Trüffelöl mit weißem Trüffel, Alba im Fläschchen
Für sein Trüffelöl mit weißem Trüffel aromatisiert Tartuflanghe natives Olivenöl extra mit echtem weißen Trüffel (Tuber magnatum Pico) & Aroma. Wenige Tropfen veredeln Risotto, Carpaccio, Ei und Brot.
Das Trüffelöl mit weißem Trüffel von Tartuflanghe ist die flüssige Essenz des Piemont: Natives Olivenöl extra wird mit echtem weißen Trüffel der Sorte Tuber magnatum Pico aromatisiert – jener legendären Knolle, die rund um Alba gesucht, gefeiert und mit Gold aufgewogen wird. Ein paar Tropfen genügen, und das Gericht duftet nach italienischem Herbst.
Echter Trüffel, angereichert mit Aroma
Der wichtigste Satz zuerst: In diesem Fläschchen steckt echter weißer Trüffel. Viele Trüffelöle im Handel verlassen sich auf synthetisches Bismethylthiomethan – Tartuflanghe geht den aufwendigeren Weg und lässt die Knolle selbst ins Öl, ergänzt durch Aroma. Das Ergebnis duftet vielschichtiger, feiner und ehrlicher: knoblauchig-warm, leicht nach Heu und Honig, unverkennbar Alba.
Die Basis für diese 100-ml-Flasche bildet natives Olivenöl extra, das die flüchtigen Aromen des weißen Trüffels trägt und schützt. Weil Hitze die feinen Noten verfliegen lässt, kommt das Öl erst nach dem Kochen ans Gericht – als Finale, als Duft, als Unterschrift.
Der Tuber magnatum Pico ist dabei keine Zutat wie jede andere: Er lässt sich nicht züchten, nur finden – im Herbst, mit Hund und Geduld, in den Wäldern rund um Alba, wo jedes Jahr die berühmte Trüffelmesse Zehntausende Genießer anlockt. Genau diese Kostbarkeit macht das Öl so wertvoll: Es konserviert einen Duft, den es frisch nur wenige Wochen im Jahr gibt.
Unser Tipp übers Risotto, aufs Carpaccio, ans Ei
Die Klassiker zuerst: Ein cremiges Risotto bianco, ein hauchdünnes Rinder-Carpaccio oder Tajarin mit Butter werden mit wenigen Tropfen zur Trattoria-Erinnerung. Genauso schön: Rühreier und weiche Eier, gebratener Fisch, junger Käse oder schlicht knuspriges Weißbrot mit guter Butter und einem Hauch Öl.
Wir mögen die Zurückhaltung, die dieses Öl belohnt: Drei, vier Tropfen pro Teller reichen völlig – nachlegen geht immer, zurücknehmen nie. So hält das Fläschchen erstaunlich lange und bleibt doch der schnellste Weg, einen Dienstagabend nach Piemont schmecken zu lassen. Wer es erdiger mag, greift zum Schwesterprodukt, dem Trüffelöl mit schwarzem Trüffel.
Zur Aufbewahrung ein kurzes Wort: Das Fläschchen steht am liebsten dunkel und kühl, fern von Herd und Fensterbank – so bleiben die feinen Aromen über Monate frisch. Und keine Scheu vor dem Anbruch: Ein geöffnetes Trüffelöl will benutzt werden, am besten regelmäßig und mit wachsender Experimentierfreude.
Aus dem Haus der Trüffelfamilie Montanaro
Tartuflanghe ist im Piemont eine Institution: 1968 begannen Domenica Bertolusso und Beppe Montanaro in Alba mit dem Handel frischer Trüffel – ihr Restaurant war vom Guide Michelin für seine Pilz- und Trüffelküche gewürdigt, Beppe galt als Trüffelspezialist weit über die Stadt hinaus. 1975 gründete das Paar Tartuflanghe; heute führen die Kinder Stefania und Paolo das Haus in zweiter Generation.
Der Name verbindet Tartufo und Langhe – Trüffel und Herkunftsregion – und genau diese Verbindung schmeckt man: Hier produziert keine Fabrik, sondern eine Familie, die seit über 50 Jahren mit Trüffelsuchern, Wäldern und Jahreszeiten arbeitet.
Mehr Olivenöl-Handwerk aus Italien findest du übrigens bei Bartolini, die ganze Trüffelwelt der Montanaros auf unserer Seite Tartuflanghe. Weißer Trüffel für alle Tage – tropfenweise, versteht sich!