Rosé Rye Whiskey Aperitif von Stork Club aus Brandenburg
Rosé Rye Whiskey Aperitif von Stork Club verbindet Spreewälder Roggenwhiskey mit Spätburgunder-Rosé aus Baden. Beerig, würzig, mit 18 Prozent Alkohol angenehm leicht. Kein süßer Fertigcocktail, sondern ein Aperitif mit Whiskey-Rückgrat.
Rosé Rye Whiskey Aperitif ist ein Whisky-Aperitif mit 18 Prozent Alkohol von Stork Club aus dem Spreewald, gemacht aus zwei Zutaten: Roggenwhiskey aus eigener Brennerei und Rosé vom badischen Weingut Markgraf von Baden. So etwas gab es vorher nicht.
Hell rosarot steht er im Glas und sieht harmloser aus, als er ist, denn unter der Beerenfrucht liegt die trockene Würze des Roggens.
Beerenfrucht über Sherry und Dörrobst
Im Duft führen frische Himbeeren und Johannisbeeren, dahinter kommen Zitrusnoten und ein Hauch Nuss aus dem Whiskey.
Am Gaumen zeigt der Rosé Rye zuerst die Frucht des Spätburgunders, dann übernehmen Sherrynoten und Dörrobst, bevor ein würziger Nachhall bleibt. Süffig, leicht, mit gutem Trinkzug – ein Aperitif, welcher den Abend eröffnet, statt ihn zu beenden.
Mit 18 Prozent Alkohol liegt er zwischen Wein und Spirituose, ähnlich wie ein Wermut, nur dass hier statt Kräuterbitterkeit die Fassnote des Whiskeys trägt. Auch eingefleischte Whiskeytrinker, welche zunächst die Nase rümpfen, geben ihm meist beim zweiten Glas recht.
Mit Soda, mit Tonic, auf viel Eis
Aufgegossen mit Soda ergibt er einen leichten Longdrink, mit Tonic wird er herber und bekommt Struktur.
Der Aperitif mag Sommerabende auf dem Balkon, kalte Gläser und eine Scheibe Orange. Wer ihn ernster nehmen möchte, mischt einen Sour daraus oder gibt einen Schuss Straight Rye dazu, damit die Würze führt. Bei sechs bis acht Grad serviert schmeckt er am besten.
Im Manhattan ersetzt er den roten Wermut und macht den Drink heller und fruchtiger. Für eine größere Runde lohnt eine Karaffe mit Eis, Orangenscheiben und Soda, aus welcher sich jeder selbst nachschenkt.
Aus einem Versuch wurde ein Bestseller
2020 war der Rosé Rye als kleine Auflage einer Experimental Series geplant, ein Versuch, mehr nicht.
Doch die Verbindung aus badischer Frucht und brandenburgischem Getreide traf einen Nerv, und aus dem Experiment wurde eine feste Größe im Sortiment. Bastian Heuser, einer der drei Gründer, kommt aus der Berliner Barszene und hat die Bar Convent Berlin mit aufgebaut, entsprechend genau kennt er den Bedarf hinter dem Tresen.
Der Rosé stammt vom VDP-Weingut Markgraf von Baden, der Whiskey aus der eigenen Brennerei in Schlepzig, 60 Kilometer südlich von Berlin. Zwei Landschaften in einer Flasche, und man schmeckt beide. Dass ein Weingut aus Baden und eine Brennerei aus Brandenburg zusammenfinden, ist im deutschen Getränkeregal selten genug, um es zu erwähnen.
Genusstipp
Nach dem Öffnen gehört die Flasche in den Kühlschrank, dort bleibt sie mehrere Wochen frisch. 6 cl auf viel Eis, 12 cl kaltes Soda, eine Orangenscheibe darauf, fertig ist der Aperitif. Zu Oliven, gesalzenen Mandeln und luftgetrocknetem Schinken passt er gut, ebenso zu einer Runde vor dem Essen. Weitere Flaschen für die blaue Stunde stehen unter Aperitif, das ganze Stork-Club-Sortiment auf der Herstellerseite.