Brombeere Fruchtaufstrich aus dem Pragser Tal
Dieser Brombeere Fruchtaufstrich schmeckt nach vollreifer, nachtschwarzer Beere – 75 % Frucht, dazu das tiefe Aroma, das nur Beeren aus 1250 Metern Höhe entwickeln. Kein süßer Standard-Aufstrich, sondern echte Südtiroler Frucht im Glas, dunkel und ehrlich.
Brombeere Fruchtaufstrich ist ein fruchtiger Brotaufstrich aus Südtiroler Brombeeren, schonend eingekocht von der Familie Gruber im Pragser Tal, mitten in den Dolomiten. Mit 75 % Fruchtanteil steht die Beere klar im Vordergrund, geliert allein mit natürlichem Apfelpektin. Drei Dinge genügen: reife Brombeeren, etwas Zucker und ein Spritzer Zitronensaft. Gelierzucker braucht es keinen, die Frucht trägt diesen Aufstrich fast allein.
Nachtschwarz, saftig, tief nach Beere
Im Glas ist er fast schwarz, mit einzelnen Kernen und kleinen Fruchtstücken, und riecht schon beim Öffnen nach reifer Brombeere aus dem Wald, wie frisch vom Strauch gepflückt. Neben einer Gartenbrombeere wirkt er konzentriert, fast wie ihr dunkler, erwachsener Kern.
Auf dem Löffel ist er dicht und dunkel, süß mit einer feinen herben Kante, wie sie nur vollreife Brombeeren haben. Den Zitronensaft merkst du kaum, er hält die Frucht nur frisch und klar. Die 75 % Frucht schmeckst du in jedem Löffel: mehr Beere als Zucker, mehr Wald als Zuckerdose.
Auf hellem Brot leuchtet er tiefviolett, fast schwarz, und färbt schon den ersten Bissen. Man sieht die Frucht, man sieht die Kerne – hier ist nichts glattgerührt, sondern Beere geblieben, wie sie am Strauch hing. Genau das macht ihn zum kleinen Luxus am Morgen.
Aufs Brot, in den Quark, auf den Pancake
Klassisch kommt er aufs frische Weißbrot oder Croissant, genauso gern ins Müsli, in Naturjoghurt oder Quark und auf warme Pancakes und Crêpes. Auf einem warmen Pancake schmilzt er leicht ein und zieht dunkle Fäden über den Teller – ein Frühstück, das den grauesten Morgen violett färbt.
Streich ihn morgens dick auf eine Scheibe Bauernbrot mit kalter Butter, wenn die dunkle Süße gegen das Salz spielt. Zu gereiftem Käse oder einem milden Ziegenkäse macht er sich abends genauso gut, fast wie eine Beerensauce, die man sonst zum Wild reicht.
Ein Löffel rührt eine Quarkspeise dunkelrot, füllt Crêpes oder krönt eine Kugel Vanilleeis. Weitere Sorten findest du in der Alpe Pragas Manufaktur, mehr Fruchtiges bei den Konfitüren und Marmeladen.
Familie Gruber und die Beeren auf 1250 Metern
Im Pragser Tal baut die Familie Gruber ihre Beeren seit 1994 auf rund 1250 Metern Höhe an, wo die Nächte kühl bleiben und die Früchte länger reifen. Kühle Nächte, lange Reife, klare Bergluft – das schmeckt man später auf dem Brot als tiefes, dunkles Aroma.
Von Hand werden die Setzlinge gepflanzt, die Felder bis zur Ernte mehrmals gejätet und mit Quell- und Flusswasser der Dolomiten bewässert. Reif und von Hand geerntet, geputzt und geschnitten, wandern die Brombeeren schonend in den Kessel, damit Farbe und Fruchtgeschmack erhalten bleiben und die Beere Beere bleibt.
Stefan Gruber führt die Genussmanufaktur mit seiner Familie, und der Familie geht es um die Frucht, nicht um die Abkürzung – das merkt man in jedem Glas. Bei uns im Sortiment sind seine Aufstriche schon seit 2002 zu Hause. Ein 335-g-Glas Südtirol, so ehrlich, dass man den Wald darin schmeckt. Alle Achtung.