Marille fein passiert von Alpe Pragas, samtig und glatt
Marille fein passiert von Alpe Pragas ist ein glatter Fruchtaufstrich aus Vinschger Marillen, nach dem Einkochen durch ein feines Sieb gestrichen. Was bleibt, ist reines Mark im 335-Gramm-Glas, honigsüß, sonnengelb und mit der feinen Säure, die zum Steinobst gehört.
Marille fein passiert ist der glatte Fruchtaufstrich von Alpe Pragas aus dem Südtiroler Pragser Tal, auf dem Etikett schlicht Alba genannt. Drei Viertel des Glases sind Marille, dazu kommen Zucker und Zitronensaft, gebunden wird mit Pektin aus dem Apfel.
Honigsüß, sonnenwarm und ganz glatt
Beim Öffnen blüht reife Marille auf, warm und honigsüß, wie an einem Hochsommertag im Obstgarten.
Auf dem Brot ist der Aufstrich samtig und dicht, mit dem vollen Aprikosenaroma und der feinen Säure des Steinobsts. Weil nichts zu kauen übrig bleibt, kommt der Geschmack sofort und im Ganzen, ohne den Umweg über einzelne Stücke.
Sonnengelb steht er im Glas und fällt etwas weicher aus als eine stückige Konfitüre, weil beim Passieren ein Teil der festen Bestandteile im Sieb zurückbleibt. Dafür lässt er sich mühelos verstreichen, auch auf frischem Weißbrot, das unter einer festen Masse sonst reißt.
Durch das Sieb, bis nur noch Mark bleibt
Fein passiert heißt, dass das gekochte Obst durch ein feines Sieb gestrichen wird, bis glattes Mark zurückbleibt.
Schalenreste und Fasern bleiben dabei oben liegen, das Mark läuft durch. Übrig bleibt ein Aufstrich, der sich wie Creme verteilen lässt, weshalb Kinder ihn oft dem stückigen vorziehen und die Küche ihn für Füllungen und Glasuren nimmt.
Marille heißt die Aprikose in Südtirol und in Österreich, und unter diesem Namen steht sie auch auf dem Glas. Er geht auf das italienische armellino zurück und hat sich im ganzen Alpenraum gehalten.
Marillen von Robert Vent aus Schlanders
Die Marillen für dieses Glas kommen von Robert Vent aus Schlanders im Vinschgau.
Der Vinschgau ist eines der trockensten und wärmsten Täler des Alpenraums, und die Marille steht dort seit Generationen an den Hängen über der Etsch. Warme Tage bringen ihr die Süße, die kühlen Nächte halten die Säure fest, und beides zusammen ergibt die Tiefe, die schnell gereiftem Obst fehlt.
Bei Alpe Pragas kommen die Marillen reif in die Verarbeitung, werden mit Zucker und Zitronensaft eingekocht und erst danach passiert. Die Reihenfolge ist wichtig, denn erst das Kochen macht das Fleisch weich genug, um durch das Sieb zu gehen.
Vom Frühstücksbrot in den Palatschinken
Auf Weißbrot und Brioche ist der Aufstrich am Morgen zu Hause, in Quark und Naturjoghurt ebenso.
In der Küche spielt er seine Glätte aus. In Marillenknödeln und Krapfen sitzt er als Füllung, über dünne Palatschinken mit gesüßtem Topfen gelöffelt wird er zum Klassiker, und als Aprikotur, dem dünnen Marillenstrich unter der Tortenglasur, hält er den Boden fest.
Nimm ihn mit einem sauberen Löffel aus dem Glas und stell ihn nach dem Öffnen kalt, dann bleibt die Farbe hell und der Duft frisch.
Die Marille mit Stücken steht beim Marille Fruchtaufstrich, die ganze glatte Reihe bei Fein passiert von Alpe Pragas. Alles Weitere aus den Dolomiten führt das Sortiment von Alpe Pragas.