Sizilianische Mandarinenmarmelade aus Ciaculli
Die Mandarinenmarmelade von Scyavuru ist ein sizilianischer Fruchtaufstrich aus der raren, spätreifen Ciaculli-Mandarine. Süß, aromatisch und mit feiner Zeste, aus einer Sorte, welche Slow Food in seine Arche des Geschmacks aufgenommen hat – ein Stück gerettete Vielfalt im Glas.
Mandarinenmarmelade von Scyavuru wird aus der späten Mandarine von Ciaculli gekocht, einer fast vergessenen Sorte aus der Nähe von Palermo. Mit 65 % Fruchtanteil und einem Schuss feiner Mandarinenzeste schmeckt sie intensiv nach reifer Zitrusfrucht, süß und zugleich frisch. So fängst du dir den Duft eines sizilianischen Wintergartens ins Glas.
Süß, aromatisch und voller Zeste
Schon beim Öffnen des Glases steigt dir ein intensiver Mandarinenduft entgegen, süß und blumig, ein Duft, der sofort an sonnige Zitrusgärten denken lässt.
Aufs Brot gestrichen schmeckt die Marmellata di Mandarino saftig, fruchtig und würzig, mit der vollen Süße spätreifer Früchte und einer feinen Zeste, welche für die frische Note sorgt. Sie ist runder und süßer als eine herbe Orangenmarmelade, dabei nie aufdringlich, und lässt die Mandarine ganz für sich sprechen.
Das kleine Geheimnis dieser Rezeptur ist die zugegebene Mandarinenzeste, welche dem Aufstrich noch mehr Duft schenkt. Streich sie dir aufs frische Weißbrot oder Sauerteigbrot, rühr sie in Joghurt oder Quark oder gib einen Löffel über deinen Obstsalat. Zu Pfannkuchen oder auf warmem Grießbrei wird sie zum kleinen Sonntagsglück.
Die Ciaculli-Mandarine und die Arche des Geschmacks
Die Mandarino Tardivo di Ciaculli ist eine spätreifende, rare Mandarinensorte, von der heute weniger als 100 Hektar kultiviert werden. Damit gehört sie zu den seltensten Zitrusfrüchten Siziliens.
Ihre Heimat ist Ciaculli, ein kleiner Ort vor den Toren Palermos, gelegen in der Conca d'Oro, dem goldenen Becken, das früher über und über mit Zitrusbäumen bedeckt war und aus der Ferne golden leuchtete. Weil die Mandarine so lange am Baum reift, von Januar bis Februar wird sie geerntet, trägt sie besonders viel Süße und ein tiefes Aroma. Ihre Schale ist dünn, im Fruchtfleisch stecken nur wenige Kerne.
Anbau und Verarbeitung sind streng geregelt und dem Consorzio il Tardivo di Ciaculli vorbehalten. Weil die Sorte selten und bedroht ist, hat Slow Food sie in die Arche des Geschmacks aufgenommen, ein Verzeichnis, das gefährdete Lebensmittel und ihre Vielfalt bewahrt. Jedes Glas ist so ein kleiner Beitrag, diese Frucht zu erhalten.
Von Ribera in die weite Welt
Zur Marmelade gekocht werden die Mandarinen bei Scyavuru, der Manufaktur der Schwäger Rosario Tortorici und Nino Tornambè in Ribera an Siziliens Südküste. Die späten Mandarinen holen sie eigens aus den Gärten von Ciaculli bei Palermo.
Angefangen haben die beiden 2005 mit einem 16-Liter-Topf und Orangen aus dem eigenen Garten. Scyavuru heißt im sizilianischen Dialekt so viel wie Duft, und Duft ist bei dieser Mandarinenmarmelade Programm. Heute reisen ihre Aufstriche in über 60 Länder, und wer die Zitrusgärten der Insel liebt, greift bei uns gern auch zur fruchtigen Orangenmarmelade aus demselben Haus oder stöbert durch die Marmeladen und Konfitüren.
Uns gefällt, dass in diesem Glas eine ganze Geschichte steckt, eine seltene Frucht, eine goldene Landschaft, zwei Schwäger mit Liebe zur Insel. Mehr davon findest du bei den Spezialitäten von Scyavuru. Ein Löffel, und der Winter schmeckt plötzlich nach sizilianischer Sonne.