Taylor & Colledge, Bio-Vanille aus Australien seit 1897
Taylor & Colledge ist ein australisches Vanillehaus, das seit 1897 in Brisbane echte Bourbon-Vanille zu Extrakt und Paste veredelt. Single-origin, bio-zertifiziert und fair bezogen – kein künstliches Vanillin, sondern das volle Aroma echter Schoten aus drei Herkunftsregionen rund um den Äquator.
Taylor & Colledge ist ein Vanille-Spezialist aus dem australischen Brisbane, welcher seit 1897 kaum etwas anderes tut, als die besten Vanilleschoten der Welt zu Extrakten und Backpasten zu verarbeiten. Über 125 Jahre Erfahrung, drei Herkunftsregionen und eine strenge Bio-Zertifizierung stecken hinter jeder kleinen Flasche und jeder Tube. Bei nurgutes findest du die Bio-Vanille des Hauses in zwei Formen: als flüssigen Extrakt und als samengesprenkelte Paste, beide aus echter Bourbon-Vanille.
Von Australien aus beliefert das Haus heute Küchen und Backstuben in vielen Ländern, von Europa bis Asien. Die Vanille bleibt dabei immer dieselbe – echt, sortenrein und sorgfältig verarbeitet.
Seit 1897 dreht sich alles um die Schote
Gegründet 1897 in Brisbane, holte Taylor & Colledge schon im ersten Jahr eine Auszeichnung für herausragende Vanille – der Beginn einer über 125-jährigen Spezialisierung.
Während andere Häuser Vanille als eine Zutat unter vielen führen, hat sich Taylor & Colledge ganz auf die eine Schote konzentriert. Über Generationen entstanden eigene Verfahren, um Duft und Aroma der Vanille einzufangen, ohne sie mit Hitze oder Abkürzungen zu strapazieren. Der Firmensitz liegt bis heute in Australien, im Norden von Brisbane.
„Wir wählen nur das Beste, wir füllen nur das Beste ab“ – dieser Satz beschreibt die Haltung des Hauses bis heute. Vom Feld bis in die Flasche bleibt die Vanille in einer Hand, und genau diese Sorgfalt schmeckt man später im Kuchen, im Eis, in der Creme.
Aus dem frühen Preis von 1897 wurde eine Spezialisierung, die sich über mehr als ein Jahrhundert verfeinert hat. Statt Vanille bloß einzukaufen, entwickelte Taylor & Colledge eigene, schonende Auszugsverfahren und knüpfte direkte Beziehungen zu den Anbauländern. So wuchs aus einem kleinen Brisbaner Betrieb ein international geschätztes Vanillehaus, welches seine Extrakte und Pasten bis heute aus ganzen Schoten gewinnt.
Vanille aus Madagaskar, Komoren und Papua-Neuguinea
Vanille gedeiht nur in einem schmalen Gürtel von etwa 20 Grad rund um den Äquator – und genau dort sucht Taylor & Colledge die besten Schoten für seine Bio-Vanille.
Aus Madagaskar, woher rund 80 Prozent der Weltvanille stammen, kommt das klassische Bourbon-Profil: süß, cremig, vollmundig, weltweit als Maßstab für gute Vanille anerkannt. Die dortigen Anbaufamilien beherrschen das Sammeln, Fermentieren und Sortieren der Schoten meisterhaft, weshalb die Bohnen besonders prall und aromatisch ausfallen. Erst diese sorgfältige Nachbehandlung macht aus der grünen, geruchlosen Kapsel die dunkle, duftende Schote, die wir kennen. Die Komoren vor der Küste Madagaskars liefern eine würzig-holzige Note, die viele Küchenchefs schätzen.
Aus Papua-Neuguinea, wo das Haus seit über 20 Jahren mit den Anbaufamilien zusammenarbeitet, kommt eine feinere, fruchtigere Vanille; dort wachsen sowohl Vanilla planifolia als auch die seltenere Vanilla tahitensis. „Bourbon-Vanille“ ist dabei kein Ort, sondern ein Sammelbegriff für die Schoten aus der Region um Madagaskar. Weil Taylor & Colledge einzelne Herkünfte sauber trennt, bleibt der Charakter jeder Region erhalten – Single-origin statt anonymer Mischware.
Für die Küche macht diese Herkunftstreue einen spürbaren Unterschied: Eine cremige Crème anglaise verlangt das runde Madagaskar-Profil, während ein fruchtiges Dessert die feinere Note aus dem Pazifik gut verträgt. Weil das Haus weiß, woher jede Charge stammt, bleibt der Geschmack von Flasche zu Flasche verlässlich.
