Mano Negra, eine kräftige Rotweincuvée aus der Pfalz
Der Philipp Kuhn Mano Negra 2019 ist eine trockene, kräftige Rotweincuvée aus Cabernet Sauvignon und Blaufränkisch, 17 Monate im Barrique gereift. Samtig, würzig, südländisch. Kein zarter Schoppen, sondern ein Rotwein mit Charakter.
Philipp Kuhn Mano Negra 2019 ist eine trockene, kräftige Rotweincuvée aus der Pfalz. Der Name steht für die schwarze Hand, die der Winzer beim Einmaischen der farbintensiven Trauben bekommt. Lass dich von diesem südländischen Typ mit Charme und Samtigkeit überraschen, der schon im Namen seine Herkunft trägt.
Kirsche, Cassis, ein Hauch Lebkuchen
Im Glas zeigt sich der Mano Negra dunkel und dicht. In der Nase duften Kirsche, Cassis und Dörrpflaume, dazu würzige Kräuter, Pfeffer und ein Hauch Lebkuchen.
Am Gaumen ist er kräftig, samtig, würzig, mit perfekt eingebundenem Holz und einer lebendigen Säure. Bei 13,5 % vol und nur 0,9 g/l Restzucker ist er durch und durch trocken. Ein Rotwein mit südländischem Temperament, der Wärme ins Glas bringt.
Der Cabernet gibt die Struktur und die dunkle Frucht, der Blaufränkisch bringt Würze und Frische. Zusammen ergeben sie eine Cuvée, die kräftig daherkommt und doch nie schwerfällig wird. Genau diese Balance macht den Mano Negra so trinkfreudig.
Wir reichen ihn gern zu Grillfleisch
Der Mano Negra mag kräftige, herzhafte Küche. Gegrilltes Fleisch, Pasta und Pizza, aber auch ein zarter Rehrücken in kräftiger Sauce sind seine liebsten Begleiter.
Wir reichen ihn gern bei 16 bis 18 Grad zu Lamm vom Grill, zu Wildgerichten oder zu einer kräftigen Pasta. Sein Temperament hält gegen würzige Saucen mühelos die Spannung. Wer weiter durch das Haus schmecken möchte, greift zum geheimnisvollen Incognito Cuvée oder zum fruchtigen Rosé aus dem Saignée.
Getrennt gelesen, gemeinsam gereift
Die Trauben für den Mano Negra wachsen in den Laumersheimer Lagen aus Lösslehm, feinem Kalksteingries und massivem Kalkstein im Unterboden. Cabernet Sauvignon und Blaufränkisch werden zum optimalen Zeitpunkt getrennt voneinander von Hand gelesen.
Von den Stielen befreit, gären sie rund zwei Wochen traditionell in Maischebütten, danach reifen sie gut 17 Monate in kleinen Barriques. Erst kurz vor der Abfüllung werden die beiden Sorten cuvéetiert, 60 Prozent Cabernet Sauvignon und 40 Prozent Blaufränkisch. So bleibt jede Sorte lange für sich, bevor sie zusammenfindet.
Hier zeigt sich Philipps Händchen für rote Rebsorten. Nicht umsonst hat er den Deutschen Rotweinpreis mehrfach gewonnen. Seinen ersten Jahrgang füllte Philipp 1992 ab, heute bewirtschaftet das Weingut rund 40 Hektar. Mehr aus der Pfalz findest du bei den weiteren Weinen von Philipp Kuhn.
Genusstipp
Bei 16 bis 18 Grad zeigt der Mano Negra seine ganze Kraft, eine knappe Stunde Luft im Glas tut ihm gut. Frisch geöffnet schmeckt er schon prima, am zweiten Tag zeigt er oft noch mehr Tiefe. Im großen Rotweinglas kommt seine dunkle Frucht am schönsten zur Geltung. Geöffnet hält er sich gut verschlossen zwei bis drei Tage und gewinnt mit der Zeit. Kräftig, samtig, südländisch.
Mano Negra – ein Wein und seine Werte
- Herkunft Wein aus Deutschland
- Anbaugebiet Pfalz
- Weingut Philipp Kuhn
- Rebsorten Cabernet Sauvignon 60%, Blaufränkisch 40%
- 13.5 % vol. Alkohol
- 0.9 g/l Restzucker
- 6.1 g/l Säure