Caxambu Kaffee-Gin aus Vulkaneifel und Brasilien
Der Caxambu Kaffee-Gin von Windspiel ist ein Kartoffel-Gin mit 47 Prozent, verfeinert mit Kaffeedestillat aus brasilianischen Arabica-Bohnen. Wacholder trifft auf weiche Kaffeenote, würzig und karamellig. Eine Gemeinschaftsarbeit zweier Eifeler Manufakturen, kein gewöhnlicher Gin.
Caxambu Kaffee-Gin verbindet zwei Genusswelten, den Gin der Windspiel Manufaktur und feines Kaffeedestillat der Dauner Kaffeerösterei. Die Basis ist eigener Kartoffelbrand aus der Vulkaneifel, dazu kommt eine säurearme Arabica-Röstung von der Fazenda Caxambu in Brasilien. Mit 47 Prozent ist er ein kräftiger Gin, der Wacholder und Kaffee Hand in Hand führt. Heimat und Fernweh in einem Glas.
Würzig, karamellig, mit weicher Kaffeenote
In der Nase stehen Wacholder und geröstete Bohne nebeneinander, am Gaumen wird er würzig, karamellig, mit langer Kaffeenote.
Die weiche Note der hellen Röstung Caxambu Mild legt sich erstaunlich gut zu den Wacholderbeeren, dazu Lavendel, Koriander und ein Hauch Süßholz. Der Gin bleibt trocken, die Süße kommt allein aus Karamell- und Röstaromen, nicht aus Zucker. Ingwerwurzel und Zitronenschale halten ihn frisch.
So entsteht ein Gin, der die dunkle Tiefe des Kaffees und die klare Frische des Wacholders zusammendenkt. Beide drängeln nicht, sie ergänzen sich. Nimm dir einen Moment, dann merkst du, wie sich Röstaroma und Botanicals abwechseln.
Pur auf Eis oder im Espresso Martini
Am liebsten trinken wir den Kaffee-Gin pur auf einem großen Eiswürfel, dann zeigt er Wacholder und Kaffee schön nebeneinander.
Im Cocktail macht er eine ausgezeichnete Figur, als würziger Twist im Espresso Martini oder im Gin Tonic mit einer Orangenzeste. Er mag kräftige Begleiter, dunkle Schokolade, ein Stück Tiramisu oder den Espresso danach. Wer den klaren Klassiker daneben probieren möchte, greift zum klassischen Windspiel Dry Gin aus demselben Haus.
Für den späten Abend ist er ein schöner Begleiter, wenn der Kaffee eigentlich schon zu spät käme. Hier darf er es trotzdem sein. Magst du es klassisch, mixt du ihn mit einem Tonic Water und gibst eine Kaffeebohne ins Glas. Magst du es opulent, schlägst du ihn cremig im Shaker auf.
Zwei Eifeler Manufakturen, ein Jahr Tüftelei
Hinter dem Caxambu steht die Windspiel Manufaktur, die Deutschlands ersten Gin aus in Vulkanerde gereiften Kartoffeln gebrannt hat.
Sandra Wimmeler und Denis Lönnendonker gründeten ihre Manufaktur 2014 in der stillen Vulkaneifel. Für den Kaffee-Gin taten sie sich mit der Dauner Kaffeerösterei zusammen, beide teilen den Anspruch an Nachhaltigkeit und gute Rohstoffe. Rund ein Jahr tüftelte das Team an der richtigen Balance, bis der Gin 2021 auf den Markt kam.
Der Name Windspiel geht übrigens auf Friedrich den Großen zurück, auf seinen Kartoffelerlass von 1746 und seine geliebten Windspiel-Hunde. Den Caxambu gibt es in der 0,5-Liter-Flasche. Im Sortiment der Windspiel Manufaktur findest du außerdem den fruchtigen Pink Grapefruit Gin und alkoholfreie Alternativen. Alle Achtung.
Genusstipp
Wir mögen ihn pur und gut gekühlt, im Tumbler mit einem großen Eiswürfel und einer Orangenzeste. Im Espresso Martini ersetzt er den klassischen Wodka und gibt dem Drink eine würzige Tiefe. Nach dem Öffnen hält er sich kühl und dunkel viele Monate, kräftige 47 Prozent stehen ihm dabei gut. Probier ihn einmal zu dunkler Schokolade, das ist ein stilles kleines Fest.