Essen bei nur Gutes heißt Feinkost aus kleinen Manufakturen
Essen versammelt bei nur Gutes Feinkost und Delikatessen aus ganz Europa: gesalzene Butter aus der Bretagne, Sugo aus den Abruzzen, Fischkonserven vom Golf von Biskaya, dazu Gewürze, Pasta und Schokolade. Alles von Erzeugern, die ihr Handwerk seit Generationen verstehen.
Essen heißt bei nur Gutes: Feinkost, die ihre Herkunft kennt. Seit 2002 wählen wir in Nordhorn Delikatessen von Erzeugern aus, deren Namen auf dem Etikett stehen – vom Fruchtaufstrich aus Südtirol über Balsamessig aus Modena bis zur Sardine, die von Hand in die Dose gelegt wird.
Was eine Delikatesse zur Delikatesse macht
Das Wort Delikatesse stammt vom lateinischen delicatus, fein und zart, und genau darum geht es: um Lebensmittel, die mit mehr Sorgfalt entstehen, als der Alltag verlangt.
Feinkost ist das deutsche Wort für dieselbe Idee, und beide meinen weniger eine Warengruppe als eine Haltung. Über den Rang entscheidet die Machart: die Ernte zur richtigen Zeit, das geduldige Verfahren, die Zutat, die man schmeckt und benennen kann. Ein Glas eingekochter Marillen kann eine Delikatesse sein, wenn die Frucht am Berg reifen durfte und jemand sie von Hand verlesen hat.
Gourmet Essen beginnt deshalb lange vor dem Teller. Es entsteht auf Feldern, in Buchten und in Werkstätten, in denen Rezepte über Generationen weitergegeben werden. Wer so kocht und einmacht, hat Zeit investiert, die man später schmeckt. Genau solche Erzeuger versammeln wir in dieser Kategorie, aus Frankreich und Italien, aus Spanien, Österreich und Deutschland.
Vom Frühstücksglas bis zur Fischdose
Die Kategorie Essen ist aufgebaut wie ein guter Feinkostladen, in dem jedes Regal seine eigene Geschichte erzählt und du dich von Tür zu Tür treiben lassen kannst.
Den Anfang macht das Frühstücks-Regal mit Konfitüren, Honig und Nusscreme. Ganz vorn steht die Marille von Alpe Pragas, in den Dolomiten eingekocht und eines der meistgekauften Gläser im ganzen Shop. Gleich daneben stehen Brot und Butter, dann folgen Essig und Öl mit kalt gepresstem Olivenöl und lange gereiftem Balsamessig.
Herzhaft wird es bei Saucen und Gewürzen, von der Grillsauce bis zur Gewürzmischung aus der Mühle. Die Abteilung Pasta, Risotto und Sugo deckt den italienischen Abend. Bei Konserven und Eingemachtem warten Sardinen von Nuri und eingelegtes Gemüse auf ihren Auftritt. Für den Nachtisch gibt es Süßes und Salziges, von der Schokoladentafel bis zur salzigen Lakritze.
Weil viele Manufakturen mit den Jahreszeiten arbeiten, wechselt das Angebot übers Jahr, und ein Regal darf im Sommer auch einmal leerer aussehen. Feine Schokolade etwa macht bei uns von Mai bis September Pause, weil sie Sommerhitze auf dem Versandweg nicht verträgt, und kehrt im Herbst in voller Auswahl zurück. Stöbern lohnt sich deshalb immer wieder, auch wenn der Vorrat noch reicht.
Kurze Zutatenliste, klare Herkunft, gutes Handwerk
Gute Feinkost erkennst du an drei Dingen: an einer Zutatenliste, die du vorlesen kannst, an einer Herkunft mit Namen und an einem Verfahren, das Zeit verlangt.
Die Zutatenliste einer Delikatesse liest sich wie ein Einkaufszettel: Frucht, Zucker, sonst wenig. Die Herkunft trägt einen Ortsnamen, Modena etwa oder das Pragser Tal. Und hinter dem Verfahren steht ein Mensch, der rührt, verliest und abschmeckt, oder der wartet, wie beim Balsamessig, der über Jahre durch Fässer aus wechselnden Hölzern wandert. Industrieware gleicht ihre Chargen an, in der Manufaktur darf jede Ernte ein wenig anders schmecken.
