Fruchtnektar von Alain Milliat aus Frankreich
Nektar von Alain Milliat ist ein Getränk aus dem Mark vollreifer Früchte, die sich nicht klar pressen lassen, etwa Aprikose, Pfirsich, Mango oder Erdbeere. Mit Wasser und etwas Zucker wird daraus ein samtiges Glas. Zehn Sorten der französischen Manufaktur reichen von Beere bis Birne, fruchtig und voll.
Nektar ist die samtige Schwester des klaren Safts. Bei Früchten wie Aprikose, Pfirsich, Banane oder Erdbeere lässt sich kein Direktsaft pressen, ihr Mark ist zu dicht. Also macht Alain Milliat, gelernter Obstbauer aus Orliénas nahe Lyon, aus dem pürierten Fruchtfleisch ein samtiges Getränk, mit Wasser und einem kleinen Anteil Zucker. Zehn Sorten findest du bei uns, jede aus vollreif geernteter Frucht.
Was den Nektar vom Saft unterscheidet
Der Unterschied steckt in der Frucht selbst.
Wer eine Aprikose oder einen Pfirsich auspresst, bekommt kein klares Glas, sondern Mus. Solche Früchte geben ihr Aroma nur als Mark her, und genau daraus entsteht das Getränk – Fruchtmark, Wasser und etwas Zucker im sorgsam abgestimmten Verhältnis. Ein Fruchtsaft dagegen ist Direktsaft aus der gepressten Frucht.
Darum schmeckt die samtige Variante voller, dichter, runder. Sie füllt den Mund, wo ein Saft ihn erfrischt – zwei Temperamente derselben Familie. Samtig, fruchtig, vollmundig liegt sie auf der Zunge.
Wie viel Wasser und Zucker dazukommen, bestimmt allein die Frucht. Eine reife Aprikose braucht wenig Hilfe, eine herbe Passionsfrucht ein wenig mehr Ausgleich. Alain stimmt das für jede Sorte einzeln ab, damit am Ende die Frucht spricht und nicht die Süße. Seit 1997 feilt er an diesen Verhältnissen.
Bei uns findest du die Sorten in 330 ml und einige auch als 1 Liter, je nachdem, ob du allein genießt oder eine Tafel versorgst. Gut verschlossen und kühl gelagert bleibt eine angebrochene Flasche ein paar Tage frisch, sodass du dich in Ruhe durchprobieren kannst, ohne dass etwas verkommt.
Zehn Sorten von Aprikose bis Williams Birne
Die Auswahl liest sich wie ein Streifzug durch den Obstgarten.
Sonnig beginnt es bei der Aprikose und beim samtigen weißen Pfirsich. Beerig wird es mit der Erdbeere und der tiefroten Himbeere, exotisch mit Mango und Passionsfrucht.
Herbstlich klingt es aus bei der Williams-Birne, die nach reifem Kernobst duftet. Die meisten Sorten gibt es in der 330-ml-Flasche, die beliebtesten zusätzlich als 1 Liter für die große Tafel.
Jede Sorte hat ihren eigenen Auftritt: die Aprikose sonnig und mild, die Himbeere fein-säuerlich, die Mango satt und tropisch. So findest du für jede Tageszeit und jede Laune das passende Glas, vom sanften Frühstücksbegleiter bis zur fruchtigen Erfrischung am Nachmittag.
Fruchtmark aus vollreifen Früchten
Auch hier entscheidet der Moment der Ernte.
Je vollreifer eine Aprikose oder Erdbeere gepflückt wird, desto voller findet ihr Aroma den Weg ins Mark, und desto weniger muss nachgeholfen werden, betont Alain. Er wählt für jede Sorte die Herkunft mit dem ausgeprägtesten Charakter und verarbeitet die Frucht rasch, bevor der Duft verfliegt.
So bleibt das Glas nah an der Frucht: die Erdbeere noch erdig-süß, der Pfirsich noch blumig, die Birne noch saftig. Was reif geerntet wird, braucht keine Tricks, nur den richtigen Tag.
