Nusscreme ist die Nuss in ihrer schönsten Form
Nusscreme ist konzentrierter Nussgeschmack zum Streichen und Löffeln: aus Haselnuss, Mandel, Pistazie, Erdnuss oder Cashew, entweder pur als Nussmus oder schokoladig als Gianduia. Bei nur Gutes findest du Cremes mit hohem Nussanteil aus dem Piemont, aus Südtirol und Sizilien, schonend geröstet und ohne unnötige Zusätze. Für alle, die Süße mögen, aber wissen wollen, was drin ist.
Nusscreme ist eine streichfähige Creme aus fein gemahlenen, gerösteten Nüssen, oft mit etwas Zucker und manchmal mit Schokolade verfeinert. Hier findest du eine große Auswahl an Nusscremes: pures Haselnussmus ohne Zusätze, klassische Gianduia mit Schokolade, Pistazien- und Mandelcreme, dazu Erdnuss- und Cashewaufstriche. Die besten Cremes leben vom hohen Nussanteil und kommen ganz ohne Palmöl aus, damit die Nuss und nicht das Fett den Ton angibt.
Die Nuss in ihrer konzentriertesten Form
Eine gute Nusscreme schmeckt nach genau dem, was drinsteckt: nach gerösteter Nuss, nicht nach Zucker.
Der Unterschied zeigt sich schon beim ersten Löffel. Wo viele Supermarkt-Aufstriche vor allem süß und fett sind, stellen die guten Cremes die Nuss in den Mittelpunkt: geröstet, gemahlen, konzentriert. Man schmeckt die Herkunft der Haselnuss, das Aroma der Röstung, die Textur des Mahlgrads, von grob und rustikal bis seidig-fein.
Darauf achten wir bei der Auswahl: hoher Nussanteil, schonende Röstung, kurze Zutatenliste und der Verzicht auf Palmöl. Eine Nusscreme, die diese vier Dinge mitbringt, braucht keine Aromen und keine Effekte, sie überzeugt aus sich heraus. Genau solche Gläser suchen wir für dich aus.
Süße ist dabei erlaubt, aber sie ist Begleiterin, nicht Hauptdarstellerin. Am schönsten ist eine Creme, die man pur vom Löffel probieren kann, ohne dass es zu viel wird, und die trotzdem noch nach mehr schmeckt.
Für viele ist Nusscreme ohnehin ein Stück Kindheit: der Löffel direkt aus dem Glas, heimlich, wenn niemand hinschaut, das Knistern des Deckels, der erste tiefe Griff in die Creme. Genau dieses kleine Glück darf ruhig bleiben, nur eben in besserer Qualität und mit reinem Gewissen. Eine ehrliche Creme aus ganzen Nüssen macht aus dem verbotenen Löffel einen echten Genuss, an dem auch Erwachsene ihre Freude haben, ganz ohne dass das schlechte Gewissen mitisst.
Von Haselnuss bis Pistazie, pur oder schokoladig
Die Auswahl reicht von der puren Nuss bis zur samtigen Schokocreme, für jeden Geschmack ein Glas.
Am beliebtesten ist die Haselnuss aus dem Piemont: als pures Haselnussmus ohne alles, als klassische Gianduia mit Schokolade oder als kräftige Nussnougatcreme von Venchi. Wer es nussig-schokoladig mag, greift zu einer dieser Klassiker; wer die reine Nuss sucht, zum ungesüßten Mus.
Daneben stehen die feineren Sorten: die Pistaziencreme und die Mandel-Tonka-Creme aus Südtirol, dazu Cashew, Pekan und ein reines Erdnussmus. Jede Nuss bringt ihren eigenen Charakter mit: Haselnuss warm und rund, Mandel mild und mandelig, Pistazie grün und aromatisch, Erdnuss herzhaft und kräftig.
Manche Cremes verbinden die Nuss mit heller, dunkler oder gesalzener Schokolade, andere spielen mit Gewürzen wie Tonkabohne oder mit Spekulatius zur Weihnachtszeit. Pur oder verfeinert, mild oder kräftig, hell oder dunkel, hier findet jeder seine Lieblingscreme.
