Waldfrucht Fruchtaufstrich von Alpe Pragas, vielstimmig
Waldfrucht Fruchtaufstrich von Alpe Pragas ist die Beerenmischung des Hauses aus Südtirol, in der Heidelbeere, Himbeere und beide Johannisbeeren zusammenkommen. Vier Früchte teilen sich ein Glas, und keine davon drängt sich vor die anderen, was den Aufstrich so vielseitig macht.
Waldfrucht Fruchtaufstrich ist die Beerenmischung von Alpe Pragas aus dem Pragser Tal in den Dolomiten, auf dem Glas Boscus. Mit 75 Prozent Frucht führen die vier Beeren, dazu kommen wenig Zucker, etwas Zitronensaft und Apfelpektin zum Binden.
Tiefdunkel, beerig, mit vielen Stimmen
Beim Öffnen steigt der Duft eines ganzen Beerenkorbs auf, in dem sich mehrere Früchte überlagern.
Auf dem Brot wechselt der Geschmack von Löffel zu Löffel, mal süß, mal herb, mal deutlich säuerlich. Die Farbe liegt zwischen Dunkelrot und Violett, feine Kerne sind darin verteilt, und weiche Stücke bleiben am Löffel erkennbar. Genau diese Unruhe unterscheidet die Mischung von jeder sortenreinen Konfitüre.
Wer den Aufstrich zweimal hintereinander probiert, trifft selten auf denselben Ton, weil die Anteile im Löffel jedes Mal anders liegen. Das macht ihn zum bequemsten Glas auf dem Tisch, wenn mehrere Leute mit verschiedenen Vorlieben davor sitzen.
Vier Beeren, vier Aufgaben
Jede der vier Früchte übernimmt in dieser Mischung eine andere Rolle.
Die Himbeere bringt Duft und helle Säure, die Heidelbeere die dunkle Würze und den Großteil der Farbe. Die rote Johannisbeere setzt die klare Spitze obenauf, und die schwarze gibt dem Ganzen den herben Boden, auf dem die anderen stehen. Zusammen ergibt sich ein Aufstrich, den man weder süß noch sauer nennen kann.
Vier Ernten in einem Glas
Die vier Beeren reifen nicht gleichzeitig, und deshalb entsteht diese Mischung nicht an einem Tag.
Die Johannisbeeren kommen um den Hochsommer, die Himbeeren folgen, die Heidelbeeren brauchen am längsten. Alpe Pragas verarbeitet jede Frucht, wenn sie reif ist, und bringt sie erst danach zusammen. Ein Glas Boscus ist damit weniger eine Rezeptur als eine Zusammenfassung des ganzen Sommers im Pragser Tal.
Der Name Waldfrucht meint dabei die Herkunft der Arten und keine Wildsammlung. Alle vier wachsen auch am Waldrand, und alle vier haben in den Gärten der Bergbauern seit jeher ihren Platz. Alpe Pragas baut sie im eigenen Gelände an, wo das kühle Klima den Früchten Zeit lässt, Säure und Zucker ins Gleichgewicht zu bringen.
Der Allrounder auf dem Frühstückstisch
Weil sich keine Frucht vordrängt, kommt die Mischung mit fast allem zurecht, was auf dem Tisch steht.
Auf Weißbrot und im Müsli ist sie der Anfang des Tages, über Pancakes und Crêpes die Beigabe am Sonntag. In Naturjoghurt und Quark gerührt gibt sie Farbe und Säure, in Krapfen und Biskuitrollen die Füllung. Zu mildem Frischkäse und zu kräftigem Bergkäse arbeitet sie ebenso, weil für beide der passende Ton dabei ist. Über einer Kugel Vanilleeis genügt ein Löffel als Sauce.
Ein Glas für den Vorratsschrank
Verschlossen und dunkel gelagert übersteht die Mischung ohne Mühe ein Jahr.
Stell das Glas nach dem Öffnen in den Kühlschrank und nimm den Aufstrich mit einem sauberen Löffel heraus. Kernlos und samtig steht die Waldfrucht bei den fein passierten Sorten, das übrige Sortiment von Alpe Pragas im Haus aus den Dolomiten.