Senga Sengana von Alpe Pragas, sortenrein und dunkelrot
Senga Sengana von Alpe Pragas ist ein Erdbeer-Fruchtaufstrich aus einer einzigen alten Sorte, eingekocht im Südtiroler Pragser Tal. Die Beere färbt bis in den Kern durch und bringt eine tiefe, warme Süße mit, die eine Spur Zitronensaft im Gleichgewicht hält.
Senga Sengana ist die Limited Edition No 01 von Alpe Pragas, ein sortenreiner Erdbeer-Fruchtaufstrich aus den Dolomiten. Im 220-Gramm-Glas liegen drei Viertel Frucht in großen, weichen Stücken, gebunden mit Apfelpektin, dazu Zucker und etwas Zitronensaft.
Die Sorte, die fürs Einkochen gemacht ist
Senga Sengana stammt aus der Zucht von Reinhold von Sengbusch und kam in den fünfziger Jahren in die Gärten.
Sie fällt kleiner und weicher aus als heutige Handelssorten und färbt bis in den Kern durch, woher die dunkle Farbe im Glas kommt. Weil sie Druck und lange Wege schlecht verträgt, findet man sie in der Obstauslage kaum noch, im Einkochtopf dagegen gilt sie bis heute als Maßstab.
Alpe Pragas hat ihr deshalb die erste Limited Edition gewidmet und füllt sie sortenrein ab. Was im Glas landet, kommt von einer einzigen Beere und braucht die Angleichung nicht, die eine Mischung mehrerer Sorten verlangt. Alle Züchtungen aus dieser Reihe tragen die Vorsilbe Senga, durchgesetzt hat sich davon die Sengana.
Dunkelrot, warm und voll
Im Glas steht ein dunkles, satt gedecktes Rot, wie es sonst nur aus dem eigenen Einkochtopf kommt.
Auf dem Brot schmeckt der Aufstrich tief und rund, mit einer konzentrierten Süße, hinter der die kleine Säure des Zitronensafts steht. Die Frucht liegt in großen, weichen Stücken darin, und die feine Körnung der Kerne bleibt beim Essen spürbar.
Weil nur eine Sorte im Glas ist, wirkt der Geschmack enger und klarer als bei einer Mischung, in der sich mehrere Ernten überlagern. Man schmeckt eine Erdbeere, nicht das Bild einer Erdbeere.
Der Zucker tritt dabei weit zurück, und was an Süße ankommt, stammt zum guten Teil aus der Beere selbst. Deshalb bleibt der Aufstrich auf dem Brot fruchtig statt klebrig, und auch der zweite Löffel wirkt am Morgen nicht schwer.
Zum Butterbrot, in den Knödel, auf den Topfen
Auf frisch geröstetem Brot mit kalter Butter hat die Senga Sengana ihren angestammten Platz.
In Topfenknödeln und Krapfen füllt sie, wo nichts auslaufen darf, und in einer Biskuitrolle hält sie die Farbe bis zum Anschnitt. Über Naturjoghurt und Quark gelöffelt wird sie zum schnellen Frühstück, und ein Klecks auf warmem Milchreis genügt für ein Dessert. Zu einem milden Frischkäse auf dunklem Brot geht sie ebenfalls, wenn morgens etwas Herzhaftes dabei sein soll.
Lass das Glas nach dem Öffnen im Kühlschrank stehen und nimm sie mit einem trockenen Löffel heraus, dann bleibt sie bis zum letzten Rest sauber.
Limited Edition No 01 im kleinen Glas
Die Edition kommt in einer Größe, die zwischen Probierglas und Vorratsglas liegt und damit gut zu einer begrenzten Ernte passt.
Wer die Erdbeere als Dauergast auf dem Frühstückstisch will, findet sie beim Erdbeere Fruchtaufstrich. Die übrigen Sorten stehen bei den Fruchtaufstrichen von Alpe Pragas, und einen Überblick über das ganze Haus gibt das Sortiment von Alpe Pragas.