Generous, glutenfreie Kekse aus Belgien
Generous ist eine belgische Manufaktur für glutenfreies Gebäck, 2013 in Brüssel gegründet und heute in Tubize zu Hause. Aus Buchweizen, Reismehl und guten Zutaten backt das Team Kekse mit Charakter, jeder mit eigenem Namen, alle glutenfrei und in Bio-Qualität.
Generous steht für glutenfreie Kekse, die nach etwas schmecken. Was der Konditor Christophe Harou 2013 aus seiner eigenen Glutenunverträglichkeit heraus begann, ist heute eine kleine belgische Manufaktur mit einer ganzen Familie von Sorten: würzige Speculoos, schokoladige und fruchtige Kekse, luftige Haselnussmakronen und echte belgische Waffeln. Alle glutenfrei, alle mit der Bio-Kontrollnummer BE-BIO-01, gebacken in Tubize südlich von Brüssel.
2013, eine Idee aus der eigenen Not
Die Marke Generous entstand 2013, als der leidenschaftliche Konditor Christophe Harou seine Glutenunverträglichkeit entdeckte.
Statt fortan auf gutes Gebäck zu verzichten, machte Christophe aus der Not eine Tugend. Gemeinsam mit seiner Frau Théodora traf er auf Jean-Benoît und Aurélie Ghenne von der Brüsseler Backstube L'Arrière-Cuisine, die sich auf glutenfreies Gebäck spezialisiert hatten. Damals gab es kaum glutenfreies Gebäck, das wirklich schmeckte, und so gründeten die vier gemeinsam Generous.
Der Name ist Programm, denn Generous heißt großzügig. Auch ohne Weizen dürfe ein Keks nach Keks schmecken, erklärt Christophe die Idee hinter der Marke, und nicht nach Verzicht. Aus einer persönlichen Einschränkung ist so eine ganze glutenfreie Backstube geworden.
Heute backt ein kleines Team von rund acht Menschen in Tubize südlich von Brüssel. Millionen Kekse gehen jedes Jahr durch ihre Hände, und trotzdem wird noch jede Zutat aufs Gramm gewogen. Aus der kleinen Brüsseler Backstube ist eine Manufaktur geworden, die ihren Ursprung nie vergessen hat.
Mit den Jahren ist aus der ersten Handvoll Rezepte eine ganze Familie geworden, vom klassischen Speculoos bis zur weichen Frühstückssorte. Was alle verbindet, ist die Herkunft aus Belgien, dem Land der Waffeln und Speculoos, und der Anspruch, glutenfreies Gebäck ernst zu nehmen.
Speculoos, Schokolade, Zitrone und mehr
Das Herz des Sortiments ist der Speculoos, der in den Benelux-Ländern das ganze Jahr über zum Kaffee und zum Tee gehört.
Den runden Klassiker gibt es als Sylvain Speculoos, würzig, knusprig und mit Zimt. Zur Winterzeit kommt derselbe Teig als traditionelle Nikolaus-Figur, pur oder als Schoko-Spekulatius mit einem Mantel aus 30 % Zartbitterschokolade. Wer die runde Schoko-Variante das ganze Jahr sucht, findet sie als Santa Speculoos.
Daneben steht eine bunte Reihe eigener Charaktere. Die Charlotte Chocolat ist die schokoladig-elegante mit Haselnuss und einer Prise Fleur de Sel, herb und fein zugleich. Die Céline Citron ist ihr heller Gegenpol, spritzig, frisch und mit echtem Zitronensaft. Dazwischen steht der milde Victor Vanille, der leise, buttrige Klassiker für jeden Tag.
Die Nicole Noisette fällt aus der Reihe: eine luftige Haselnussmakrone mit 22 % Nüssen, ganz ohne Mehl und Butter. Für den Morgen gibt es den veganen, weich gebackenen Martin Matin mit 32 % Hafer, Schokolade und Rosinen. Und wer es größer mag, greift zu den Belgischen Waffeln, glutenfrei und zugleich laktosefrei aus Reismehl.
Zu jeder Sorte gehört eine eigene, liebevoll bebilderte Schachtel und ein kleiner Charakter, vom gutmütigen Sylvain, der alles teilt, bis zur sonnigen Céline. Diese Namen sind kein Marketing-Gag, sondern gehören zur verspielten Art der Manufaktur. So wird aus dem Regal mit glutenfreiem Gebäck eine kleine Familie mit Gesichtern, durch die man sich Sorte für Sorte probieren kann.
