Kompott & Eingemachtes, Obst im Glas bewahrt
Kompott & Eingemachtes versammelt haltbar gemachte Früchte: österreichischen Röster aus Zwetschken, Marillen und Kirschen, fruchtiges Mark ohne Zuckerzusatz, samtige Zabaionecreme und würzige Salzzitronen. Bei nur Gutes findest du sie von Fink’s Delikatessen aus Österreich, über den Importeur Antonio Viani, vom belgischen Haus Belberry und aus Frankreich, für den Nachtisch, das Frühstück und die feine Küche.
Kompott & Eingemachtes sind haltbar gemachte Früchte: Obst, das schonend eingekocht, in Sirup eingelegt oder zu feinem Mark verarbeitet wurde. Vom österreichischen Röster über fruchtiges Mark ohne Zuckerzusatz bis zu marokkanischen Salzzitronen reicht die Spanne, sodass die Ernte weit über ihre kurze Saison hinaus auf dem Tisch bleibt.
Die alte Kunst, Obst zu bewahren
Kaum etwas erzählt so sehr von Vorratskammer und Großmutters Küche wie ein Glas eingekochtes Obst.
Als es noch keine Tiefkühltruhe gab, füllte man im Spätsommer die Früchte in Gläser, kochte sie mit Zucker ein oder legte sie in Sirup, um auch im Winter etwas Süßes und Fruchtiges zu haben. Diese Kunst des Einmachens ist alt und schön zugleich, denn sie fängt den Geschmack eines ganzen Sommers in einem Glas.
Bei uns lebt diese Tradition weiter, in kleinen Manufakturen, die Früchte noch von Hand verlesen und schonend verarbeiten. So schmeckt das Eingemachte nach echtem Obst und nicht nach der glatten Süße aus der Massenproduktion.
Röster, Mark und Kompott, was ist was
Rund ums eingemachte Obst begegnen dir ein paar Begriffe, die sich leicht erklären.
Kompott ist gekochtes Obst in Stücken, das man als Nachtisch oder Beilage löffelt. Der Röster, ein Wort aus der österreichischen Küche, ist ein dickes, dunkel eingekochtes Fruchtmus, wie es zu Mehlspeisen gereicht wird. Und das Mark ist die pürierte, glatte Frucht, die sich in Getränke, Desserts und Saucen rühren lässt.
Alle drei haben denselben Kern: gute Früchte, haltbar gemacht und bereit für den Moment, in dem man Lust auf etwas Fruchtiges hat. Ob in Stücken, als dickes Mus oder glatt püriert, bleibt eine Frage des Geschmacks und der Verwendung.
Von Marillenröster bis Salzzitrone
Die Vielfalt in dieser Ecke ist erstaunlich groß, von tiefsüß bis herzhaft-würzig.
Aus Österreich kommen die Röster von Fink’s Delikatessen, der Zwetschken Röster, der Marillen Röster und der Kirsch Röster, dazu die in Sirup eingelegten Vogelbeeren und die pikanten Essigzwetschken. Fruchtig und pur wird es mit dem Sanddornmark, Holundermark und Hagebuttenmark, alle ohne Zuckerzusatz.
Für den süßen Löffel steht die samtige Zabaionecreme mit Marsala bereit, und wer gern orientalisch kocht, greift zu den marokkanischen Salzzitronen von Belberry oder den Salzzitronen von Rue Traversette. So spannt sich der Bogen vom Dessert bis zur würzigen Tajine.
Manufakturen mit Sinn fürs Obst
Hinter den Gläsern stehen Häuser aus mehreren Ländern, die das gute Obst lieben.
Fink’s Delikatessen aus Österreich hat sich auf Röster und eingelegte Früchte spezialisiert, wie sie zur Alpenküche gehören, dunkel eingekocht und voller Aroma. Über den Göttinger Feinkost-Importeur Antonio Viani kommen die glatten Fruchtmuse und die italienische Zabaionecreme zu uns, ausgesuchte Spezialitäten aus dem Süden und darüber hinaus.
Aus Belgien bringt das Feinkosthaus Belberry seine marokkanischen Salzzitronen mit, aus Frankreich steuert Rue Traversette die eigenen bei. Verschiedene Herkünfte, ein gemeinsamer Anspruch: gutes Obst, sorgsam verarbeitet und ehrlich ins Glas gefüllt.
Vom Nachtisch bis zur Tajine
Eingemachtes Obst ist vielseitiger, als man zunächst denkt.
Ein Röster macht sich wunderbar zu Kaiserschmarrn, Palatschinken oder Germknödel, ebenso zu Vanilleeis, Joghurt oder Topfen. Ein Löffel Fruchtmark verwandelt ein Glas Sekt in einen fruchtigen Aperitif oder gibt dem Quark und dem Müsli am Morgen eine feine Note.
Die herzhaften Vertreter gehen andere Wege: Salzzitronen würzen die orientalische Tajine, den Couscous und geschmortes Gemüse, während die sauren Essigzwetschken einen prächtigen Begleiter zu Käse, Wild und kräftigem Braten abgeben. Probier ruhig aus, wozu die Gläser passen, ihr Aroma verträgt sich mit mehr, als man ahnt.
Ein Sommer im Vorrat
Ein gut gefülltes Regal mit Eingemachtem ist wie ein kleiner Vorrat an guten Tagen.
Weil die Gläser ungeöffnet lange halten, lohnt es sich, von den Lieblingssorten etwas im Schrank zu haben, für den spontanen Nachtisch ebenso wie für das gemütliche Wochenendfrühstück. Eine hübsche Auswahl macht sich auch als Geschenk gut, etwa im Präsentkorb mit Röster, Fruchtmark und einem guten Brotaufstrich.
Stöbere in Ruhe durch die fruchtigen Gläser, schau bei den Eingelegten & Fermentierten vorbei oder in der ganzen Welt der Konserven & Eingemachtes. Ob süß zum Löffeln oder würzig zum Kochen, ein Glas Eingemachtes holt ein Stück Erntezeit auf den Tisch.