Jahrgangssardinen mit Chili, pikant gereift aus Anzio
Die Pollastrini Jahrgangssardinen mit Chili sind Millesimate-Sardinen aus Anzio, mit roten Chilischoten in Olivenöl eingelegt. Kein scharfer Alltagsfisch, sondern gereifte Handarbeit vom einzigen italienischen Ölsardinen-Hersteller – eine pikante Delikatesse, welche mit den Jahren an Tiefe gewinnt.
Jahrgangssardinen mit Chili sind Sardinen eines bestimmten Fangjahrs, die – wie ein guter Wein – im Öl reifen, hier mit der feurigen Note roter Chilischoten. Den Pollastrini Jahrgangssardinen 2023 hat die Familie Sepe Zeit zum Ruhen und Reifen gelassen, damit sich die Schärfe rund und harmonisch in das Meeresaroma einfügt. Auf Italienisch sind es „Sardine Millesimate" in der pikanten Variante, Sardinen mit Jahrgang und Feuer, und eine ausgesprochene Rarität unter den Fischkonserven.
Meeresaroma trifft feurige Chili
Am Gaumen paaren sich das volle, nussige Aroma reifer Sardinen und die warme Schärfe roter Chili zu einem lebhaften Zusammenspiel. Fest im Biss, klar im Öl, mit einem Nachhall, welcher noch angenehm wärmt.
Gefangen werden die Sardinen nur zum Ende der Saison im September und November, wenn sie dickbauchig und aromatisch sind. Die Chilischärfe legt sich nicht über den Fisch, sondern neben ihn, und je länger die Dose ruht, desto besser verweben sich Öl, Fisch und Chili miteinander. Die Schärfe wird runder, das Aroma tiefer, das Ganze pikant, würzig, aromatisch – ein Fisch für Menschen, die es gern lebhaft mögen.
Probier sie zu Pasta und Weißbrot
Die pikanten Jahrgangssardinen bereichern jeden Vorspeisenteller und schmecken zu knusprigem Brot ebenso wie auf der Pizza oder im knackigen Blattsalat. Ein bisschen Feuer, das jeden schlichten Teller aufweckt.
Probier sie einmal auf gerösteter Bruschetta mit einem Spritzer Zitrone, oder zerpflückt in einer schnellen Pasta aglio e olio, wo die Chili schon mitgebracht ist. Uns schmeckt dazu ein gut gekühlter, trockener Weißwein, welcher die Schärfe auffängt und den Fisch strahlen lässt. Wer es gern feurig mag, findet weitere Ideen in unserer Auswahl an Sardinen und zum Anstoßen etwas Passendes für den Aperitif.
Handarbeit aus der Konservenfabrik in Anzio
Es gibt nur einen einzigen italienischen Hersteller von Sardinendosen: Sardine Pollastrini di Anzio, eine Autostunde südlich von Rom.
1889 legte Salvatore Pollastrini hier den Grundstein, seit den 1950er-Jahren führt die Familie Sepe das Haus mit über sechzig Jahren Fischer-Erfahrung weiter. Gefischt wird nachts mit dem Gozzo, einem kleinen Boot, dessen Lampen die Sardinenschwärme an die Oberfläche locken, so wie Salvatore Pollastrini es einst begann. Nur die Fische vom Ende der Saison werden zu Jahrgangssardinen, denn dann sind sie am kräftigsten.
Am Morgen werden die Sardinen von Hand verlesen, ausgenommen, geputzt und in Form geschnitten, dann mit roten Chilischoten und Olivenöl in die nostalgischen Dosen gelegt. Verpackt wird umweltfreundlich, gefischt mit Bedacht – pures Handwerk, seit über 130 Jahren. Alle Achtung.
Genusstipp
Dreh die Dose ab und zu einmal um, damit sich Öl, Chili und Fisch gleichmäßig verbinden. Wer es milder mag, lässt die Dose vor dem Öffnen ein paar Monate ruhen, denn die Schärfe wird mit der Zeit sanfter und geschmeidiger. So hast du deinen pikanten Vorrat immer griffbereit, für den Abend, an dem es etwas lebhafter zugehen darf.
Nettogewicht 100g – Abtropfgewicht 70g