Pasta, Risotto und Sugo als Herzstück der Küche Italiens
Pasta, Risotto und Sugo bilden zusammen die Grundausstattung der italienischen Küche: getrocknete und frische Nudeln, cremiger Risottoreis, würzige Tomatensaucen und Pesto aus Kräutern oder Nüssen. Bei nurgutes.de kommen sie aus Manufakturen in der Toskana, den Marken, Südtirol und Apulien, die ihre Rezepte über Generationen bewahrt haben. Wer Zutaten lesen will, findet hier, was er sucht.
Pasta, Risotto und Sugo stehen in Italien nie für sich allein, sie sind ein Zwiegespräch zwischen Nudel, Reis und Sauce, das von Region zu Region anders klingt. In Fano rollt man Pasta aus Hartweizengrieß von Hand, in Aldein wird Eierteig aus dem Ei freilaufender Hühner geschlagen, im Piemont reift der Carnaroli für den Risotto. Wer diese drei Zutaten zusammenbringt, kocht mit einem jahrhundertealten Gerüst, das erstaunlich viel Freiheit lässt.
Namen, die eine ganze Küche tragen
Kaum eine Küche der Welt hat aus so wenigen Grundzutaten so viel Kultur gemacht wie die italienische, das zeigt sich an jedem einfachen Teller Pasta.
Getreide, Reis, Tomate und ein paar Kräuter, mehr braucht es nicht, um von Ligurien bis Apulien völlig unterschiedliche Gerichte entstehen zu lassen. Pasta wird in Süditalien meist aus reinem Hartweizengrieß gezogen, in den Marken und in Südtirol dagegen mit Ei angereichert, was der Nudel mehr Biss und eine goldenere Farbe gibt. Sugo, das italienische Wort für Sauce, meint dabei nicht die eine Tomatensauce, sondern ein ganzes Repertoire von der schlichten Pomodoro bis zur würzigen Arrabbiata. Risotto wiederum kommt ganz ohne Tomate aus und lebt von der langsamen Röststärke des Reises.
Genau diese Bandbreite bildet unser Sortiment ab, sortiert nach Handwerk statt nach Regal.
Von Hartweizennudeln bis Risottoreis im Sortiment
Wer sich durch Pasta, Risotto, Nudelsoßen und Pesto klickt, findet Produkte aus Manufakturen, die für einen einzigen Teller Pasta oft drei oder vier Handgriffe mehr investieren als die Industrie.
Dazu zählen bronzegezogene Ultra Spaghettoni von Filotea aus den Marken, grüne Spinat Fettuccine von La Campofilone und die goldgelbe Bio Spaghetti von Cipriani aus apulischem Hartweizen. Bei den Saucen reicht das Spektrum von den San Marzano Tomaten in der Dose über die fertigen Sugos von Chef Francesco, etwa Sugo Arrabbiata und Sugo da Mamma, bis zum Pesto Genovese und dem nussigen Pistazien Pesto von Filotea.
Wer es lieber deftig mag, greift zur Salsiccia Sauce von Eggerhof mit italienischer Bratwurst, wer es frühlingshaft will, zum Bärlauch Pesto von Königskind. Für Risotto liegt der passende Reis eine Kategorie weiter, ebenso die Pasta Gewürze, die einer schlichten Sauce in Sekunden mehr Tiefe geben.
Pasta, Risotto oder Sugo, wonach greifst du
Die wichtigste Unterscheidung im Alltag ist nicht die Marke, sondern die Zeit, die du hast, und der Hunger, den du stillen willst.
Für den schnellen Feierabend braucht es nur Pasta und ein fertiges Sugo, in zehn Minuten steht das Essen. Wer Zeit mitbringt, kocht Risotto: Der Reis wird nicht gewaschen, sondern in Fett angeschwitzt und löffelweise mit heißer Brühe abgelöscht, gerührt, bis die Stärke austritt und die Konsistenz cremig wird, all'onda, wie man in Norditalien sagt, wellenförmig fließend. Pesto wiederum ist die kalte Alternative, ideal für warme Tage, wenn niemand am Herd stehen will. Zwischen deftig und leicht, zwischen zehn Minuten und einer halben Stunde, zwischen Tomate und Kräutern, dazwischen bewegt sich unser gesamtes Sortiment.
