Marille Ingwer Minze von Alpe Pragas, würzig und kühl
Marille Ingwer Minze Fruchtaufstrich von Alpe Pragas stellt drei Stimmen nebeneinander. Die Marille bringt die honigsüße Frucht, der Ingwer eine wärmende Schärfe, die Pfefferminze einen kühlen Schluss. Im 335-Gramm-Glas bleibt die Frucht goldgelb und streichzart, gebunden mit Apfelpektin.
Marille Ingwer Minze ist der Fruchtaufstrich von Alpe Pragas aus dem Südtiroler Pragser Tal, auf dem Etikett Alba Ginger Mentha. Die Marille stellt drei Viertel des Inhalts, dazu kommen Zucker, etwas Zitronensaft, frischer Ingwer und die Pfefferminze aus eigenem Anbau.
Warm vom Ingwer, kühl von der Minze
Beim Öffnen kommt zuerst die Marille hoch, warm und honigsüß, dann meldet sich der Ingwer mit seiner scharfen Kante.
Auf dem Brot führt die Frucht, doch nach dem Schlucken bleibt die Wärme des Ingwers stehen, und die Minze legt zuletzt einen kühlen Zug darüber. Drei Stimmen in einem Aufstrich, von denen keine die andere übertönt.
Streichzart und goldgelb liegt er auf der Scheibe, mit feinen Fruchtstücken darin. Der Ingwer sitzt mit 1,5 Prozent im Glas, genug, um zu wärmen, zu wenig, um scharf zu werden.
Die Marille gehört zum Steinobst und ist mit Pfirsich und Mandel verwandt. Von dieser Verwandtschaft bleibt ein feiner, mandeliger Ton im Hintergrund, den Ingwer und Minze eher einrahmen als verdecken.
Pfefferminze vom eigenen Feld
Die Pfefferminze wächst bei Alpe Pragas auf eigenen Feldern und wird von Hand gepflückt. Geschnitten wird sie im Sommer, bevor sie in die Blüte geht und die Blätter noch am kräftigsten duften.
Ins Glas kommt sie in winziger Menge und ist trotzdem sofort zu erkennen, weil das Menthol schon in kleinster Dosis vorne mitspielt. Es kühlt nicht wirklich, es täuscht Kälte nur vor, indem es dieselben Nerven anspricht wie ein kalter Luftzug.
Der Ingwer arbeitet genau andersherum. Seine Schärfe stammt vom Gingerol, das eher von innen wärmt als auf der Zunge zu brennen, und deshalb neben der süßen Frucht bestehen kann.
Aufs Brot, an die Glasur, in den Eistee
Am Morgen liegt der Aufstrich auf Weißbrot und im Naturjoghurt, wo er schneller wach macht als eine milde Beerensorte.
In der Küche wird er zur Glasur für Hähnchen und Schweinefilet, weil Frucht und Ingwer beim Braten karamellisieren. Ein Löffel in kalten Schwarztee gerührt ergibt einen Eistee ohne Sirup, und neben gegrilltem Ziegenkäse steht er als süß-scharfe Beigabe. Auf einem warmen Buttercroissant schmilzt er zu einer dünnen Glasur, über gebratenen Karotten oder Kürbis wird er am Abend zur Würze.
Streich ihn dünner auf als eine milde Sorte, sonst schiebt sich die Minze vor die Frucht, und stell das Glas nach dem Öffnen kalt.
Das Glas für die Abwechslung am Morgen
Wer jeden Tag dieselbe Süße auf dem Brot hat, findet hier den Aufstrich, der den Frühstückstisch wieder in Bewegung bringt.
Die mittlere Größe reicht dafür lange, denn von dieser Sorte braucht es weniger als von einer stillen Beere. Ein halber Teelöffel verändert eine ganze Scheibe. Als Mitbringsel taugt es ebenfalls, weil kaum jemand diese Zusammenstellung schon im Schrank stehen hat.
Wer die Marille für sich allein mag, findet sie beim Marille Fruchtaufstrich. Alle Sorten des Hauses stehen bei den Fruchtaufstrichen von Alpe Pragas, dazu Sirup, Chutney und Gelee im Sortiment von Alpe Pragas.