Ganze Lorbeerblätter aus der Provence, von Hand geerntet
Lorbeerblätter sind das herb-warme Gewürz des Echten Lorbeers, das als ganzes Blatt beim Kochen mitzieht und vor dem Servieren wieder herauskommt. Provence Tradition erntet den Gewürzlorbeer von Hand und trocknet ihn schonend, in Bio-Qualität. Kräftig genug, dass ein, zwei Blätter einen ganzen Topf würzen.
Lorbeerblätter gehören zu den ältesten Gewürzen der mediterranen Küche und geben Schmorgerichten, Suppen und Fond ihre herb-würzige Tiefe. Provence Tradition erntet die Blätter des Echten Lorbeers von Hand in der Provence und trocknet sie sorgsam, damit das ätherische Öl erhalten bleibt. Du bekommst ganze Blätter, kein Pulver, sodass du sie am Ende der Garzeit bequem wieder herausnehmen kannst. Ein Vorrat davon gehört in jede Küche, denn kaum ein anderes Gewürz begleitet so viele Gerichte über Stunden im Topf.
Herb, warm und ein Hauch Eukalyptus
Zerbrichst du ein getrocknetes Blatt, riecht es harzig-warm, leicht bitter und mit einem kühlen Hauch, der an Eukalyptus erinnert.
Frisch schmeckt Lorbeer scharf und grasig, erst das Trocknen macht ihn rund und aromatisch. Getrocknet ist er herb, warm und angenehm bitter, mit einer balsamischen Tiefe im Hintergrund. Beim langen Köcheln geben die Blätter ihr Aroma langsam an Brühe und Sauce ab, eine würzige Note, die Fleisch und Hülsenfrüchten Charakter verleiht. Das Blatt selbst isst man nicht mit, es bleibt auch nach Stunden im Topf fest und ledrig und wandert vor dem Anrichten wieder heraus.
Für Schmorbraten, Eintopf und Fond
Lorbeerblätter würzen alles, was lange kocht, von Sauerbraten und Gulasch über Linseneintopf bis zum selbst gekochten Fond.
Gib ein oder zwei Blätter mit ins Kochwasser, in die Marinade oder in die Béchamel, und hol sie vor dem Servieren wieder heraus. Zu Sonntagsbraten, Lammragout und geschmortem Rind sind Lorbeerblätter ein alter Küchenfreund, ebenso zu eingelegten Gurken oder Fisch im Sud. Auch Tomatensugo, Rotkohl und eine klare Rinderbrühe gewinnen mit einem einzigen Blatt an Tiefe. Wer Thymian und Lorbeer zusammen mag, greift zum Bouquet garni oder stöbert in weiteren mediterranen Gewürzen.
Bio aus der Provence, von Vincent Mignérat
Provence Tradition erntet den Lorbeer in der Provence und arbeitet dort seit 1987, also seit fast 40 Jahren.
Vincent Mignérat legt Wert darauf, dass jedes Blatt in Südfrankreich wächst, von Hand gepflückt und schonend getrocknet wird, zu 100 Prozent aus der Provence. Kein Blatt wird gemahlen oder gebrochen, du bekommst die ganzen Blätter, so wie sie vom Zweig kommen. Der Lorbeer trägt das EU-Bio-Siegel, kontrolliert nach ökologischen Vorgaben. Schon vor über 2000 Jahren war der Lorbeer als Kranz das Zeichen der Sieger, in der Küche ist er bis heute unverzichtbar geblieben.
Genusstipp
Ein bis zwei Blätter reichen für einen mittleren Topf, mehr macht das Gericht schnell bitter. Gib die Lorbeerblätter früh dazu und lass sie mindestens 20 Minuten mitziehen, so gibt der Lorbeer seine Würze vollständig ab. Dunkel und trocken gelagert halten die Blätter ihr Aroma über ein Jahr, auch wenn getrockneter Lorbeer mit der Zeit ein wenig milder wird. Und wer die Kräuterküche des Südens mag, findet bei uns weitere getrocknete Kräuter für Topf und Braten.
Bio Kontrollstelle FR-BIO-01 – Französische Landwirtschaft