Karamellcreme ist langsam geschmolzener Zucker im Glas
Karamellcreme entsteht, wenn Zucker mit Geduld geschmolzen und mit Butter, Sahne oder Milch zu einer streichfähigen Creme verrührt wird. Bei nur Gutes findest du gesalzenes Buttercaramel aus der Bretagne, feines Edelkaramell aus Tirol und cremige Karamellcreme zum Löffeln. Warm im Ton, tief in der Süße, mit dem feinen Spiel aus Zucker und Salz.
Karamellcreme ist ein streichfähiger Brotaufstrich aus karamellisiertem Zucker, verfeinert mit Butter, Sahne oder Milch und oft einer Prise Salz. Hier findest du eine feine Auswahl: das gesalzene Buttercaramel Salidou aus der Bretagne, das Edelkaramell aus Tirol und eine klassische Karamellcreme zum Löffeln. Alle drei verbindet dasselbe Handwerk, bei dem der Zucker mit Ruhe geschmolzen und mit Sorgfalt vollendet wird, bis er goldbraun und samtig ist.
Wenn Zucker Farbe und Tiefe bekommt
Karamell ist das, was passiert, wenn man Zucker Zeit und Wärme gibt, statt ihn nur süß zu lassen.
Beim Erhitzen auf rund 170 Grad beginnt der weiße Zucker zu schmelzen, sich goldbraun zu färben und ganz neue Aromen zu entwickeln: nussig, malzig, leicht rauchig, mit einer Tiefe, die roher Zucker niemals hätte. Genau in diesem Moment entscheidet sich alles, denn einen Wimpernschlag zu lang, und aus goldbraun wird bitter.
Darum ist Karamellkochen eine Sache von Erfahrung und ruhiger Hand. Eine gute Manufaktur bleibt am Topf, rührt, riecht, schaut, und nimmt den Zucker im richtigen Augenblick vom Feuer. Was danach mit Butter und Sahne oder mit Milch verbunden wird, behält diese Wärme und wird zur samtigen Creme.
Süß, warm, ein wenig salzig: Karamellcreme trifft einen Geschmack, den fast alle mögen, vom Kind bis zum Feinschmecker. Sie ist ein kleiner Trost am Nachmittag und eine große Freude auf dem Dessert.
Für viele weckt schon der Duft von Karamell Erinnerungen: an Karamellbonbons aus der Kindheit, an gebrannte Mandeln auf dem Jahrmarkt, an die Kruste einer Crème brûlée, die unter dem Löffel bricht. Karamell fängt all das ein und macht es streichbar, sodass ein Löffel genügt, um den Nachmittag ein wenig zu versüßen.
Und doch ist gutes Karamell alles andere als banal. Zwischen dem Punkt, an dem der Zucker goldbraun und aromatisch ist, und dem, an dem er verbrennt, liegen nur Sekunden. Wer diese Kunst beherrscht, macht aus einer einzigen Zutat ein ganzes Aromenspektrum, von hellem Butterkaramell bis zu dunkler, fast rauchiger Tiefe.
Von gesalzen bis samtig-mild
Die Auswahl reicht vom kräftig gesalzenen Buttercaramel bis zur sanft-milden Milchkaramellcreme.
Der Star ist die Karamellcreme Salidou aus der Bretagne, ein gesalzenes Buttercaramel, bei dem die feine Salzigkeit die Süße bricht und spannend macht. Daneben steht das Edelkaramell aus Tirol, feiner und schokoladennah, und die klassische Pfunds Karamellcreme zum unkomplizierten Löffeln.
So unterschiedlich die drei sind, so klar ist ihr gemeinsamer Kern: echter, langsam gekochter Karamell statt billiger Aromen. Ob du das kräftige Spiel mit dem Salz suchst oder die sanfte, cremige Süße, hier findest du beides, und dazwischen die feinen Abstufungen.