Manche Häuser gehen noch einen Schritt weiter und behandeln ihre Ware wie Winzer ihre Trauben. Die Jahrgangssardinen von La Perle des Dieux tragen ihr Fangjahr auf der Dose, weil guter Fisch in der Dose reift und jeder Sommer anders ausfällt. Solche Details sind der Unterschied zwischen Vorrat und Delikatesse.
Wo Butter, Sugo und Bonito zu Hause sind
Hinter den Etiketten dieser Kategorie stehen Familien, deren Handwerk oft älter ist als ihr Firmenname.
In Saint-Malo an der bretonischen Küste übernahm Jean-Yves Bordier 1985 eine kleine Molkerei und machte aus dem Nachkneten von Hand, der malaxage, wieder eine Kunst. Seine Butter stand bald bei Sterneköchen wie Guy Savoy und Alain Passard auf dem Tisch. Bei Maison Bordier wird sie bis heute auf der Platte geknetet, im Winter länger als im Sommer, mit Milch von Weidekühen aus der Umgebung.
In Roccascalegna in den Abruzzen kochte ein Bauer namens Don Antonio schon in den 1960er Jahren seine Hofernte in Gläser ein. Verkauft hat sie seine Frau Antonia auf den Wochenmärkten der Umgebung. Heute führt Sohn Nicola den Betrieb mit seiner Frau Paola und den Söhnen Marco und Andrea. Für den Sugo von Don Antonio wird die Francavillese, eine fleischige Birnentomate, im August geerntet und noch am selben Tag verarbeitet.
Und im Baskenland legt Olasagasti seit 1923 Fisch in die Dose: gegründet vom Sizilianer Salvatore Orlando, benannt nach seiner Frau Simona, geführt vom Enkel Matteo. Der Stolz des Hauses ist der Bonito del Norte, der weiße Thunfisch, einzeln mit der Angel gefangen, wenn er zwischen Juni und Oktober nah an die Küste zieht.
So kommt das gute Essen auf den Tisch
Für ein gutes Abendessen genügen eine Dose, ein frisches Brot und etwas Zeit, denn Feinkost entfaltet sich in einfachen Gerichten am deutlichsten.
Stell für einen Tapasabend Gläser und Dosen offen auf den Tisch, dazu Brot und Oliven, und lass jeden selbst kombinieren. Ein Glas Sugo, frische Pasta und geriebener Käse machen aus einem Dienstag ein kleines Fest, und die bretonische Butter verwandelt schon eine Scheibe frisches Brot in eine Vorspeise.
Wenn du neu hier bist, fang einfach an: eine Dose Sardinen, ein Glas Sugo und eine Tafel dunkle Schokolade. Damit sind ein Abendbrot, ein Pastaessen und der Moment danach versorgt, und beim nächsten Einkauf wächst die Auswahl von allein.
Ein Vorrat aus Dosen und Gläsern ist dabei die entspannteste Form der Gastfreundschaft. Eine gute Konserve wartet geduldig im Schrank, bis Besuch klingelt, und öffnet sich schneller, als der Ofen vorheizt. Kühl und dunkel gelagert, halten sich viele dieser Spezialitäten über Monate, angebrochene Gläser gehören in den Kühlschrank.
Was dazu ins Glas gehört, findest du in unserer Kategorie Trinken, vom Wein über feine Säfte bis zur Limonade mit Charakter.
Feinkost als Geschenk für Genießer
Gutes Essen lässt sich leicht verschenken, weil es keine Größe kennen muss und niemals ungenutzt im Schrank verstaubt.
Ein Glas Marille sagt zum Einzug ebenso viel wie eine Zartbitterschokolade von Bonnat zum Geburtstag. Zu Weihnachten wird aus Butter, Sugo und Bonito ein ganzer Abend im Karton, und fertig zusammengestellte Ideen findest du in unseren Geschenken, vom kleinen Mitbringsel bis zum großen Korb.
Wer Delikatessen verschenkt, verschenkt am Ende einen Abend, an dem sie geöffnet werden. Alles aus dieser Kategorie verpacken wir sorgfältig und liefern es deutschlandweit, damit es so ankommt, wie es die Manufaktur verlassen hat. Stöbere in Ruhe durch die Regale und stell deinen eigenen Vorrat zusammen, ein gutes Glas nach dem anderen.