Blanc de Noir aus der Pfalz, weiß gekeltert aus Spätburgunder
Der Philipp Kuhn Blanc de Noir 2025 ist ein trockener Weißwein aus roten Spätburgundertrauben, gekeltert im Weingut Philipp Kuhn in Laumersheim. Hell im Glas, saftig am Gaumen. Kein Rosé, kein schwerer Roter, sondern ein Spätburgunder im weißen Kleid.
Philipp Kuhn Blanc de Noir 2025 heißt: rote Spätburgundertrauben, weiß gekeltert, trocken ausgebaut. Ein VDP.Gutswein aus der Pfalz, unkompliziert und doch mit Haltung, der sich nicht erst an warmen Abenden empfiehlt. Lass dich überraschen, wie viel Frische ein Wein aus roten Trauben zeigt, wenn die Farbe in der Beerenhaut bleibt.
Hell im Glas, saftig am Gaumen
Im Glas schimmert er hell und klar, mit zarten rosa Reflexen. In der Nase kitzeln rote Fruchtaromen von Cassis und Blaubeere, frisch, würzig, animierend.
Am Gaumen zeigt sich der Blanc de Noir saftig, würzig, mineralisch, mit feinem Druck und einer schönen Balance zwischen Fruchtsüße und Fruchtsäure. Bei 3,9 g/l Restzucker und 7,2 g/l Säure bleibt er trocken und klar, ohne je hart zu wirken.
Das ist die Kunst beim Blanc de Noir: Er trägt die Würze einer roten Sorte, kommt aber so leichtfüßig daher wie ein guter Weißwein. Ein Wein, der Spaß macht und trotzdem etwas zu erzählen hat.
Unser Tipp zu Fisch und Geflügel
Der Blanc de Noir mag helle Küche: zarten Fisch, gebratenes Geflügel, helles Fleisch und feine Gemüsegerichte. Zur vegetarischen Tafel ist er ein verlässlicher Begleiter, der sich nie in den Vordergrund drängt.
Wir mögen ihn gut gekühlt bei 9 bis 11 Grad, im bauchigen Weißweinglas, zu gebratenem Zander oder einem Hähnchen mit Kräutern. Probier ihn auch zu gegrilltem Sommergemüse oder einer milden Käseplatte. Wer weiter durch das Haus schmecken möchte, greift zum knackigen Sauvignon Blanc aus der Pfalz oder zum trockenen Riesling Tradition aus demselben Keller.
Schonend gepresst rund um Laumersheim
Die Spätburgundertrauben für den Philipp Kuhn Blanc de Noir wachsen in den Weingärten rund um Laumersheim, Dirmstein und Großkarlbach, auf Kalkstein und Lösslehm. Philipp lässt sie zum richtigen Zeitpunkt ausschließlich von Hand lesen und in kleinen Kisten ins Weingut bringen.
Weil die roten Farbpigmente nur in der Beerenhaut sitzen und nicht im Fruchtfleisch, werden die Trauben besonders behutsam abgepresst, so entsteht ein fast weißer Saft. Je schonender die Pressung, desto klarer bleibt die Frucht im Glas. Spontan, kühl und temperaturkontrolliert vergärt der Most im Edelstahltank, das hält die Mineralik der Kalklagen wach.
„Trocken muss er sein", so hält es Philipp mit all seinen Weinen, und das schmeckst du auch hier. Seinen ersten Jahrgang füllte er 1992 ab, heute bewirtschaftet das Weingut rund 40 Hektar und gehört seit 2008 zum VDP. Der Blanc de Noir ist mit 100 % Spätburgunder und 12 % vol der unkomplizierte Einstieg in dieses Haus. Mehr aus der Pfalz findest du bei den weiteren Weinen von Philipp Kuhn.
Genusstipp
Gut gekühlt bei 9 bis 11 Grad zeigt er seine rote Frucht am schönsten. Er ist vegan und in Bio-Qualität ausgebaut, ein heller Spätburgunder für den Alltag wie für Gäste. Frisch geöffnet schmeckt er am besten, ein bis zwei Tage hält er im Kühlschrank gut durch. Einfach unkompliziert gut.
Blanc de Noir – ein Wein und seine Werte
- Herkunft Wein aus Deutschland
- Anbaugebiet Pfalz
- Weingut Philipp Kuhn
- VDP. Gutswein
- Rebsorte Spätburgunder
- 12 % vol. Alkohol
- 3.9 g/l Restzucker
- 7.2 g/l Säure
Bio Kontrollstelle DE-ÖKO-039 – Deutsche Landwirtschaft