A Banca da Sardinha, viele Sardinen-Rezepturen aus Lissabon
A Banca da Sardinha veredelt seit 2007 portugiesische Sardinen in vielen Rezepturen, fast alle davon führen wir bei uns. Klassisch in Olivenöl, geräuchert, würzig mit Chili oder ganz ohne Gräten – jede Dose von Hand gefüllt und in buntem Papier verpackt.
A Banca da Sardinha ist eine Sardinenkonserven-Marke der Lissabonner Firma Mediterran Food & Beverage, die seit 2007 traditionelle portugiesische Fischkonserven in einem modernen, bunten Gewand herstellt. Einen einzelnen Gründer im Rampenlicht sucht man vergebens, dafür steht eine wachsende Zahl an Rezepturen und ein Verpackungsdesign, das die Sardine selbst zur Hauptfigur macht.
2007, eine neue Marke für ein altes Handwerk
Portugal konserviert Sardinen bereits seit über 140 Jahren, A Banca da Sardinha bringt diese Tradition seit 2007 in ein neues, farbenfrohes Gewand.
Die großen Konservenfabriken des Landes liegen traditionell an der Atlantikküste, in Städten, in denen der Sardinenfang seit Generationen zum Alltag gehört. Genau in diese Tradition reiht sich die Lissabonner Firma Mediterran Food & Beverage ein, spezialisiert auf die traditionelle pré-cozido-Methode: Fisch waschen, vorgaren, würzen, von Hand in die Dose füllen. Vier Schritte, die sich seit Generationen kaum verändert haben, nur das Design der Dosen wurde komplett neu gedacht.
Aus einer ersten Rezeptur wurde im Lauf der Jahre ein stetig wachsendes Sortiment an Variationen, mal mit Zitrone, mal mit Chili, mal ganz ohne Haut und Gräten. Fast 20 Jahre nach der Gründung ist daraus eine der auffälligsten Sardinenmarken Portugals geworden, die sich bewusst vom nüchternen Konservenregal abhebt.
Wo andere Hersteller auf schlichte, weiße Etiketten setzen, entschied sich A Banca da Sardinha früh für kräftige Farben und comichafte Illustrationen. Ein Ansatz, der 2007 ungewöhnlich war, mittlerweile aber zum Markenzeichen geworden ist und die Marke auch außerhalb Portugals sofort erkennbar macht.
Viele Sorten, von mild bis feurig
Fast alle Rezepturen der Marke führen wir bei uns, von der puren Klassik bis zur feurig-scharfen Variante, und ergänzen sie laufend, sobald eine neue Sorte eintrifft.
Wer noch unentschlossen ist, kann sich an drei Familien orientieren: mild in Olivenöl (Zitrone, Oregano, Paprika), scharf mit Chili (Malagueta sowie die würzigen Raucharoma- und die würzigen entgräteten Sorten) oder samtig in Tomatensauce, pur oder ohne Gräten. Dazu kommen Sonderformen wie die Sardinen in Escabeche Sauce oder die Ölsardinen mit Mixed Pickles, die eine Prise Würze mit Essigschärfe verbinden. Probierst du dich einmal durch das ganze Sortiment, findest du garantiert deine Lieblingssorte.
Den Anfang macht die geräucherte Sardine, unser meistverkauftes Produkt dieser Marke, mild und rauchig zugleich. Wer es traditionell mag, greift zu Sardinen in Olivenöl, purem Fisch in gutem Öl ohne weiteren Schnickschnack. Feuriger geht es bei den Sardinen mit Malagueta Chili zu, unserer schärfsten Sorte im ganzen Sortiment. Für den unkomplizierten Genuss ohne Gräten sorgen die Ölsardinen ohne Haut und Gräten, von Hand entgrätet, Filet für Filet.
Wer mehrere Sorten auf einmal verschenken möchte, findet im Sardinen Geschenkset eine kleine Auswahl aus dem Sortiment, hübsch verpackt und bereit zum Verschenken. Jede Dose fasst dabei rund 120 g Inhalt, mit rund 85 g Abtropfgewicht bei den Ölsorten – ein Format, das über das gesamte Sortiment hinweg nahezu gleich bleibt. Wer sich lieber durch das ganze Sortiment an Sardinen aus Portugal probieren will, findet dort auch die übrigen Manufakturen unseres Sortiments.