Zwei Klassiker für die Backstube
Bei nurgutes stehen zwei Bio-Produkte von Taylor & Colledge im Regal: ein flüssiger Extrakt und eine Paste mit echten Vanillesamen. Beide entstehen aus denselben sorgsam ausgewählten Schoten.
Der Vanille Extrakt in der 100-ml-Flasche würzt klar und unsichtbar – ideal für helle Cremes, Getränke und Teige, in denen keine Pünktchen auffallen sollen. Ein Teelöffel reicht für rund 200 ml Flüssigkeit oder 200 g Teigmasse. Die Vanilla Bean Paste in der 50-g-Tube bringt dagegen die sichtbaren schwarzen Samen mit, ersetzt flüssigen Extrakt eins zu eins und ist sofort aus der Tube dosierbar.
Beide tragen das volle, natürliche Aroma echter Vanille und ersparen dir das mühsame Auskratzen der Schote. Wer gern sieht, was drinsteckt, greift zur Paste; wer klare Flüssigkeit braucht, zum Extrakt. Mehr rund ums Backen und Süßen findest du in Vanille und Zucker.
Die Paste besteht aus echtem Vanilleextrakt, Vanillesamen und einer kleinen Menge Zucker, welche den Schoten die Konsistenz einer streichfähigen Creme gibt – nichts Künstliches, keine Aromen aus dem Labor. Der Extrakt wiederum zieht sein Aroma langsam in einem Auszug aus Wasser und Alkohol, welcher beim Backen verfliegt und nur die reine Vanille zurücklässt.
Bio-zertifiziert, fair bezogen, schonend verarbeitet
Die Vanille von Taylor & Colledge ist streng biozertifiziert und trägt die Kontrollnummer AU-BIO-107. Alle Produkte sind vegan, glutenfrei und kommen ohne künstliche Zusätze oder Konservierungsstoffe aus. Die Bio-Zertifizierung bedeutet regelmäßige, unabhängige Kontrollen und den Verzicht auf gentechnisch veränderte Zutaten.
Als Mitglied der Sustainable Vanilla Initiative setzt sich das Haus dafür ein, dass echte, natürliche Vanille langfristig und unter fairen Bedingungen angebaut wird. Auf den Komoren sorgt eine Partnerschaft mit der Fairtrade-Organisation dafür, dass die Anbaufamilien faire Preise für ihre gereiften Schoten erhalten. So wird aus jedem Kauf ein kleiner Beitrag zu einer stabileren Vanillewirtschaft.
Über die Jahre hat Taylor & Colledge die Familien beim Ausbau ihrer Ernten unterstützt und langjährige, verlässliche Beziehungen aufgebaut. Vom Feld bis in die Flasche wird die Qualität begleitet, und die Vanille bleibt so auch für kommende Generationen möglich – ehrliches Handwerk statt schneller Masse.
Die Vanilleernte selbst ist reine Handarbeit: Jede Blüte wird von Hand bestäubt, jede Schote von Hand gelesen und über Wochen getrocknet. Dass diese aufwendige Arbeit fair entlohnt wird, ist in einer Branche mit stark schwankenden Preisen keine Selbstverständlichkeit – genau hier setzt das Engagement des Hauses an.
Extrakt oder Paste, was wann passt
Welche Form die richtige ist, hängt vom Rezept ab – und oft stehen beide schön nebeneinander im Schrank. Ein kleiner Vorrat beider deckt fast jede süße Idee ab.
Für Rührkuchen, Milchshakes, Porridge oder einen Cappuccino ist der flüssige Extrakt die schnelle Wahl; er verteilt sich in Sekunden und hinterlässt keine Punkte. Sobald die Vanille sichtbar sein soll – in Crème brûlée, heller Buttercreme oder selbst gedrehtem Vanilleeis – spielt die Vanilla Bean Paste mit Samen ihre Stärke aus und setzt die kleinen schwarzen Pünktchen.
Besonders in der Weihnachtsbäckerei zeigt echte Vanille, was sie kann – in Vanillekipferln, Plätzchen und Bratäpfeln. Kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert, behalten Extrakt und Paste ihr Aroma über viele Monate, sodass eine Flasche und eine Tube gut und gern eine ganze Backsaison begleiten.
Als kleines Mitbringsel für backbegeisterte Freunde macht sich beides gut, einzeln oder zusammen. Echte Vanille aus einem Haus, das seit 1897 kaum etwas anderes kann – da lohnt der Griff zum Original. Alle Achtung, was ein Teelöffel hier bewirkt.