Pesto als grüne Sofortwürze für jeden Tag
Pesto braucht keinen Herd, nur ein Glas, einen Löffel und heiße Pasta. Bei nurgutes.de kommt es aus Manufakturen von Ligurien bis ins Bergische Land, die noch mit Mörser-Rezepturen statt Fabrikmixern arbeiten. Wer einmal ein handwerklich gemachtes Pesto probiert hat, greift nicht mehr zum ersten Glas aus dem Supermarktregal.
Pesto heißt wörtlich übersetzt „das Gestampfte", vom italienischen pestare, stampfen oder zerdrücken. Ursprünglich wurden Basilikum, Knoblauch, Pinienkerne, Olivenöl und Käse im Mörser zu einer groben, aromatischen Paste verarbeitet, keine gekochte Sauce, sondern eine kalt gerührte Würze. Heute steht der Name für weit mehr als die grüne Basilikumvariante, von rotem Tomatenpesto bis zu herbstlichem Pilzpesto reicht die Bandbreite.
Gestampft statt gerührt, der Ursprung des Namens
Pesto ist eines der wenigen italienischen Gerichte, dessen Name direkt die Zubereitungsart beschreibt, nicht die Zutat oder die Herkunft.
Traditionell wird das Basilikum mit grobem Salz im Mörser zerdrückt, bis sich die ätherischen Öle lösen, danach kommen Pinienkerne, Knoblauch und Käse dazu, ganz zum Schluss das Olivenöl. Dieses langsame Zerdrücken statt Pürieren erhält die Aromastoffe besser, als es eine schnelle Küchenmaschine könnte, weshalb traditionell hergestelltes Pesto oft intensiver schmeckt als industrielle Varianten. Aus dieser ligurischen Grundtechnik hat sich inzwischen eine ganze Familie von Pesti entwickelt, mit Tomaten, Pilzen, Nüssen oder Kräutern statt Basilikum.
Der Name ist geblieben, das Rezept hat sich in jede Richtung weiterentwickelt.
Von Basilikum bis Trüffel im Sortiment
Unser Sortiment reicht vom klassischen grünen Pesto bis zu ungewöhnlichen Kreationen, die in keinem Supermarktregal stehen.
Dazu zählen das Pesto Genovese mit Basilikum von La Gallinara und das Pesto Genovese von Filotea, die Basilikum Pesto von Cipriani sowie Pesto alla Genovese von Greenomic als klassische Basilikumvarianten. Wer es fruchtiger mag, greift zum Pesto Limone oder zum Pesto al Limone von La Gallinara, wer es würzig will, zum Pistazien Pesto von Filotea oder zum Pesto al Tartufo mit Sommertrüffel.
Aus dem Bergischen Land kommen das Bärlauch Pesto, das Grünkohl Pesto, das Steinpilz Pesto und das Tomaten Pesto von Königskind, aus der Steiermark das Kürbis Pesto und das Paradeis Schwarze Nuss Pesto von Fink's Delikatessen. Wer es feurig mag, findet bei Greenomic das Pesto Calabrese, das Pesto Arrabbiata und das Pesto Aglio Olio Peperoncino, dazu von Pralina das Pesto Rosso Piccante aus dem Salento.
Grün, rot oder herzhaft, welches Pesto zu dir passt
Die Farbe eines Pestos verrät meist schon, wie es schmeckt: Grünes Pesto ist kräuterbetont und frisch, rotes Pesto süßer und tomatiger, braunes oder dunkles Pesto meist erdig und herzhaft.
Wer Pasta klassisch halten will, bleibt beim grünen Basilikum-Pesto, es ist die neutralste und vielseitigste Variante. Wer es südlicher und süßer mag, greift zum Pesto Rosso oder zum Pesto Calabrese mit Paprika, wer es erdig will, zum Steinpilz- oder Trüffelpesto. Wilde Kräuter wie Bärlauch oder Grünkohl bringen dagegen eine ganz eigene, leicht bittere Note mit, die zu kräftigem Käse und dunklem Brot passt.
Am Ende entscheidet der Anlass: ein schnelles Mittagessen verlangt nach Basilikum, ein besonderer Abend nach Trüffel oder Pistazie.
Manufakturen zwischen Ligurien und dem Bergischen Land
Hinter unserem Pesto-Sortiment stehen Manufakturen, die oft aus einer einzelnen Küche gewachsen sind, nicht aus einer Marketingabteilung.
La Gallinara stellt seit 1986 in Villanova d'Albenga, rund 70 Kilometer westlich von Genua, Pesto nach ligurischer Tradition her, benannt nach einer vorgelagerten Insel, auf der einst wilde Hühner lebten. Uwe König begann 2005 in Wiehl im Bergischen Land als Hobby mit dem Einkochen, seit 2014 führt er die Königskind Genussmanufaktur hauptberuflich. Bettina Fink-Haberl und Hans Peter Fink gründeten 2002 in Walkersdorf in der Steiermark ihre Delikatessenmanufaktur, aus der heute das Kürbis- und das Nusspesto stammen.
Dazu kommen bekannte Namen aus dem übrigen Sortiment: Filotea aus den Marken, gegründet von Pietro Giugliarelli und Francesco Severoni, sowie Cipriani Food, benannt nach Giuseppe Cipriani, der 1931 die Harry's Bar in Venedig gründete und dessen Sohn Arrigo heute die Rezepturen verantwortet.
Wie du Pesto über Pasta hinaus verwendest
Pesto ist zu schade, um nur unter Nudeln zu verschwinden, seine Würze funktioniert an vielen anderen Stellen genauso gut.
Ein Löffel Basilikum-Pesto verfeinert eine schlichte Kartoffelsuppe, auf warmem Brot ersetzt es Butter und Belag in einem Schritt. Das Pesto al Tartufo passt hervorragend zu Rührei oder auf ein Käsebrot, das Kürbis Pesto zu Risotto oder als Dip für Ofengemüse. Wer Bärlauch- oder Grünkohlpesto mag, rührt es gerne unter Kartoffelpüree oder streicht es auf ein Butterbrot mit Radieschen.
Als Marinade für gegrilltes Gemüse oder Fisch funktioniert fast jedes Pesto aus unserem Sortiment, nur die Hitze sollte moderat bleiben, damit die Kräuter nicht verbrennen.
Das kleine Glas für spontane Gäste
Pesto gehört zu den Zutaten, die ein spontanes Essen retten, ohne dass jemand merkt, wie wenig Zeit investiert wurde.
Ein Glas im Schrank, dazu eine gute Pasta oder frisches Brot, und aus einem leeren Kühlschrank wird in Minuten ein vorzeigbarer Tisch. Wer noch mehr italienische Vorratsschrank-Klassiker sucht, wird bei unseren Nudelsoßen und in der Pasta ebenfalls fündig. Auch als kleines Gastgeschenk eignet sich ein ausgefalleneres Pesto wie das Trüffel- oder das Pistazienpesto fast immer.
Öffne das Glas, wenn der Besuch schon vor der Tür steht, mehr braucht es nicht.