Lakritz Pastillen aus Holland in Rautenform
Die Lakritz Pastillen von Remmelt S. Smid sind klassische harte Drop-Pastillen aus dem Benelux-Raum – schwarz glänzende Rauten mit echtem Gummiarabikum, aromatisch-süß im Geschmack, anfangs fest und zum Lutschen gemacht. Eine ruhige Lakritze für die lange Strecke.
Lakritz Pastillen sind die klassischen schwarzen Rauten aus dem holländisch-belgischen Süßwarenregal, eine harte Drop-Variante aus Süßholz und Gummiarabikum. Der Niederländer Remmelt Smid führt sie seit 2001 als Black Label seiner Marke, gefertigt von der belgischen Suikerbakkerij Joris, die seit 1938 nichts anderes macht. Die Pastillen glänzen tief schwarz, sind fest im Biss und zergehen in Ruhe auf der Zunge, ihr Geschmack ist aromatisch-süß mit einer leisen Salznote im Untergrund.
Schwarz glänzend, fest, dann sanft
Die Pastillen liegen wie kleine polierte Steine in der Dose, tief schwarz, hochglänzend, jede Raute ein gleichmäßiges kleines Werk.
Im Mund zeigen sie zunächst die ganze Härte des Gummiarabikums, beißen ist keine gute Idee, lutschen ist der Weg. Schicht für Schicht löst sich die Hülle, dann öffnet sich das Süßholzaroma, warm und dunkel auf der Zunge, aromatisch, würzig und samtig im Abgang. Nichts knallt, nichts überfordert, alles entfaltet sich langsam, eine Lakritze für Lutschfreunde mit Zeit.
Probier sie zur Teepause und auf langen Wegen
Lakritz Pastillen sind nicht für den schnellen Snack zwischendurch, sie sind für ruhige Augenblicke gedacht, zum Tee am Nachmittag, im Auto auf der Autobahn, beim Lesen.
Wir lieben sie zum schwarzen Tee, denn beide tragen dieselbe ruhige Aromatik, die eine im Glas, die andere auf der Zunge. Auch zu einem milden Whisky machen sie sich gut, wenn der Whisky süßlich und nicht zu rauchig ist.
Für die Jackentasche steckst du die 75 g Traveltin ein, die 150 g im Beutel mit Schleife sind ein hübsches kleines Mitbringsel, und wer zu Hause die große Schale auffüllen will, greift zur 300 g Aludose, zum 400 g Refill oder gleich zur 450 g Pappdose.
Remmelt aus Groningen, Pastillen von Joris aus Belgien seit 1938
Remmelt Smid bringt aus Tynaarlo bei Groningen seit 2001 traditionelle holländische und belgische Süßwaren nach Deutschland, früher unter dem Namen „Het Hanze Huis", heute unter seinem eigenen. Er sucht die Manufakturen, die nicht industriell, sondern in alter Familienhand arbeiten.
Die Pastillen selbst stammen aus Belgien, von der Suikerbakkerij Joris, einer Süßwarenmanufaktur, die seit 1938 ein einziges Handwerk beherrscht, das Gießen und Polieren harter Drop-Pastillen aus echtem Gummiarabikum. Über mehrere Tage ruhen die Rauten in der Trommel und werden langsam mit Akazienharz auf Hochglanz poliert, daher der tiefe, fast lackierte Schein. Akaziengummi, Zucker, Glukosesirup, Lakritz, eine Prise Salz, natürliche Aromen und Aktivkohle für die schwarze Farbe, das ist die Liste, mehr braucht es nicht.
„Pastillen aus echtem Gummiarabikum", wie Remmelt es selbst nennt, und genau dafür stehen die kleinen Rauten, für eine Sorte ohne Gelatine, ohne Schnörkel, ohne moderne Tricks. So bekommen sie ihren festen, langsam weicher werdenden Charakter, den keine industrielle Hartkaramelle nachmacht. Schwarz geht immer.
Genusstipp
Lakritz Pastillen sind vegan, statt Gelatine sorgt Akaziengummi für die feste Konsistenz und den eleganten Glanz. Kühl und trocken gelagert halten sie viele Monate frisch, am besten in der originalen Dose.
Wer einsteigen möchte, beginnt mit der 75 g Traveltin und probiert sich nach oben, zur 150 g im Beutel mit Schleife, zur 300 g Aludose oder direkt zur ikonischen 450 g Pappdose, die das schwarze Label auf dem Metalldeckel als Black-Label-Linie ausweist. Wer die kräftigere, salzige Seite mag, findet die salzigen Heringe in derselben roten Dose, nur mit rotem Label auf dem Deckel, ebenso in der Lakritze-Kategorie.