Für Einsteiger empfiehlt sich ein einfacher Weg: eine gute Hartweizenpasta, ein Sugo mit wenigen, klar erkennbaren Zutaten und Parmesan zum Bestreuen. Von dort aus lässt sich jede Richtung weiterschmecken, ob Richtung Süden mit Chili und Knoblauch oder Richtung Norden mit Butter und Salbei.
Manufakturen mit eigener Handschrift
Hinter den Etiketten stehen bei uns fast immer Familien, die ihre Rezepte über Generationen weitergegeben haben, nicht Konzerne mit austauschbaren Werksnummern.
In Fano bewirtschaftet die Azienda Guerrieri seit 1800 rund 207 Hektar eigenes Land, Luca Guerrieri führt den Betrieb heute gemeinsam mit seinen Kindern Alberto und Maria Giulia, die Pasta stammt aus einer eigenen Manufaktur direkt am Hof. In San Romano in der Toskana zieht die Familie Morelli seit 1860 Pasta mit Weizenkeim, statt ihn wie üblich herauszusieben, heute in der fünften Generation. La Campofilone wiederum geht auf das Jahr 1912 zurück, als Adorna Albanesi in Campofilone in den Marken eine Trattoria eröffnete und aus der häuslichen Nudeltradition ein Handwerk machte.
Auf 1200 Metern Höhe im Südtiroler Unterland führt Nikolaus Lantschner seit 1998 den Eggerhof, gemeinsam mit dem Koch Erich Gruber entstand daraus eine Eiernudel-Manufaktur, deren Teigwaren ausschließlich mit Eiern der eigenen freilaufenden Hühner geknetet werden, ganz ohne zugesetztes Wasser. Filotea aus Sant'Elpidio a Mare in den Marken exportiert seine Eierpasta inzwischen in über 50 Länder und hält doch am Rezept der Großmütter fest. Bei Cipriani Food, benannt nach Giuseppe Cipriani, der 1931 die Harry's Bar in Venedig gründete, führt heute Sohn Arrigo Cipriani die Auswahl der Hartweizensorten für die eigene Pasta. Und die Sugo-Linie Chef Francesco von Greenomic Delikatessen, gegründet von Themistoklis Vlachos, bringt Rezepte aus den Abruzzen in die typische 500-Milliliter-Flasche.
Wie du Pasta, Risotto und Sugo kombinierst
Die Grundregel der italienischen Küche lautet, dass die Sauce zur Nudelform passen muss, nicht umgekehrt, dünne Saucen zu langen Nudeln, stückige zu kurzen mit viel Oberfläche.
Zu den Ultra Spaghettoni passt ein einfaches Sugo mit San Marzano Tomaten und etwas Basilikum, dazu ein kräftiges Olivenöl zum Verfeinern. Die gedrehten Cavatappi von Good Hair Day Pasta fangen mit ihren Windungen jede stückige Sauce auf, etwa die Salsiccia Sauce. Pesto wie das Pesto Limone oder das Bärlauch Pesto braucht dagegen gar keine lange Kochzeit, ein Löffel unters heiße Nudelwasser gerührt, fertig ist die Sauce.
Zu Risotto trinkt man in Norditalien traditionell einen trockenen Weißwein, der auch beim Ablöschen im Topf landet, zur Pasta mit Tomatensugo einen jungen Rotwein mit Säure, der das Fett der Sauce ausgleicht. Wer es besonders unkompliziert mag, stellt einfach San Marzano Tomaten, ein gutes Olivenöl und frischen Parmesan nebeneinander auf den Tisch, mehr braucht ein gelungener Sonntagsteller nicht.
Der Vorratsschrank für spontane Abende
Pasta, Risotto und Sugo haben einen Vorteil, den frische Lebensmittel selten bieten, sie warten geduldig im Schrank, bis der Hunger kommt.
Getrocknete Pasta und Dosentomaten halten sich lange, Pesto und fertige Sugos ungeöffnet ebenfalls, damit lässt sich in Minuten ein vollwertiges Essen zaubern, ganz ohne Plan für den Tag. Genau deshalb eignet sich diese Kategorie auch als kleines Geschenk, ein Paket aus Pesto Genovese, Ultra Spaghettoni und einer Dose San Marzano Tomaten ist schnell zusammengestellt und kommt garantiert an. Wer noch mehr italienische Klassiker sucht, wird auch bei unseren Dosentomaten und den Pasta Gewürzen fündig.
Kaufe dir Zeit für den nächsten spontanen Abend, der Vorrat wartet schon in der Küche.