Monterosa Olivenöl aus Portugal von der Algarve
Monterosa ist ein kleines Familien-Olivengut an der Ostalgarve, gegründet 1969 vom schwedischen Auswanderer Detlev von Rosen, heute geführt von seinem langjährigen Mitarbeiter Antonio Duarte. Auf 20 Hektar wachsen fünf Olivensorten, daraus entstehen sortenreine Olivenöle aus Portugal und sorgfältig zusammengestellte Cuvées mit klarer Algarve-Handschrift. Pures Handwerk, vom Baum bis ins Glas.
Monterosa Olivenöl aus Portugal steht für sortenreine Olivenöle und sorgfältig zusammengestellte Cuvées der Extraklasse aus dem Süden des Landes – ein 20 Hektar großes Olivengut in Moncarapacho an der Ostalgarve, sieben Kilometer vom Atlantik entfernt. Was 1969 als Lebensentwurf des schwedischen Auswanderers Detlev von Rosen begann, führt heute sein langjähriger Mitarbeiter Antonio Duarte fort – mit derselben Sorgfalt, derselben Granitstein-Mühle und derselben frühen Handernte. Drei Cuvées, zwei sortenreine Öle, ein gemeinsames Land unter portugiesischer Sonne.
Vom schwedischen Auswanderer zur Algarve-Manufaktur
Detlev von Rosen kam 1969 aus Schweden in den Süden Portugals, weil er für nordeuropäische Märkte Wintergemüse anbauen wollte – die Oliven kamen Jahre später dazu, fast nebenbei.
Erst war es Eisbergsalat, Dill und Tomaten für die schwedischen Wintermärkte, im Frachtflug nach Stockholm. 1972 stellte die Familie auf Zierpflanzen um, doch ein paar trockene Sommer brachten sie auf eine andere Spur: die alten Olivenbäume des Landes brauchen kaum Wasser. So ersetzten die Oliven nach und nach einen Orangenhain, und im Jahr 2000 fiel die Entscheidung, sich ganz dem Olivenöl zu widmen.
„Wir bauen, was hier wächst" – ein Satz, der das Lebenswerk Detlevs treffend zusammenfasst und bis heute trägt. Detlev ist inzwischen verstorben, doch das Gut lebt weiter, sorgsam gehütet von dem Mann, der jahrelang an seiner Seite stand und die Arbeit von ihm gelernt hat.
Antonio Duarte führt das Lebenswerk weiter
Heute leitet Antonio Duarte das Gut – langjähriger Mitarbeiter Detlevs, Olivenöl-Kenner und Botschafter der Algarve in drei Sprachen.
Antonio kennt jeden Baum auf den 20 Hektar, jeden Erntezeitpunkt, jeden Schritt vom Hain bis ins Glas. Wer heute zur Plantage kommt, wird von ihm persönlich durch die Olivenhaine und die Granitstein-Mühle geführt – auf Portugiesisch, Deutsch oder Englisch, je nachdem, woher die Gäste kommen. „Wir behalten alles so, wie Detlev es eingerichtet hat", sagt Antonio bei einer dieser Führungen, und genau das schmeckt man am ersten Tropfen.
Übernommen hat Antonio das Gut nach Detlevs Tod nicht als Erbe, sondern als Fortsetzung einer gemeinsamen Arbeit. Die Sorten sind dieselben, die Mühle ist dieselbe, die Sorgfalt ist dieselbe – nur trägt sie heute seinen Namen. Das Monterosa Olivenöl bleibt damit, was es immer war: ein Produkt aus einer Hand, von der ersten Handlese im Hain bis zur dunklen Flasche. Ein leiser Generationenwechsel, ohne Bruch in Geschmack und Qualität.
Drei Cuvées und zwei sortenreine Öle
Aus den fünf Olivensorten am Gut – Verdeal, Maçanilha Algarvia, Picual, Cobrançosa und Frantoio – entstehen drei Cuvées und zwei sortenreine Spitzen-Öle. Jede Sorte bringt einen eigenen Charakter mit, jede Cuvée erzählt eine andere Geschichte aus demselben Land.