Buchweizen statt Weizen, Bio im Ganzen
Die Manufaktur backt aus biologischen, glutenfreien und überwiegend regionalen Zutaten.
Statt Weizenmehl kommen Buchweizen, Kartoffelstärke und Tapioka in die Kekse, bei den Waffeln übernimmt Reismehl, bei der Nicole reichen Eiweiß und geröstete Haselnüsse ganz ohne Mehl. Jede Sorte hat ihre eigene Rezeptur, und doch verbindet sie dieselbe Grundidee: von der ersten Zutat an glutenfrei gedacht, nicht nachträglich umgebaut.
Glutenfrei zu backen ist deshalb kein Ersatz, sondern eine eigene Handschrift. Buchweizen bindet anders als Weizen, der Teig will anders geführt werden, und genau darin liegt das Handwerk. Guter Geschmack braucht keinen Weizen, wie Christophe es sieht, sondern gute Zutaten und Geduld.
Weil glutenfreies Backen so heikel ist, achtet Generous besonders auf saubere Verarbeitung. Der Hafer für den Martin Matin etwa ist eigens glutenfreier Hafer, der getrennt von Weizen wächst und geerntet wird, damit kein Korn hineingerät. Solche Details entscheiden darüber, ob ein Keks für Menschen mit Zöliakie wirklich unbedenklich ist.
Alle Sorten tragen die Bio-Kontrollnummer BE-BIO-01. Das Team in Tubize legt Wert auf fair gehandelte Zutaten und möglichst wenig Abfall und backt in bester belgischer Tradition, von Hand und aufs Gramm genau. So schmeckt man in jedem Keks, dass hier niemand am Geschmack spart, nur weil der Weizen fehlt.
Gebäck, bei dem niemand verzichten muss
Der Anspruch von Generous ist einfach: glutenfreie Kekse, die keinen Kompromiss verlangen.
Ob am Kaffeetisch, auf dem Adventsteller oder im Frühstückskorb, die Kekse sind so gedacht, dass Menschen mit Zöliakie ihren Platz zurückbekommen und alle anderen trotzdem gern mitgreifen. Von den 22 % Haselnüssen in der Nicole bis zu den 32 % Hafer im Martin steckt in jeder Sorte echte Zutat statt Füllstoff, und niemand am Tisch fragt, ob das Gebäck glutenfrei ist.
Für viele ist glutenfreies Gebäck kein Lebensstil, sondern Notwendigkeit. Wer an Zöliakie leidet oder Gluten nicht verträgt, kennt das Gefühl, am Kaffeetisch außen vor zu sein. Genau hier setzt die Manufaktur an, mit Keksen, die so gut schmecken, dass sie niemand als Ersatz erkennt.
Die Marke versteht sich zugleich als sozial und ökologisch engagiertes Unternehmen. In mancher Schachtel steckt sogar ein kleines Ticket zum Finden, eine verspielte Idee, die gut zur großzügigen Grundhaltung der Marke passt. Großzügigkeit ist bei Generous kein leeres Wort, sondern eine Haltung.
Womit du am besten startest
Wer Generous zum ersten Mal probiert, beginnt am besten mit dem klassischen Speculoos.
Wir lieben den runden Sylvain zum Nachmittagskaffee, die fruchtige Céline zum Tee und den herzhaften Martin Matin zum Frühstück. Der milde Victor Vanille ist der Keks, den auch Kinder mögen, und die nussige Nicole passt zum Espresso nach dem Essen. Für die Advents- und Nikolauszeit sind die Speculoos-Figuren ein schönes Mitbringsel, für Gäste mit Zöliakie eine echte Erleichterung, und für alle, die Schokolade lieben, ist die Charlotte gesetzt.
Magst du es schokoladig, führt kein Weg an der Charlotte oder dem Schoko-Spekulatius vorbei, und wer laktosefrei genießen möchte, greift zu den belgischen Waffeln. Als Geschenk machen sich die hübschen Schachteln ohnehin gut, gerade für Menschen, die sonst selten glutenfreies Gebäck geschenkt bekommen. So wird aus einer diätischen Notwendigkeit wieder ein kleines Vergnügen, auf das sich Beschenkte ehrlich freuen.
Das ganze Sortiment findest du gebündelt in unserem Süßgebäck, wo Generous mit belgischer Handschrift einen eigenen Platz hat. Probier dich durch die Familie, jede Sorte hat ihren eigenen Charakter und ihren eigenen Namen. Großzügigkeit, die man schmeckt.
Alle Produkte von Generous tragen die Bio-Kontrollnummer BE-BIO-01 – Nicht-EU-/EU-Landwirtschaft.