Nudelsoßen für den schnellen Griff zum Glas
Nudelsoßen entscheiden, ob aus einem Teller Pasta ein hastiges Sattwerden oder ein kleines Essen mit Charakter wird. Bei nurgutes.de kommen sie aus Manufakturen von Apulien bis in die Abruzzen, die noch in Glasflaschen einkochen statt in der Fabrikstraße abzufüllen. Wer den Unterschied zwischen Fertigsauce und Sugo kennt, greift nie wieder zur x-beliebigen Dose.
Nudelsoßen und Sugo sind im Grunde dasselbe, nur die Sprache trennt sie: Sugo ist das italienische Wort für Sauce, meint aber meist die tomatenbasierte Variante, während der deutsche Begriff Nudelsoße auch Sahne-, Pilz- oder Fleischsaucen einschließt. Zwischen einer schlichten Tomatensauce mit Basilikum und einer würzigen Amatriciana mit Speck liegt eine ganze Bandbreite an Traditionen, die sich von Region zu Region unterscheiden.
Sauce oder Sugo, eine Frage der Herkunft
Kaum ein Land hat aus der Tomate so viele eigenständige Saucen entwickelt wie Italien, jede Region hat ihre eigene Interpretation.
In Neapel und Kampanien dominiert die reine, unverfälschte Tomate mit Basilikum, in den Abruzzen kommen gerne Knoblauch, Zwiebeln und ein Schuss Olivenöl dazu, in Rom regieren die deftigen Klassiker wie Amatriciana und Carbonara-nahe Saucen mit Speck. Diese regionalen Unterschiede sind kein Zufall, sondern das Ergebnis dessen, was vor Ort wächst, von der Tomatensorte bis zum Kräutergarten vor der Haustür. Wer eine Sauce aus einer bestimmten Region kauft, kauft also auch ein Stück ihrer Küchengeschichte.
Genau diese Vielfalt bringt unser Sortiment auf den Tisch, jenseits der immer gleichen Supermarktdose.
Von Arrabbiata bis Ragù im Sortiment
Unser Sortiment reicht von der milden Tomatensauce für Kinder bis zur feurigen Arrabbiata für alle, die es scharf mögen.
Dazu zählen die milde Pastasauce Sansovina und die fruchtige Pastasauce Pomod'oro von Cipriani aus sonnengereiften Tomaten, die Tomatensauce Basilikum, die Tomatensauce Ricotta und die feurige Tomatensauce Arrabbiata von Pralina aus dem Salento sowie die fruchtige Kirschtomatensauce derselben Manufaktur. Aus den Abruzzen kommen das Sugo all'Arrabbiata und das Sugo alla Napoletana von Don Antonio, beide in der typischen Milchflaschenform abgefüllt, aus Apulien das Tomaten Sugo Mamma Mia mit Aubergine und das Tomaten Sugo Audace mit Chili von Italianavera.
Wer es herzhaft mag, findet bei Eggerhof aus Südtirol die Bolognese Sauce mit Rind und Schwein, die Amatriciana Sauce mit Südtiroler Speck statt Guanciale und die Südtiroler Pilz Sauce mit Shiitake und Kräuterseitlingen. Filotea aus den Marken steuert das scharfe Sugo Peperoncino und das fleischige Sugo al Ragù bei, Greenomic mit seiner Linie Chef Francesco das milde Sugo Basilico in der markanten Flasche.
Mild, würzig oder deftig, was passt zu dir
Die wichtigste Entscheidung beim Kauf einer Nudelsoße ist selten die Marke, sondern die Frage, wie viel Schärfe und wie viel Fleisch auf den Teller sollen.
Wer es klassisch mag, greift zu einer reinen Tomatensauce mit Basilikum, sie ist die Grundform, an der sich jede andere Sauce misst. Wer Schärfe sucht, wählt eine Arrabbiata oder ein Sugo Peperoncino, beide leben von Chili und Knoblauch. Wer ein vollständiges Essen ohne Beilage will, greift zu Bolognese oder Ragù, die bereits Fleisch mitbringen und keine weitere Zutat mehr brauchen. Und wer es erdig mag, findet in der Pilz Sauce eine vegetarische Alternative, die trotzdem satt macht.
Für Unentschlossene lohnt sich der Griff zu zwei unterschiedlichen Saucen im Vorratsschrank, eine milde und eine würzige decken fast jeden Abend ab.
Familien, die noch selbst einkochen
Hinter den Etiketten stehen bei uns fast immer Familien, die ihre Saucen noch selbst einkochen, oft nach Rezepten aus der eigenen Küche.
Pralina entstand 1991 unter dem Namen PR.ALI.NA, Produzione Alimentari Naturale, in Melpignano im Salento, tief im Süden Apuliens, das Unternehmen deckt einen Großteil seines Strombedarfs über eine eigene Photovoltaikanlage. Italianavera wiederum gründete Diana Attianese im Jahr 2015 in San Marzano sul Sarno bei Neapel, als Tochter eines Konservenherstellers kennt sie das Handwerk des Haltbarmachens von klein auf. In Roccascalegna in der Provinz Chieti verarbeiten Nicola und Paola de Laurentis unter dem Namen Don Antonio die Abruzzo-Birnentomate Francavillese nach einem alten Familienrezept zu Sugo.
Dazu kommen die bekannten Namen aus unserem übrigen Sortiment: Eggerhof aus Aldein in Südtirol, wo Nikolaus Lantschner seit 1998 wirtschaftet, Filotea aus den Marken sowie Cipriani Food, benannt nach Giuseppe Cipriani, der 1931 die Harry's Bar in Venedig gründete und dessen Sohn Arrigo heute die Rezepturen verantwortet.
Wie du eine fertige Sauce aufwertest
Auch eine gute Fertigsauce lässt sich mit wenigen Handgriffen zu etwas Eigenem machen.
Ein Schuss Olivenöl, frisch gehackte Kräuter oder eine Handvoll geriebener Parmesan verwandeln die Tomatensauce Basilikum von Pralina in wenigen Minuten in ein persönliches Gericht. Zur Bolognese oder zum Sugo al Ragù passt ein kräftiger Rotwein, zur Arrabbiata ein trockener Weißwein, der die Schärfe abmildert. Wer die Sauce vor dem Servieren kurz mit etwas Nudelwasser aufkocht, bindet sie cremiger an die Pasta, ein einfacher Trick aus der italienischen Trattoria-Küche.
Zur Pilz Sauce passt ein Löffel Crème fraîche, wer es vegetarisch mag, ersetzt Fleisch ohnehin am liebsten durch Pilze und Kräuter.
Der Notvorrat für hungrige Abende
Nudelsoßen im Glas oder in der Flasche halten sich lange und retten damit jeden Abend, an dem der Kühlschrank leer und der Hunger groß ist.
Kombiniert mit einer guten Pasta aus unserem Sortiment steht in wenigen Minuten ein vollwertiges Essen auf dem Tisch, ganz ohne Einkaufsliste oder Planung. Wer es cremiger mag, greift ergänzend zum Pesto, wer lieber selbst würzt, findet frische Ideen bei den Pasta Gewürzen. Auch als kleines Geschenk funktioniert eine Auswahl aus zwei oder drei Saucen fast immer, besonders, wenn Freunde selbst gern kochen.
Stell dir eine Sauce, die zu deiner Laune passt, in den Schrank, der Rest ist ein Topf Wasser entfernt.