Das Horta do Félix ist die elegante Hausöl-Cuvée, benannt nach dem Gut selbst – ein vielseitiger Alltagsbegleiter mit Trockenfrucht-Noten und pfeffrigem Akzent. Das Ribeiro do Tronco ist die sanfte Cuvée mit Verdeal als Hauptstimme, Nachfolger des früheren Verdeal-Sortenöls – mild, harmonisch, kräuterfrisch. Das Cerro de São Miguel ist der kraftvolle Charakterblend, benannt nach dem 411 Meter hohen Hügel hinter dem Gut, und löst die frühere Selection ab – die ausdrucksstärkste Antwort des Hauses, mit langem Mandel-Abgang.
Daneben stehen zwei sortenreine Olivenöle aus Portugal: Das Macanilha bringt die typisch kräuterfrische Note der ureigenen Algarve-Olive, mit Schnittgras, Petersilie und Minze. Das Picual ist der spanische Klassiker an der portugiesischen Küste – fruchtig, bitter-grün, mit langem pfeffrigen Abgang. Wer alles gemeinsam probieren möchte, findet im Monterosa Geschenkset einen guten Einstieg in die Vielfalt des Guts.
Römische Wurzeln, frühe Ernte, Granitstein-Mühle
Olivenöl entsteht hier nicht erst seit gestern: Schon zur Römerzeit wurden auf diesem Land Oliven kultiviert.
Durch Moncarapacho führte einst eine römische Handelsstraße zwischen Lissabon und Corduba, einige der knorrigsten Bäume auf dem Gut gehen vermutlich noch auf jene alten Wurzeln zurück. Was vor zwei Jahrtausenden begann, lebt heute weiter im milden Mikroklima zwischen Atlantikbrise, Kalkstein und kräftigem Sonnenlicht der Ostalgarve – einem Stück Land, dem die Geschichte am Stamm anzusehen ist.
Geerntet wird im frühen Herbst von Hand, sobald die Oliven noch tiefgrün und voller Würzkraft sind – je früher die Ernte, desto kräftiger das spätere Öl. Direkt danach gehen die Oliven in die eigene Mühle: gemahlen in alten Granitsteinmühlen, kalt extrahiert, anschließend zwei Monate ruhend in Edelstahltanks, bevor das Aceite Virgem Extra in dunkle Flaschen abgefüllt wird. Eine kurze, ehrliche Reise vom Baum bis ins Glas, ohne lange Transportwege dazwischen.
Die Sorgfalt zahlt sich aus: Mehrere Olivenöle aus Portugal von Monterosa wurden bei internationalen Wettbewerben mit Gold- und Silbermedaillen geehrt – ein leiser Beweis dafür, dass die Algarve in der Olivenöl-Welt vorne mitspielt. Was das Gut besonders macht, lässt sich in drei Worten fassen: handgepflückt, sortenrein, kalt extrahiert. Alle Achtung.
Wir mögen – mild zum Salat, kräftig zum Lamm
Welches Olivenöl aus Portugal wann? Drei Empfehlungen unter Freunden.
Zum sommerlichen Salat, zur Tomate auf Brot, zum gedünsteten Sommergemüse mögen wir das milde Ribeiro do Tronco – die sanfte Cuvée legt sich wie ein leiser Schleier über die Speisen, ohne sie zu überstimmen. Für den Alltag in der Küche, ob kalt über fertige Speisen oder warm in der Pfanne, ist das Horta do Félix die richtige Wahl: ein vielseitiges Hausöl, das sich überallhin schicken lässt – auf Brot, in die Vinaigrette, über die Pasta, in die Tomatensauce.
Wer es kräftig und charakterstark mag – zum gegrillten Lammkotelett, zur warmen Linsensuppe, zur Bohne im Eintopf – greift zum Cerro de São Miguel. Der lange Mandel-Abgang trägt jedes herzhafte Gericht. Wer das Spiel zwischen Sortenrein und Cuvée erleben möchte, probiert das kräuterige Macanilha neben dem fruchtigen Picual und merkt schnell, wie unterschiedlich die Algarve schmecken kann – kräuterfrisch, fruchtig und kräftig, alles aus demselben Hain. Mehr aus dem Mittelmeerraum findest du in der ganzen Olivenöl-Auswahl bei uns.