Schon seit den 1990er Jahren reist Alain dafür den Früchten hinterher, in die Regionen, wo eine Sorte am besten gerät. Mal ist es die Aprikose aus dem Süden, mal die Birne aus dem kühleren Norden. Diese Mühe schmeckt man dem Mark an, das voller und ehrlicher wirkt als jede schnelle Abkürzung.
Beeren, Steinobst und Exoten im Glas
Drei kleine Welten finden sich in dieser Sorten-Auswahl.
Da sind die Beeren, Erdbeere und Himbeere, die nach Sommerwiese und Marmeladentopf schmecken. Da ist das Steinobst, Aprikose und weißer Pfirsich, blumig und sanft. Und da sind die Exoten, Mango und Passionsfrucht, die mit Süße und Säure ein wenig Fernweh ins Glas bringen.
Gerade weil die Auswahl so unterschiedlich ist, lohnt es sich, mehrere Sorten im Haus zu haben. Mal hat man Lust auf die vertraute Beere vom Wegesrand, mal auf die ferne Mango, mal auf den sanften Pfirsich nach einem langen Tag. So wird aus einer Flasche Nektar nie Routine, sondern jedes Mal eine kleine Entscheidung für eine Stimmung.
So findest du für jede Stimmung die passende Frucht – vom vertrauten Heimatgarten bis zur Ferne. Pur und gut gekühlt bei 8 bis 12 Grad kommt jede Sorte am besten zur Geltung.
Und weil ein Nektar so dicht ist, reicht oft schon ein kleiner Schluck. Mit Sprudel aufgegossen wird daraus eine leichte Fruchtschorle, über Eis ein Sommergetränk, ein Löffel im Joghurt ein schnelles Dessert. Eine Flasche, viele Möglichkeiten.
Eine Manufaktur mit dem Anspruch großer Weine
Hinter den Flaschen steht dieselbe Haltung wie hinter dem Wein.
Alain Milliat gründete seine Manufaktur 1997 nahe Lyon und wagte 1998 die ersten Säfte und samtigen Frucht-Getränke, weil er fand, dass beim Obst vernachlässigt wird, was beim Wein selbstverständlich ist: das Terroir. Seit über 25 Jahren überzeugt er damit auch französische Sommeliers.
Heute ist die Marke in über 20 Ländern zu Hause. Die ganze Geschichte erzählt das Hersteller-Portrait von Alain Milliat. Wir führen die samtigen Sorten, weil sie eine Frucht so zeigen, wie sie reif vom Baum kommt. Einfach köstlich.
Erdbeer Nektar zum Sekt, ein Genuss
Ein gutes Fruchtmark ist mehr als ein Durstlöscher, es ist eine kleine Zutat.
Den Erdbeer- oder Pfirsich-Nektar gießen wir gern in ein Glas Sekt und haben im Handumdrehen einen fruchtigen Aperitif. Pur passt die samtige Aprikose zum Sonntagsfrühstück, die Birne zu Käse und Nuss, die Mango zu Joghurt und Müsli.
Aus der handlichen Flasche mit 330 ml lässt sich gut dosieren, ein Schuss in die Bowle, ein Löffel über das Eis, ein Spritzer ins Dessert. So reicht eine Sorte weit und bringt jedes Mal eine andere Frucht auf den Tisch. Unser Tipp: die Passionsfrucht über eine Panna Cotta, das schmeckt nach Urlaub.
Für ein Geschenk legst du drei Sorten nebeneinander, eine Beere, ein Steinobst, einen Exoten, und hast ein kleines Fruchtkabinett im Karton, das jeder gern auspackt. Probier dich durch die zehn Sorten und finde dein Glas für den nächsten schönen Anlass, ob morgens am Tisch oder abends im Sektkelch. Macht Freude, wenn Gäste kommen, und auch an einem stillen Sonntag für dich allein.