Spannend wird es bei den sortenreinen Cremes, die eine einzige Nuss in den Mittelpunkt stellen. Eine piemontesische Haselnuss schmeckt anders als eine sizilianische Mandel, eine leuchtend grüne Pistazie anders als eine kräftig geröstete Erdnuss. Wer mag, probiert sich einmal quer durch das Regal und entdeckt, wie unterschiedlich Nüsse schmecken können: mild und rund, herb und harzig, süßlich und warm. Manche Sorten sind das ganze Jahr zu haben, andere kommen als Saison-Sonderling und sind schnell wieder vergriffen.
Auch die Konsistenz ist Geschmackssache: Manche mögen es seidig-fein wie geschmolzene Schokolade, andere lieben den rustikalen Biss von grob gemahlener Nuss mit kleinen Stückchen darin. Beides hat seine Berechtigung, und beides findest du im Regal, vom cremigen Aufstrich für die Kinder bis zum kernigen Mus für die Puristen. Ein kurzer Blick auf die Zutatenliste verrät dir, was dich erwartet, denn oft steht dort nur ein einziges Wort: Nüsse.
Nussmus pur oder Gianduia mit Schokolade
Die wichtigste Entscheidung ist die zwischen purem Nussmus und schokoladiger Gianduia.
Nussmus besteht im Idealfall aus einer einzigen Zutat: gerösteten und gemahlenen Nüssen, sonst nichts. Es ist intensiv, vielseitig und passt süß wie herzhaft, in den Smoothie ebenso wie in die Sauce. Gianduia dagegen ist die italienische Verbindung aus Haselnuss und Schokolade, cremig, süß und zum Dahinschmelzen, der Klassiker fürs Brot.
Die Gianduia hat übrigens eine schöne Geschichte: Im 19. Jahrhundert, als in Turin durch die Handelssperren der Kakao knapp und teuer wurde, streckten die Confiseure ihn mit den reichlich vorhandenen Haselnüssen der Langhe. Aus der Not wurde ein Welterfolg, benannt nach der Turiner Karnevalsfigur Gianduja.
Zwischen den beiden Polen liegt die ganze Bandbreite: gesüßtes Nussmus, Nuss mit einem Hauch Kakao, Nuss mit viel Schokolade. Welche Richtung deine ist, findest du am schnellsten heraus, wenn du einmal ein pures Mus und eine Gianduia nebeneinander probierst.
Ein reines Nussmus ist außerdem der heimliche Star der herzhaften Küche. Ein Löffel Erdnuss- oder Haselnussmus bindet Saucen, würzt Dressings und gibt einem Curry eine samtige Tiefe, wie man sie sonst nur mit viel Sahne bekommt. So wandert die Nusscreme vom Frühstückstisch an den Herd, ganz ohne Umweg. Wer einmal eine Erdnusssauce mit purem Mus statt fertiger Paste gerührt hat, kehrt selten zum Glas mit langer Zutatenliste zurück.
Familien, die ihre Nüsse selbst rösten
Hinter den besten Gläsern stehen kleine Manufakturen, die vom Rohstoff her denken.
Im Piemont bauen José Noè und seine Familie mit Papa dei Boschi seit drei Generationen auf über 40 Hektar die Haselnuss Tonda Gentile an, rösten und verarbeiten sie vor Ort und kommen ganz ohne Palmöl aus. Fast alle Sorten dieser Manufaktur findest du bei uns, vom puren Nussmus La Reina bis zur dunklen Creme.
Aus Südtirol kommt die Manufaktur Oberhöller, die im Sarntal seit 2017 bean-to-bar arbeitet, ihre Schokolade also aus der rohen Bohne selbst herstellt und daraus feine Cremes rührt. Aus dem Piemont stammen außerdem Venchi, ein Turiner Traditionshaus seit 1878, und Tastelanghe mit seinen Haselnusscremes mit dunkler Schokolade.
Aus Sizilien bringt Scyavuru die südliche Note ins Regal, mit einer leuchtend grünen Pistaziencreme und Mandelcreme, und die Marke Brandgut steuert verspielte Aufstriche aus Cashew, Pekan und Erdnuss bei. Verschiedene Nüsse, verschiedene Handschriften, ein gemeinsames Handwerk.