Auch die Konsistenz unterscheidet die Sorten: Manche sind streichzart und bleiben weich wie flüssiger Honig, andere sind dichter und fast schnittfest, sodass sie auf dem Löffel stehen bleiben. Beides hat seinen Reiz, das eine zum bequemen Streichen aufs Brot, das andere zum langsamen Auslöffeln, Krümel für Krümel.
Gesalzenes Buttercaramel oder Milchkaramell
Zwei große Familien teilen sich die Welt der Karamellcreme: das Buttercaramel und das Milchkaramell.
Das gesalzene Buttercaramel, auf Französisch caramel au beurre salé, verdankt seine Tiefe der Butter und der Prise Salz, gern als grobe Fleur de Sel. Es schmeckt intensiv, fast schon herzhaft-süß, und ist der Klassiker der bretonischen Küste. Die Salzigkeit ist dabei kein Widerspruch zur Süße, sondern ihr bester Freund, weil sie das Karamell klarer und länger schmecken lässt.
Dieses Zusammenspiel ist kein Zufall: Salz dämpft die reine Süße und lässt die tiefen Röstaromen hervortreten, ähnlich wie eine Prise Salz auch Schokolade oder Kaffee runder macht. In der Bretagne nimmt man dafür die grobkörnige Fleur de Sel, die von Hand von der Oberfläche der Salzgärten geschöpft wird und ganz sanft im Mund zergeht.
Das Milchkaramell dagegen, verwandt mit der französischen Confiture de lait und dem südamerikanischen Dulce de Leche, entsteht durch langes Einkochen von Milch und Zucker. Es ist heller, milder und sahnig-weich, ohne den salzigen Akzent. Wer es zart und kindlich-süß mag, ist hier richtig; wer den Kick sucht, beim gesalzenen Buttercaramel.
Das Milchkaramell hat viele Namen und ebenso viele Heimaten: Confiture de lait in Frankreich, Dulce de Leche in Argentinien, Cajeta in Mexiko. Überall entsteht es auf dieselbe geduldige Weise, indem gezuckerte Milch stundenlang köchelt, bis sie eindickt, bräunt und süß-sahnig wird. Ein langsames Handwerk, das man dem cremigen Ergebnis anschmeckt.
Beide haben ihren Platz auf einem gut sortierten Frühstückstisch, und beide lieben die Nähe zum Kaffee, dessen Röstbittere die Süße auffängt. Am schönsten probierst du sie einmal nebeneinander, um deinen Favoriten zu finden.
Aus der Bretagne und aus Tirol
Hinter den Gläsern stehen Manufakturen, die das gesalzene Karamell zur Kunst erhoben haben.
Das gesalzene Buttercaramel stammt von der bretonischen Atlantikküste, dort, wo mit der Fleur de Sel auch das berühmte Meersalz zu Hause ist. Seit den 1970er-Jahren hat die Region das caramel au beurre salé weltberühmt gemacht, und die Karamellcreme Salidou trägt diese Tradition im Glas: gesalzenes Buttercaramel, wie es an der Küste seit Generationen geliebt wird.
Die bretonische Halbinsel Quiberon, von der die Salidou stammt, ist ein Landstrich aus Wind, Fels und Salzwiesen, wo das Meer bis in die Küche reicht. Genau dort, wo die Fleur de Sel von Hand geerntet wird, verbindet sich das grobe Meersalz mit süßer Butter und karamellisiertem Zucker zu jener Creme, die halb Bonbon und halb Aufstrich ist.
Man schmeckt das offene Meer nicht direkt, aber man spürt seine Nähe in der salzigen Kante, die jeden Löffel spannend macht und das Karamell vor bloßer Süße bewahrt. So wird aus einem einfachen Aufstrich ein kleines Stück bretonische Küste, das man sich nach Hause holen kann.
Aus Österreich kommt die Manufaktur Tiroler Edle, die aus Tirol feines Edelkaramell beisteuert, näher an der Schokolade und besonders samtig. Die dritte im Bunde, die Pfunds Karamellcreme, kommt über den Feinkost-Importeur Viani aus Göttingen ins Regal, der seit 1973 Genuss aus ganz Europa zusammenträgt. Verschiedene Länder, verschiedene Handschriften, eine gemeinsame Liebe zum Karamell.
