Licorice Salt, wenn Lakritz auf Salzflocken trifft
Das Saltverk Licorice Salt verbindet handgesiedete isländische Salzflocken mit Roh-Lakritz aus echten Süßholzwurzeln. Ein Lakritzsalz für Süßes wie Herzhaftes – sehr nordisch, sehr eigenständig, im 90-Gramm-Glas.
Das Saltverk Licorice Salt ist ein Lakritzsalz aus den isländischen Westfjorden: pyramidenförmige Meersalzflocken, ummantelt von Roh-Lakritz aus echter Süßholzwurzel. Salzig trifft Süßholz – im Norden Europas eine alte Liebe, im Salzglas eine moderne Idee.
Erst salzig, dann süß, dann beides
Auf der Zunge knackt zuerst die Flocke, klar und mineralisch, dann entfaltet sich die warme, holzig-süße Note des Lakritz – kein Salmiak-Schock, sondern echtes Süßholz, rund und mild. Der Abgang hält erstaunlich lange an, das Lakritzsalz verabschiedet sich langsam und freundlich.
Skandinavier wachsen mit der Kombination aus Salz und Lakritz auf, für alle anderen ist sie eine kleine Entdeckungsreise. Süßlich, würzig, leicht erdig – das Licorice Salt schmeckt nach Norden, ohne ein Bonbon zu sein.
Im hohen Norden gehört Lakritz zur Alltagskultur wie hierzulande die Schokolade: In Island, Dänemark und Finnland steht es in jeder Ladenkasse, in jeder Eisdiele, in jedem Süßigkeitenregal. Dass eine isländische Salzmanufaktur ihre Flocken mit Süßholz veredelt, ist also keine Spielerei – es ist Heimatkunde im Glas.
Probier es auf Karamell, dann am Schweinebraten
Der schnellste Weg zum Aha-Moment führt über Süßes: eine Prise auf Karamell, auf dunkle Schokolade mit 70 Prozent Kakao, auf Vanilleeis oder Panna Cotta – das Lakritz vertieft, das Salz weckt auf. Auf unserem Käsebrett landet es gern bei kräftigem Blauschimmel – Süßholz und Schimmelwürze sind ein erstaunlich gutes Paar.
Das 90-Gramm-Glas ist dabei sparsamer, als es klingt: Zwei, drei Flocken pro Portion genügen, mehr würde das Gericht ins Süße kippen. Wir zerreiben sie direkt über dem Teller, damit Auge und Zunge gleichzeitig wissen, was kommt.
Dann die herzhafte Seite: Schweinefleisch, Entenbrust und Wildgerichte mögen die Süßholznote, auch ein Rote-Bete-Salat gewinnt damit Tiefe. Wer Lakritz liebt, findet bei uns übrigens eine ganze Lakritz-Welt – und die salzigen Geschwister stehen bei den Salzflocken.
Handgesiedet in Reykjanes, verfeinert mit Süßholz
Die Basis liefert Björn Steinar Jónsson mit seiner Manufaktur in den Westfjorden: Meerwasser, gesiedet seit 2011 ausschließlich mit geothermischer Energie aus heißen Quellen von rund 97 Grad, nach einer wiederbelebten Methode aus dem 17. Jahrhundert. Von Hand geerntet, von Hand verlesen, abgefüllt zu 90 Gramm pro Glas.
Für das Licorice Salt werden die fertigen Flocken mit Roh-Lakritz veredelt, das aus echten Süßholzwurzeln gewonnen wird. „Wir fügen nichts hinzu und nehmen nichts heraus", lautet Björns Grundsatz fürs Salz – hier kommt genau eine Ausnahme dazu, und die ist Programm.
Das Vertrauen der Profis hat sich die Manufaktur über Jahre erarbeitet: 400 Kilometer von Reykjavík entfernt entstanden, gesiedet zu 100 Prozent mit Erdwärme, stand das Salz schon im DILL, als das Haus 2017 den ersten Michelin-Stern Islands holte – und das Lakritzsalz ist bis heute die verspielteste Idee aus Reykjanes.
Als kleines Geschenk für Lakritz-Liebhaber funktioniert das Glas übrigens verlässlich – kaum jemand kennt diese Kombination schon, fast alle wollen sie behalten. Die ganze Sortenfamilie findest du bei Saltverk. Trau dich – dieses Lakritzsalz belohnt Mut.