Incognito 2022, eine Rotweincuvée mit Geheimnis
Der Philipp Kuhn Incognito 2022 ist eine trockene, mittelschwere Rotweincuvée aus der Pfalz, 15 Monate im Barrique gereift. Saftig, weich, ausgewogen. Welche sechs Rebsorten genau im Glas stecken, bleibt das Geheimnis von Philipp Kuhn.
Philipp Kuhn Incognito 2022 ist eine trockene Rotweincuvée aus der Pfalz, mittelschwer und vielschichtig. Der Name heißt so viel wie unerkannt, und genau so kommt der Wein daher. Lass dich auf das Spiel ein, denn welche Rebsorten genau darin sind, bleibt Jahr für Jahr Gesprächsstoff.
Schwarzkirsche, Brombeere, ein Hauch Leder
Im Glas leuchtet der Incognito in tiefem Purpurrot. In der Nase duften Schwarzkirsche und Brombeere, dazu Paprika, etwas Leder und ein feiner Hauch Rauch, der an ein Lagerfeuer erinnert.
Am Gaumen ist er saftig, weich, ausgewogen, mit dezenten Tanninen und einer harmonischen Säure. Bei 13,5 % vol und 2,3 g/l Restzucker bleibt er trocken und rund. Ein mittelschwerer Rotwein mit rotbeeriger Saftigkeit, der zum zweiten Glas einlädt.
Das ist der Reiz an dieser Cuvée: Du schmeckst ein vielschichtiges Zusammenspiel, ohne genau zu wissen, wer da mitspielt. Jeder Jahrgang wird aufs Neue gemunkelt, jedes Glas lädt zum Rätseln ein. So wird aus einem Schluck Wein ein kleines Gespräch am Tisch.
Am liebsten genießen wir ihn zu Pasta
Der Incognito mag herzhafte, unkomplizierte Küche. Pasta und Pizza, Käsevariationen und eine zünftige Brotzeit sind seine liebsten Begleiter.
Am liebsten genießen wir ihn bei 16 bis 18 Grad zu Pasta mit Tomatensugo, zu einer reifen Käseplatte oder zu einem Stück Zartbitterschokolade aus Venezuela. Seine weichen Tannine machen ihn zum Allrounder. Wer weiter durch das Haus schmecken möchte, greift zur kräftigen Mano Negra Cuvée oder zum cremigen Grauen Burgunder vom Löss.
Fünfzehn Monate in französischer Eiche
Bekannt ist nur die Machart: Die handgelesenen Trauben durchlaufen eine traditionelle Maischegärung. Danach reift der Wein 15 Monate in gebrauchten Eichenbarriques aus Frankreich, das gibt ihm feine Röstaromen und Struktur.
Die gebrauchten Fässer würzen behutsam, ohne die Frucht zu überdecken. So bleibt der Incognito saftig und zugänglich, statt holzlastig zu werden. Von den sechs Rebsorten sind nur Merlot mit rund 30 Prozent und Dornfelder sicher bekannt, der Rest bleibt geheim.
Hier zeigt sich Philipps Händchen für rote Rebsorten. Nicht umsonst hat er den Deutschen Rotweinpreis mehrfach gewonnen. Seinen ersten Jahrgang füllte Philipp 1992 ab, heute bewirtschaftet das Weingut rund 40 Hektar. Mehr aus der Pfalz findest du bei den weiteren Weinen von Philipp Kuhn.
Genusstipp
Bei 16 bis 18 Grad zeigt der Incognito seine saftige Frucht am schönsten. Eine halbe Stunde im Glas tut ihm gut, dann öffnet er sich. Frisch geöffnet schmeckt er schon prima, am zweiten Tag zeigt er oft noch mehr. Im großen Rotweinglas kommt seine dunkle Frucht am schönsten zur Geltung. Geöffnet hält er sich gut verschlossen zwei bis drei Tage. Ein Rotweinallrounder für gesellige Runden und gutes Essen. Saftig, weich, geheimnisvoll.
Incognito – ein Wein und seine Werte
- Herkunft Wein aus Deutschland
- Anbaugebiet Pfalz
- Weingut Philipp Kuhn
- Rebsorte Merlot (30%), Dornfelder, Cabernet Dorsa, Regent
- 13.5 % vol. Alkohol
- 2.3 g/l Restzucker
- 6.1 g/l Säure