Riesling Ried Seeberg, eine ausgezeichnete Erste Lage
Der Riesling Ried Seeberg 2016 von Fred Loimer ist ein trockener Bio-Weißwein aus der Ersten Lage Seeberg im Kamptal. Gediegen, mineralisch, mit langem Atem – ein vielfach prämierter Lagenriesling, der genau jetzt seine Reife zeigt.
Riesling Ried Seeberg 2016 ist der prämierte Lagenriesling vom Weingut Fred Loimer aus Langenlois. Gewachsen auf silbrig glitzerndem Glimmerschiefer der Ried Seeberg, einer Ersten Lage des ÖTW. Spannung, Länge, Reifepotenzial bis 2036 – ein Riesling, der seine Herkunft so deutlich zeigt, wie es nur diese Rebsorte kann.
Würzige Pfirsichnote, dezent und gediegen
In der Nase zeigt sich der Riesling würzig und zurückhaltend, mit feiner Pfirsich- und Marillennote – nichts drängt sich auf, alles wirkt gediegen und unaufgeregt.
Am Gaumen spannt er den Bogen, den man von Riesling und von dieser Lage erwartet: angenehm spritzige Säure, pikant-fruchtig, herrlich voll und doch schlank. Mit 6,6 g/l Säure und 3 g/l Restzucker bleibt er straff. Überzeugende Länge – ein großer Wein.
Wir reichen ihn zu Forelle
Seine Würze und die lebendige Säure machen den Seeberg zum Begleiter für kräftigeren Fisch und gewürzte Küche.
Am liebsten zu fettem Fisch wie Forelle oder Saibling, ebenso zu würziger asiatischer Küche mit Ingwer und Zitronengras. Bei 10 bis 12 Grad serviert, dekantiert eine halbe Stunde vorher, damit er sich öffnet. Unter den trockenen Weißweinen gehört er zu den großen.
65 Jahre alte Reben auf Glimmerschiefer
Die Ried Seeberg ist eine nach Süden und Südwesten ausgerichtete Erste Lage auf rund 300 Meter Seehöhe. Bis an die Oberfläche reicht hier silbrig glitzernder Glimmerschiefer mit Einschaltungen von Amphibolit, darauf liegen schluffig-sandige, kalkfreie Felsbraunerden.
Die bis zu 65 Jahre alten Reben werden biologisch-dynamisch gepflegt, der Ertrag liegt bei niedrigen 35 Hektoliter je Hektar. Nach bis zu 24 Stunden Maischestandzeit vergärt der Most spontan, je zur Hälfte im Stahl und in gebrauchten Eichenfässern, langsam bei höchstens 22 Grad.
Sechs Monate reift er auf der Vollhefe im Holz, vier weitere auf der Feinhefe im Stahl, ehe er im September 2017 gefüllt wird – ein Ausbau, der dem 2016er seine Tiefe gibt.
95 Punkte und ein Trophy-Sieg
Der Seeberg 2016 hat international abgeräumt: 95 Punkte vom Wine Enthusiast, 94 von Falstaff, 93 vom Wine Advocate, dazu der Trophy-Sieg bei wein.pur.
James Suckling nahm ihn in die Top 100 Austrian Wines 2017 auf, A la Carte führte ihn als Grand Cru Riesling. Schon 2006 stellte Fred Loimer biodynamisch um, und Riesling ist dabei seine heimliche Liebe – man schmeckt es. Alle Achtung. Mehr aus dem Haus findest du bei weiteren Weinen vom Weingut Fred Loimer, etwa der gereiften Riesling Steinmassl Reserve.
Genusstipp
Gib dem 2016er Luft, eine Karaffe tut ihm gut. Bei 10 bis 12 Grad, nicht zu kalt, sonst bleibt die Würze verschlossen. Mit 13 % vol hat er Substanz und steht heute mitten in seinem Reifefenster, das bis etwa 2036 reicht. Zeit hat er also genug.
Riesling Seeberg – ein Wein und seine Werte
- Herkunft Wein aus Österreich
- Anbaugebiet Kamptal
- Lage / Ried Seeberg, Erste Lage (ÖTW)
- Rebsorte Riesling
- 13,0 % vol. Alkohol
- 6,6 g/l Säure
- 3,0 g/l Restzucker
- 97 mg/l Gesamt SO2
- vegan
Bio Kontrollnummer AT-BIO-402 – Österreichische Landwirtschaft