Kampot Pfeffer Gin aus Eifel und Kambodscha
Der Kampot Pfeffer Gin von Windspiel ist ein Kartoffel-Gin mit 47 Prozent und seltenem rotem Kampot-Pfeffer aus Kambodscha. Wacholder und florale Würze treffen auf eine feine Schärfe. Der Pfeffer mit geschützter Herkunft wird separat destilliert, kein gewöhnlicher Gin.
Kampot Pfeffer Gin bringt die Würze des seltenen roten Kampot-Pfeffers in den Kartoffel-Gin der Windspiel Manufaktur aus der Vulkaneifel. Der Pfeffer trägt eine geschützte Herkunftsbezeichnung, wie sie sonst der Champagner kennt, und wächst bei Kleinbauern in Kambodscha. Mit 47 Prozent bleibt er ein milder, fein-würziger Gin zwischen Heimat und Fernweh.
Wacholder, florale Würze, eine Spur Schärfe
In der Nase Wacholder und Pfeffer, am Gaumen mild und weich, mit floralem Unterton und einer feinen Schärfe.
Der rote Kampot-Pfeffer steuert eine warme, leicht pikante Würze bei, ohne zu stechen. Dazu Lavendel, Koriander und ein Hauch Süßholz, Ingwer und Zitronenschale halten ihn frisch. Mild bleibt er trotzdem, der Pfeffer flüstert mehr, als er ruft.
Würzig, blumig, samtig, so lässt sich der Gin in drei Worten fassen. So zeigt sich ein Wacholderbrand, der zwei Welten verbindet, die klare Frische der Eifel und die ferne Würze Südostasiens. Nimm dir einen Moment, dann schmeckst du beide nebeneinander, ohne dass eine die andere übertönt, und genau diese Ruhe macht ihn so trinkbar.
Im Gin Tonic mit rosa Pfefferkörnern
Am liebsten trinken wir den Pfeffer Gin als Gin Tonic, mit viel Eis und ein paar zerstoßenen Pfefferkörnern im Glas.
Ein neutrales Tonic Water lässt den Pfeffer vorn, eine Scheibe Grapefruit oder Zitrone bringt Frische dazu. Pur auf Eis zeigt er seine würzige Seite, im Martini gibt er eine elegante Schärfe. Er mag herzhafte Begleiter, gereiften Käse, Räucherlachs oder ein Rinder-Carpaccio.
Magst du es klassisch, bleibst du beim Tonic. Magst du es kräftiger, stellst du ihn neben den würzigen Caxambu Kaffee-Gin aus demselben Haus, die beiden mögen es würzig. Auf der Käseplatte freut er sich über einen alten Gouda, einen Blauschimmel oder ein paar geröstete Nüsse daneben.
Pfeffer aus Kambodscha, Kartoffeln aus der Eifel
Hinter dem Gin steht die Windspiel Manufaktur, bekannt für Deutschlands ersten Gin aus in Vulkanerde gereiften Kartoffeln.
Sandra Wimmeler und Denis Lönnendonker gründeten ihre Manufaktur 2014 in der stillen Vulkaneifel. Für den Pfeffer Gin holten sie den roten Kampot-Pfeffer von Hennes' Finest, der bei Kleinbauern in Kambodscha ohne Chemie wächst und fair bezahlt wird. Den Pfeffer destillieren sie separat in Kartoffelalkohol und vermählen ihn danach mit dem Gin.
Rund ein Jahr tüftelte das Team an der Balance, bis der Gin so mild und würzig zugleich war. Den Klassiker daneben findest du als klaren Windspiel Dry Gin, das ganze Sortiment in der Windspiel Manufaktur. Alle Achtung.
Genusstipp
Wir mögen ihn als Gin Tonic, gut gekühlt, mit neutralem Tonic und ein paar zerdrückten Pfefferkörnern. Drei Teile Tonic, ein Teil Gin, mehr braucht es nicht. Pur auf einem großen Eiswürfel kommt die florale Würze schön heraus. In der 0,5-Liter-Flasche hält er nach dem Öffnen kühl und dunkel viele Monate, kräftige 47 Prozent geben ihm Stand. Probier ihn einmal zu einem würzigen Hartkäse, das passt überraschend gut zusammen.