Trüffelsalz mit weißem Trüffel, zwei Schätze in einem Glas
Für sein Trüffelsalz mit weißem Trüffel & Aroma verbindet Tartuflanghe Guérande-Salz aus dem französischen Atlantik mit gefriergetrocknetem weißen Trüffel (Tuber magnatum Pico) – 0,3 Prozent getrocknet entsprechen 1,5 Prozent frischer Knolle. Für Risotto, Fisch, Ei und Butterbrot.
Das Trüffelsalz mit weißem Trüffel & Aroma von Tartuflanghe im 90-g-Glas ist eine Begegnung zweier Herkünfte: Graues Guérande-Salz von der französischen Atlantikküste trägt echten weißen Trüffel aus dem Piemont – schonend gefriergetrocknet, damit das flüchtige Aroma der berühmten Alba-Knolle erhalten bleibt. Würzen und Veredeln geschehen hier in einer einzigen Prise.
Gefriergetrocknet und fein abgerundet
Das Verfahren ist der Clou: Tartuflanghe gefriertrocknet den weißen Trüffel (Tuber magnatum Pico) und rundet das Salz mit Aroma ab. 0,3 Prozent getrockneter Trüffel stecken im Glas – das klingt bescheiden, entspricht aber 1,5 Prozent frischer Knolle, denn beim Trocknen verliert der Trüffel vor allem Wasser, nie Charakter.
Als Träger dient Guérande-Salz, das berühmte graue Meersalz aus der Bretagne: feucht, mineralisch und mild, von Hand aus Atlantik-Salzgärten geschöpft, in denen Salzbauern seit Jahrhunderten mit Holzrechen arbeiten. Salz mit Geschichte trifft Knolle mit Weltruhm – eine Liaison, wie sie nur Feinkosthandwerker stiften.
Warum gerade dieses Salz? Weil seine restfeuchte, grobe Struktur das Trüffelpulver hält wie ein Schwamm den Duft: Beide verbinden sich im Glas zu einer Würze, die nicht entmischt und nicht verfliegt. Trocken gelagert und gut verschlossen bleibt das Aroma über viele Monate lebendig – länger, als das Glas erfahrungsgemäß durchhält.
Unser Tipp für Risotto, Ei und Butterbrot
Das weiße Trüffelsalz gehört ans Ende des Kochens: über das fertige Risotto, die Tagliolini mit Butter, das pochierte Ei. Auf gebratenem Fisch und hellem Fleisch entfaltet es seine feine, knoblauchig-warme Note, und auf einem schlichten Butterbrot zeigt es, wie wenig ein großer Moment kosten kann.
Wir mögen es auch übers Ofengemüse, auf Kartoffelpüree und im weichen Ei – überall dort, wo Wärme das Aroma hebt, ohne es zu verjagen. Selbst auf frischem Popcorn oder einer schlichten Tomate mit Olivenöl zeigt die Prise Alba ihre Wirkung: Plötzlich schmeckt das Vertraute nach Anlass. Sparsam dosieren lohnt sich: Eine Prise ersetzt Salzen und Trüffeln zugleich. Die erdigere Variante daneben ist das Trüffelsalz mit schwarzem Trüffel aus demselben Haus.
Von der Trüffelfamilie aus Alba
Hinter dem Glas steht die Familie Montanaro: Domenica Bertolusso und Beppe Montanaro handelten ab 1968 in Alba mit frischen Trüffeln, ihr Restaurant würdigte der Guide Michelin für seine Pilz- und Trüffelküche. 1975 gründeten die beiden Tartuflanghe in Piobesi d'Alba – heute führen die Kinder Stefania und Paolo die Manufaktur in zweiter Generation.
Der Name ist Programm: Tartufo plus Langhe, Trüffel plus Heimatregion. Seit über 50 Jahren arbeitet das Haus mit Trüffelsuchern und ihren Hunden zusammen – und entwickelte früh jene Veredelungen, die den flüchtigen Schatz haltbar machen: trocknen, mahlen, bewahren.
Mehr würzende Charaktere findest du in unserer Kategorie Kräuter- & Gewürzsalze, das ganze Sortiment der Montanaros auf der Seite Tartuflanghe. Alba in der Salzschublade des Alltags – eine Prise genügt, und der Teller spricht italienisch! Für alle, die den weißen Trüffel lieben, aber nicht auf den Herbst warten wollen: Hier wartet er im Glas, geduldig und das ganze Jahr.