Kohl Cuvées sind Bergapfelsäfte, welchen Thomas Kohl eine zweite Stimme zur Seite stellt: eine Frucht, eine Beere, eine Blüte, ein Kraut oder ein Gemüse. Der Apfel dafür wächst am Ritten in Südtirol auf gut 900 bis knapp 1.000 Metern – hoch genug, dass ihm die Säure erhalten bleibt, welche jede Cuvée erst zusammenhält.
Die Kunst des Affinierens
Beide Partner sollen gewinnen – das ist die Regel, nach welcher Thomas Kohl jede seiner Cuvées komponiert. Bei der Holunderblüte genügt dafür ein Fingerhut voll Auszug, bei der Wildheidelbeere braucht es ein Fünftel der Flasche. Das richtige Maß zu finden, hat ihn bei manchen Sorten Jahre gekostet und ihm den Titel eingebracht, welchen sonst niemand trägt: Italiens erster Apfelsaft-Affineur.
Zwölf Cuvées stehen bereit, und jede erzählt etwas anderes. Der Apfelsaft mit Apfelminze kühlt, die Marille leuchtet orange, die Holunderblüte holte bei den Mostbarkeiten 2019 die Bestnote von 20 Punkten. Die Wildheidelbeere wurde 2020 zum besten Fruchtsaft Italiens gekürt, der Hopfen ist der eigenwilligste im Bunde – und die Karotte zeigt, dass sogar Gemüse in ein Saftglas gehört.
Übrigens: Wer diese Säfte noch als Kohl Essence kennt, sucht richtig. So hieß die Linie früher, heute steht schlicht Cuvée auf dem Etikett – die Kunst dahinter ist dieselbe geblieben. Serviere die Cuvées gut gekühlt bei 8 bis 10 Grad im Stielglas. Magst du es sortenrein, findest du bei Kohl Gourmet die Säfte aus einer einzigen Apfelsorte.