Was diese Häuser eint, ist die Nähe zum Rohstoff. Wir bestellen direkt bei den Manufakturen statt über den anonymen Großhandel, und du schmeckst den Unterschied: frisch geröstete Nüsse, ehrliche Rezepturen und kein Palmöl als billiger Füllstoff. So bleibt im Glas, was hineingehört, und nichts, was nur die Kosten drückt. Kleine Chargen bedeuten außerdem, dass jede Röstung Aufmerksamkeit bekommt, statt in einer riesigen Anlage unterzugehen.
Aufs Brot, ins Müsli und in den Kuchen
Nusscreme ist weit mehr als Brotaufstrich, sie ist eine kleine Zutat mit großer Wirkung.
Am naheliegendsten ist sie natürlich auf frischem Brot oder im warmen Croissant, gern mit einer dünnen Schicht Butter darunter. Ein Löffel im Porridge oder im Joghurt macht das Frühstück nussig, ein Klecks auf der Banane wird zum schnellen Nachmittagssnack, und in den Smoothie gerührt gibt pures Nussmus Tiefe und Bindung.
In der Küche zeigt Nusscreme, was sie kann: Sie füllt Pralinen und Croissants, verfeinert die Buttercreme auf der Torte und wird zur Basis für Eis oder Mousse. Pures Erdnuss- oder Haselnussmus geht sogar herzhaft, etwa in einer Erdnusssauce zu Gemüse oder Nudeln, wo es Fülle und Röstaroma beisteuert.
Angebrochene Gläser hältst du am besten kühl und rührst sie vor dem ersten Löffeln kurz durch, falls sich etwas Öl abgesetzt hat, denn das ist bei ehrlichem Nussmus ohne Zusätze völlig normal. Dazu passt eine fruchtige Konfitüre als Gegenpol und ein Faden Honig für die Abwechslung.
Pures Haselnussmus schmeckt besonders gut auf einer Scheibe Sauerteigbrot mit ein paar Salzflocken darüber, wenn sich das Süße und das Salzige treffen. Für Kinder wird ein Löffel Gianduia auf dem Pfannkuchen zum kleinen Fest, an dem auch die Großen heimlich naschen. Und wer abends noch etwas Süßes braucht, löffelt einfach einen Klecks pur, langsam, wie man ein gutes Stück Schokolade genießt.
Ein Glas zum Verschenken und Verschleckern
Eine gute Nusscreme ist auch ein Geschenk, über das sich fast jeder freut.
Ein Trio aus purem Haselnussmus, cremiger Gianduia und einer besonderen Pistaziencreme macht sich wunderbar im Korb, ob als Mitbringsel, zum Geburtstag oder in der Vorweihnachtszeit. Wer Schokolade und Nuss liebt, findet hier zuverlässig ein Lächeln zum Auspacken, und wer eine besondere Sorte verschenkt, bereitet oft die schönste Überraschung.
Zur kalten Jahreszeit passen die Gianduia und die weihnachtliche Spekulatiuscreme besonders gut, im Sommer die frischere Pistazie und das leichte Mandelmus. So findet sich das ganze Jahr über die passende Creme, für den Alltag und für die kleinen Feste dazwischen.
Als kleine Aufmerksamkeit muss es nicht immer das ganze Glas sein: Auch ein feines Mus als Beigabe zu einem Brotgeschenk oder einer Tafel Schokolade macht Freude. Wer Nuss und Schokolade zusammendenkt, liegt beim Schenken selten falsch, denn die beiden gehören seit jeher zusammen. Für Feinschmecker lohnt sich ein kleines Sortiment nebeneinander, damit man in Ruhe die eigene Lieblingsnuss finden kann.
Alle Cremes gehören zu unserer Frühstücksauswahl, sorgsam zusammengestellt und deutschlandweit sicher verschickt. Stöbere in Ruhe durch die Sorten, finde deine Lieblingsnuss, ob mild, kräftig oder schokoladig, und mach dir den Morgen schön.