Honig von Azienda Guerrieri kommt von Bienenstöcken, welche zwischen den Rebzeilen und an den Wiesenrändern des Familienguts am Metauro stehen – gesammelt von den einzigen Tieren des Betriebs. „Freie Tiere, die wie Umweltthermometer funktionieren", sagt Luca Guerrieri über seine Bienen. Beide Sorten werden kaltgeschleudert und von Hand ins 250-Gramm-Glas gefüllt.
Von der Robinienblüte bis zur Sommerwiese
Der Miele di Acacia stammt von der Robinienblüte im Mai, hell, blütenzart und fast wasserklar, und bleibt dank seines hohen Fruchtzuckeranteils oft über ein Jahr flüssig. Nicht jedes Jahr blüht die Robinie stark genug für eine eigene Ernte, in manchen Jahren fällt der Sortenhonig deshalb schlicht aus. Milder Ziegenfrischkäse und lauwarmes Fladenbrot sind seine natürlichen Gegenüber, denn seine zarte Süße drängt sich nicht auf.
Der Miele Millefiori sammelt dagegen die ganze Wiese ins Glas – Luzerne, Esparsette und Süßklee ergeben einen goldgelben, blumigen Honig mit feinen Fruchtnoten, welcher je nach Jahr ein wenig anders schmeckt. Kristallisiert er mit der Zeit, ist das ein Qualitätsmerkmal und kein Mangel; ein Wasserbad bei höchstens 40 Grad macht ihn wieder löffelweich. Klassisch italienisch kommt er auf Schafsricotta mit Feigen oder zu reifem Pecorino, dazu ein Glas aus der Wein-Auswahl von Azienda Guerrieri.