Was gutes Karamell ausmacht, ist die Sorgfalt, mit der es gekocht wird. In kleinen Chargen bleibt jemand am Topf, statt eine riesige Anlage laufen zu lassen, und genau das schmeckt man: eine gleichmäßige Bräunung, keine bitteren Spitzen, ein sauberer, runder Ton. Wir suchen unsere Gläser danach aus, dass echter Zucker und echte Butter drinstecken und nicht bloß Aroma.
Auf Crêpes, ins Dessert und in den Kaffee
Karamellcreme kann viel mehr als Brotaufstrich, sie ist ein Verwandlungskünstler in der süßen Küche.
Am naheliegendsten ist sie natürlich auf frischem Brot, auf Crêpes oder auf warmen Waffeln, wo sie schmilzt und Fäden zieht. In den Joghurt oder über Quark gelöffelt bringt sie warme Süße, und ein Klecks auf dem Apfel- oder Bananenstück wird zum schnellen Nachtisch für zwischendurch.
Im Dessert zeigt Karamellcreme, was in ihr steckt: als Füllung für Windbeutel und Törtchen, als Spiegel unter dem Panna-Cotta-Sturz, als warme Sauce über Vanilleeis oder eingerührt in die Buttercreme einer Torte. Schön ist sie außerdem schlicht auf einem Löffel, langsam genossen, wenn der Tag zur Ruhe kommt.
In der Backstube ist gesalzenes Karamell längst ein Star: als Kern im Schokobrownie, als Schicht im Cheesecake, als Füllung im Macaron oder als glänzender Spiegel auf der Apfeltarte. Ein Löffel in den Rührteig gibt dem Kuchen eine warme Tiefe, und über gesalzenen Butterkeksen wird es zum kleinen Luxus.
Auch in Getränken macht Karamell eine gute Figur: ein Löffel in den heißen Milchkaffee gerührt ergibt einen Caramel Latte, wie man ihn sonst nur im Café bekommt, und in der heißen Schokolade sorgt es für eine samtige, malzige Tiefe. An kalten Abenden ist eine Tasse davon fast schon ein Dessert.
Angebrochene Gläser hältst du kühl und verschlossen, dann bleibt die Creme lange geschmeidig; wird sie im Kühlschrank fester, genügt kurzes Anwärmen. Dazu passt eine samtige Nusscreme für die schokoladige Note und eine fruchtige Konfitüre als frischer Gegenpol.
Ein süßes Glas zum Verschenken
Eine gute Karamellcreme ist auch ein Mitbringsel, über das sich fast jeder freut.
Ein Glas gesalzenes Buttercaramel im Korb, dazu ein feines Gebäck oder eine Tafel Schokolade, macht ein rundes kleines Geschenk, ob zum Einzug, zum Geburtstag oder einfach als süßer Gruß. Wer Karamell liebt, freut sich besonders über die salzige Variante, die im Handel selten in guter Qualität zu finden ist.
Wer mehr verschenken möchte, stellt ein kleines Süßsortiment zusammen: ein gesalzenes und ein mildes Karamell nebeneinander, dazu vielleicht ein Glas Honig oder eine Nusscreme. So kann der Beschenkte in Ruhe vergleichen und seinen Favoriten finden, und niemand muss sich mit nur einer einzigen Sorte begnügen.
Zur kalten Jahreszeit passt Karamell ganz besonders, warm über Bratapfel oder in eine Tasse heißer Milch gerührt, doch auch im Sommer über Eis oder Erdbeeren macht es Freude. So findet sich das ganze Jahr über ein Anlass für ein Glas.
Alle Karamellcremes gehören zu unserer Frühstücksauswahl, sorgsam zusammengestellt und deutschlandweit sicher verschickt. Stöbere in Ruhe, wähle zwischen gesalzen und mild, und mach dir den Morgen schön.