Curry ist eine Reise durch die Gewürzküchen Asiens
14 Currymischungen und Masalas von Ingo Holland, Pfeffersack & Soehne und Cape Herb & Spice findest du hier – vom milden Anapurna über das klassische Garam Masala bis zum feurigen Madras. Jede Mischung von Hand komponiert, ohne Geschmacksverstärker und künstliche Aromen.
Ein gutes Curry Gewürz ist keine einzelne Zutat, sondern eine Komposition – in Indien mischt jede Familie ihr eigenes Masala, und genau diese Vielfalt findest du hier: 14 Mischungen aus drei Manufakturen, von mild-aromatisch bis kräftig-feurig. Curry ist kein Pulver von der Stange, Curry ist eine Handschrift.
Vierzehn Mischungen von Anapurna bis Madras
Unsere Curry-Welt reicht vom Himalaya bis nach Südindien – und ganz vorne steht seit Jahren ein Liebling.
Das Curry Anapurna ist eines unserer meistverkauften Gewürze überhaupt: mild, warm, mit feiner Tiefe – benannt nach dem Achttausender, komponiert in Klingenberg am Main. Daneben stehen das vielschichtige Curry Maharadja, das kräftige Curry Mumbai und das feine Kashmir. Wer es klassisch indisch mag, greift zum Garam Masala – wörtlich „heißes Gewürz", die Grundmelodie der nordindischen Küche.
Aus Kapstadt kommen die Curry Originals von Cape Herb & Spice – Madras für Freunde der Schärfe, Tikka Tandoori für Ofengerichte und ein eigenes Garam Masala nach Kapstädter Art. Und für Neugierige gibt es den Purple Curry, dessen violette Farbe von Hibiskusblüten stammt – ein Hingucker über Blumenkohl und hellem Fisch.
Dass „Curry" übrigens gar kein einzelnes Gewürz ist, merkt man spätestens beim Vergleich zweier Dosen: Das eine duftet nach Kreuzkümmel und Koriander, das andere nach Zimt und Kardamom. Currypulver ist eine britische Erfindung des 18. Jahrhunderts – die indische Küche kennt stattdessen unzählige Masalas, jede Region, ja jede Familie mischt ihr eigenes.
Mild oder feurig, eine Frage des Abends
Die wichtigste Orientierung beim Curry-Kauf: Wie viel Wärme verträgt dein Tisch?
Milde Mischungen wie Anapurna oder Tikka Tandoori nehmen die ganze Familie mit, mittlere wie Maharadja und Garam Masala bringen Tiefe ohne Tränen, und ein Madras zeigt, warum Südindien beim Thema Schärfe wenig Diskussionsbedarf kennt. Je länger ein Curry schmort, desto runder verbinden sich seine Gewürze – darum lieber früh in den Topf damit und Zeit lassen. Auch das Tikka Masala und das Tandoori Masala belohnen Geduld: über Nacht in Joghurt mariniert, wird aus Hähnchen ein kleines Fest.
Unser Tipp: Masala-Mischungen erst kurz in Öl oder Ghee anrösten, dann erst die übrigen Zutaten dazu – so blühen die Aromen richtig auf. Und zu jedem Curry gehört eine Handvoll ganzer Kreuzkümmel aus unseren Einzelgewürzen, falls du nachwürzen magst.
Wir mögen das Anapurna zu Hühnchen mit Kokosmilch, das Garam Masala über geröstetem Blumenkohl und das Madras dort, wo Linsen im Spiel sind. Ein gutes Curry Gewürz, ein Klecks Joghurt, frischer Koriander, Basmatireis – aromatisch, wärmend, unkompliziert. Mehr braucht ein guter Curryabend nicht. Außer vielleicht Nachschlag.
Komponiert von Menschen, die Curry verstehen
Hinter unseren 14 Currys stehen drei Manufakturen mit sehr unterschiedlichen Wurzeln – und einem gemeinsamen Anspruch.
Sternekoch Ingo Holland entwickelte seine Currys im Alten Gewürzamt in Klingenberg, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern und 18 Gault-Millau-Punkten; seit 2022 mischt Sohn Kilian nach denselben Rezepturen weiter. Bei Pfeffersack & Soehne in Koblenz reift der Madras Curry seit 2011 in der schwarzen Keramikdose aus dem Westerwald, und in Kapstadt würzt Cape Herb & Spice seit 1994 nach den Rezepten der Cape-Malay-Küche, in der indische, asiatische und afrikanische Einflüsse zusammenkommen.
Lust auf mehr Würze? Dann stöbere durch unsere Gewürzmischungen oder gleich durch die ganze Welt der Gewürze. Dein nächstes Lieblingscurry wartet schon!