MSC-Fang, Handarbeit und wenig Plastik
Bei aller Verspieltheit im Design bleibt A Banca da Sardinha bei der Herstellung traditionsbewusst und auf Nachhaltigkeit bedacht.
Gefangen wird mit der Ringwadenfischerei, laut MSC-Ecolabel eine nachhaltige Fangmethode, die die Bestände vor der portugiesischen Küste schont. Die Sardinen werden von Hand gesäubert, von Hand mit Olivenöl, Chili, Zitrone oder Kräutern gewürzt und ebenso von Hand in das ansprechende bunte Papier eingepackt, das jede Dose zu einem kleinen Unikat macht.
Auch bei der Verpackung ist Nachhaltigkeit mitgedacht: Sie bleibt vollständig recycelbar und kommt vollständig ohne Plastik aus, ein Detail, das im Regal kaum auffällt, aber am Ende zählt. Wenn du eine Dose öffnest, schmeckst du diese Sorgfalt sofort, ganz ohne dass ein Etikett sie extra erklären müsste.
Die pré-cozido-Methode braucht dabei mehr Geduld als das rohe Einlegen: Der Fisch gart zunächst sanft, bevor er überhaupt mit Öl, Chili oder Zitrone in Berührung kommt. Erst dieser Zwischenschritt sorgt dafür, dass das Fleisch fest bleibt und sich beim Öffnen der Dose nicht zerteilt.
Von Lissabon nach England, in die USA, zu uns
Wer eine ganze Rezeptur-Familie aufbaut, muss nicht nur zuhause überzeugen: A Banca da Sardinha exportiert längst weit über Portugal hinaus.
Nach England, in die USA und zu uns nach Deutschland hat es die Marke geschafft, dorthin, wo Feinkost-Kenner ohnehin schon wählerisch sind. Keine Trophäe im Regal, aber ein Sortiment, das sich in mehreren Ländern gegen etablierte Konkurrenz durchgesetzt hat, weil Qualität und Design gleichermaßen überzeugen.
Auf dem Feinkostregal fällt A Banca da Sardinha sofort auf: bunte Illustrationen, die die Sardine selbst zur Hauptfigur machen, statt sie hinter nüchternen Etiketten zu verstecken. Ein Blickfang, der Neugier weckt, noch bevor die Dose überhaupt geöffnet ist, und der sich deutlich von den eher zurückhaltend gestalteten Konservendosen der Konkurrenz abhebt.
Gerade für Feinkosthändler im Ausland ist das eine willkommene Abwechslung: Wo viele Sardinenmarken auf Understatement setzen, bringt A Banca da Sardinha Farbe ins Regal, ohne bei Fang und Verarbeitung Kompromisse einzugehen.
Die geräucherten Sardinen zum Feierabendbier
Aus dem ganzen Sortiment greifen wir am häufigsten zu den milden, geräucherten Sorten, aber auch zur Schärfe, wenn der Abend danach verlangt.
Die würzigen Ölsardinen mit Raucharoma verbinden beides und schmecken uns am besten direkt aus der Dose, dazu ein kühles Bier auf der Terrasse. Zu Brot, Butter und einem Glas Weißwein machen sich dagegen die milderen Sorten besonders gut, wenn du lieber einen ruhigen Abend planst statt einen scharfen. Wer es lieber portugiesisch-klassisch mag, findet bei Nuri eine weitere traditionsreiche Sardinenmarke aus Portugal, handgemacht seit 1920.
Ganz gleich, welche Sorte es am Ende wird: einfach öffnen und genießen, am besten mit Brot, einem Glas Weißwein und ganz ohne Umwege.
Für den Aperitif eignen sich die milderen Sorten mit Oliven und Tomaten, für ein schnelles Mittagessen reicht die Dose zu Kartoffeln oder Nudeln, und für unterwegs passt eine Dose ganz ohne Besteck ins Picknick. So bleibt für jeden Anlass eine passende Sorte übrig.