, dann umhüllt die Sauce die Rillen der bronzegezogenen Rustichella d'Abruzzo wie gemacht.
Ein Glas Grappa von Marzadro nach dem Essen, bei kühlen 10 bis 12 Grad aus einem kleinen Stielglas, rundet den Abend ab. Aceto Balsamico mag gereifte Parmigiano-Schnitze, Erdbeeren im Frühsommer und schlicht einen Löffel direkt aus dem Glas, wenn niemand zuschaut. Olivenöl lagerst du dunkel und nicht zu kühl, Pasta trocken und luftig, geöffnetes Pesto unter einer dünnen Ölschicht im Kühlschrank.
Italienisch durch die Jahreszeiten
Italienische Spezialitäten sind zu jeder Jahreszeit ein schönes Geschenk — und ein schönes Eigen-Geschenk, wenn gerade niemand hinschaut.
Im Frühjahr stehen frische Pasta mit grünem Spargel, Ligurier Olivenöl und ein kühler Lugana vorn im Regal. Im Sommer bringen wir Antipasti in Gläsern, italienische Limonaden von Galvanina und leichte Lambrusco-Varianten von Lusvardi ins Haus, dazu eine Flasche Bellini-Cocktail von Cipriani.
Im Herbst kommt Grappa wieder zu Ehren, dazu kräftige Rote aus Apulien und der Toskana, würzige Salami aus der Macelleria Falorni, feste Pecorino, Trüffelprodukte von Tastelanghe aus dem Piemont. Und zu Weihnachten ist die italienische Süßwaren-Abteilung unsere liebste Ecke im Haus: Panettone Classico von D. Barbero oder der handverpackte Panettone von Cipriani, Cannoli di Sicilia mit Nocciola-Füllung, Cuneesi-Pralinen im Geschenkkarton, Tartufo Dolce von La Perla di Torino in ihrer Metalldose.
Wenn du italienische Spezialitäten als Geschenk versenden willst, packen wir dir gerne einen Karton in unterschiedlicher Größe — vom kleinen Olivenöl-Balsamico-Duo bis zum gefüllten Geschenk-Korb für den runden Geburtstag. Versand deutschlandweit, ab 99 Euro Warenwert frei Haus, aus unserem Lager in Nordhorn, klimaschonend mit Solarstrom und Geothermie. Frischeprodukte versenden wir gekühlt innerhalb von 24 bis 48 Stunden, alles andere liefern wir binnen zwei bis drei Werktagen an deine Haustür.
Entdecke die Vielfalt italienischer Spezialitäten bei nur Gutes, stöbere durch unsere Regionen-Übersicht mit Produkten aus zehn Ländern Europas oder schau in unsere Geschenk-Auswahl. Du findest bei uns, was aus Italien wirklich den Weg über die Alpen wert ist: Handwerk, Herkunft und ein Geschmack, der nach Dolce Vita schmeckt — auch in Nordhorn, auch im Februar, auch mittwochs um drei.