Birne Limette von Alpe Pragas, mild und frisch
Birne Limette Fruchtaufstrich von Alpe Pragas setzt der weichen Süße der Williamsbirne eine grüne Säure entgegen. Die Limette kommt als ganze Frucht dazu und bringt neben der Säure ihren blumigen Ton mit. Im 335-Gramm-Glas bleibt der Aufstrich goldgelb, streichzart und voller feiner Fruchtstücke.
Birne Limette ist der Fruchtaufstrich von Alpe Pragas aus dem Südtiroler Pragser Tal, auf dem Etikett Pyrus Lime. Die Williamsbirne stellt den Hauptteil, die Limette gut ein Zehntel, dazu kommen Zucker und etwas Zitronensaft, gebunden wird mit Apfelpektin.
Honigsüß, mit einer Kante aus Limette
Beim Öffnen steigt der weiche, fast honigartige Duft reifer Birnen auf, darüber legt sich der grüne Zitruston der Limette.
Auf dem Brot schmeckt die Birne mild und saftig, wie sie es immer tut, und genau dort setzt die Limette an. Sie zieht eine Säure durch die Süße, und aus einem ruhigen Aufstrich wird einer mit Richtung.
Goldgelb und streichzart liegt er auf der Scheibe, mit feinen Fruchtstücken, die beim Kauen weich nachgeben. Der Zucker hält sich zurück, und das Aroma bleibt so hell wie bei frisch aufgeschnittener Frucht. Weich bleibt der Aufstrich trotzdem, ohne zu zerfallen, weil die Birne nur kurz Hitze bekommt und die Stücke ihre Form behalten.
Williams Christ, aus einem englischen Garten
Die Williams Christ gehört zu den ältesten Birnen, die noch im Handel stehen, und stammt aus dem England des achtzehnten Jahrhunderts.
Ein Schulmeister in Berkshire zog sie um 1770 im eigenen Garten, ein Baumschuler namens Williams verbreitete sie und gab ihr den Namen, unter dem sie heute in halb Europa läuft. In Amerika heißt dieselbe Frucht Bartlett, und im Williamsbrand kennt ohnehin jeder ihr Aroma.
Ihr Fleisch ist weich, saftig und stark im Duft, was sie für den Kessel geeignet macht und für lange Transporte ungeeignet. Bei Alpe Pragas kommt sie deshalb reif in die Verarbeitung und nicht hart in die Kiste. Eingekocht wird kurz, damit ihr Duft im Glas bleibt, denn er ist das Erste, was bei langer Hitze verschwindet.
Zum Frühstück und auf die Käseplatte
Auf Weißbrot, auf Brioche und im Müsli ist der Aufstrich am Morgen zu Hause.
Seine eigentliche Stärke liegt auf der Käseplatte, wo die milde Süße zu Blauschimmel und Ziegenkäse eine Brücke baut, ohne den Käse zu übertönen. Zu einem gereiften Bergkäse tut sie dasselbe, und ein Löffel über Panna cotta reicht schon für ein kleines Dessert. Auf einem Sandwich mit Rohschinken und Rucola übernimmt er die Rolle des Chutneys, und zu gebratener Ente steht er als fruchtige Beigabe daneben.
Nimm das Glas zehn Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank, dann kommt das Birnenaroma deutlicher durch als eiskalt.
Das Glas für den milden Morgen
Unter den Sorten des Hauses ist das die leise, die niemanden überfährt und trotzdem nicht ins Beiläufige rutscht.
Die Limette hält sie wach, sodass auch bei der dritten Scheibe noch etwas passiert. Und weil die Birne fast alle Käsesorten verträgt, wandert das Glas abends vom Frühstückstisch auf das Brett. Dort steht es so selbstverständlich wie das Messer daneben.
Eine zweite Sorte mit Limette ist die Erdbeere Limette. Was sonst noch eingekocht wird, steht bei den Fruchtaufstrichen von Alpe Pragas, und das ganze Haus zeigt das Sortiment von Alpe Pragas.