Trüffelsalz mit schwarzem Trüffel, Würze mit Waldboden
Tartuflanghe verbindet für dieses Trüffelsalz Guérande-Salz aus dem Atlantik mit gefriergetrocknetem schwarzen Sommertrüffel (Tuber aestivum) – 0,3 Prozent getrocknet, was 1,5 Prozent frischer Knolle entspricht, und Aroma. Erdig, kräftig, alltagstauglich.
Das Trüffelsalz mit schwarzem Trüffel von Tartuflanghe ist der herzhafte Bruder im Salzregal der Manufaktur: Graues Guérande-Meersalz aus der Bretagne trifft echten schwarzen Sommertrüffel aus dem Piemont, schonend gefriergetrocknet und fein vermahlen. Erdig und warm im Duft, kräftig am Gaumen – ein Würzsalz im 90-g-Glas, das aus dem Mittwochsessen ein kleines Ereignis macht.
Echte Knolle, ehrliches Verfahren
Wie beim weißen Schwesterprodukt setzt Tartuflanghe auf Gefriertrocknung statt auf Aromazusatz: 0,3 Prozent getrockneter Tuber aestivum stecken im Glas, das Pendant zu 1,5 Prozent frischem Trüffel. Die schwarzen Pünktchen im Salz sind also keine Deko, sondern die Knolle selbst – Waldboden zum Streuen.
Der schwarze Sommertrüffel ist dabei der entspannteste unter den Edelpilzen: erdig, nussig, mit feiner Kakaonote – kräftiger im Auftritt als der weiße Trüffel, aber nie aufdringlich. Zusammen mit dem milden, mineralischen Guérande-Salz ergibt das eine Würze, die täglich funktioniert – und die du sehen kannst: Die dunklen Trüffelpunkte ziehen sich gleichmäßig durchs graue Salz, ein kleines Versprechen in jedem Glas. Trocken gelagert hält das Aroma viele Monate durch.
Unser Tipp zu Fleisch, Risotto und Ofenkartoffeln
Dieses Salz mag es herzhaft: über kurzgebratenes Rind, aufs Schmorgericht, an Pilzpfanne und Polenta. Risotto und Pasta bekommen mit einer Prise das gewisse Sonntagsgefühl, Ofenkartoffeln und Püree sowieso – und auf dem Butterbrot beweist es, dass große Küche manchmal zwei Zutaten braucht und eine Prise Mut.
Gestreut wird zum Schluss, wenn der Dampf das Aroma hebt: salzen, warten, staunen. Wir mögen es auch auf dem weichen Ei und über gebratenem Spargel, wo der erdige Ton den Gemüsearomen schmeichelt. Feiner und festlicher zeigt sich daneben das Trüffelsalz mit weißem Trüffel.
Und dann sind da noch die Gelegenheiten, an die niemand denkt: frisches Popcorn aus dem Topf, Ofenpommes für den Filmabend, Avocadobrot am Morgen – überall verwandelt eine kleine Prise das Gewohnte in etwas, worüber am Tisch gesprochen wird. Das feuchte Guérande-Salz lässt sich dabei wunderbar zwischen den Fingern dosieren: kein Streuer nötig, nur Gefühl.
Trüffelwissen aus zweiter Generation
Tartuflanghe wurde 1975 von Domenica Bertolusso und Beppe Montanaro gegründet – nach Jahren des Trüffelhandels, der 1968 in ihrem Restaurant in Alba begann, das der Guide Michelin für seine Pilz- und Trüffelküche würdigte. Heute führen Stefania und Paolo Montanaro das Familienhaus in Piobesi d'Alba weiter.
Die Spezialität des Hauses ist seit jeher das Bewahren des Flüchtigen: Trüffel trocknen, mahlen, in Salz und Öl überführen – damit Alba nicht nur im Herbst schmeckt, sondern das ganze Jahr. Über 50 Jahre Erfahrung stecken in jedem Glas, dazu die Gelassenheit eines Betriebs, der in Generationen denkt.
Mehr aromatische Salzpartner versammelt unsere Kategorie Kräuter- & Gewürzsalze, alle Schätze der Montanaros die Seite Tartuflanghe. Der Wald in der Würzschublade – herzhaft gut, Tag für Tag! Und falls du zwischen Schwarz und Weiß schwankst: Nimm beide – die Gläser verstehen sich prächtig nebeneinander, in der Küche wie im Geschenkkarton.