Whiskey Sour Liqueur von Stork Club aus dem Spreewald
Whiskey Sour Liqueur von Stork Club ist ein Likör aus Spreewälder Roggenwhiskey, Zitronensaft und Zucker, mit dem der Whiskey Sour ohne Shaker-Kunst gelingt. Würzig, sauer, mit einem Hauch Süße. Kein Sirup mit Aroma, sondern echter Rye als Basis.
Whiskey Sour Liqueur ist ein Whisky-Likör mit 20 Prozent Alkohol von Stork Club aus dem Spreewald, gemacht aus drei Zutaten: Roggenwhiskey aus eigener Brennerei, frischer Zitronensaft und Zucker. Mehr braucht der wohl bekannteste Sour der Welt nicht.
Leicht trüb und sonnengelb steht der Likör im Glas, denn der Zitronensaft wird nicht filtriert. Wer ihn schüttelt, sieht sofort, dass hier echte Frucht arbeitet.
Zitrone, Zucker und Roggen im Gleichgewicht
Im Duft steht die frische Zitrone vorn, dahinter kommen Vanille und Holz aus dem Whiskeyfass hervor, so wie man es von einem gut gebauten Sour kennt.
Am Gaumen halten sich Säure und Süße die Waage, und darunter liegt die trockene Würze des Roggens, welche den Likör vor jeder Limonadigkeit bewahrt. Sauer, süß, würzig – die drei Pole eines guten Sours stecken schon in der Flasche.
Mit 20 Prozent Alkohol bleibt er handzahm genug für den frühen Abend, und weil die Süße zurückhaltend dosiert ist, wird er auch im zweiten Glas nicht klebrig. Der Whiskey darunter ist deutlich zu schmecken, ohne dass er die Zitrone erschlägt.
Shaker, Eis, Zitronenscheibe
Den Shaker mit Eiswürfeln füllen, den Likör dazugeben, kräftig schütteln und über frisches Eis abseihen.
Eine Zitronenscheibe darauf, fertig ist ein Sour, für welchen sonst drei Zutaten, ein Messbecher und etwas Übung nötig wären, und der trotzdem oft zu süß gerät. Der Likör mag es auch ruhiger: mit Soda aufgegossen wird er zum leichten Longdrink, über Vanilleeis gegossen zum Dessert für Erwachsene. Ein Schuss Straight Rye macht ihn kräftiger, wenn der Abend nach mehr Würze verlangt.
Der Sour aus der Flasche
Die Idee stammt von Bastian Heuser, welcher als Barkeeper in London gearbeitet und die Bar Convent Berlin mit gegründet hat.
Wer jahrelang hinter dem Tresen steht, weiß, wie oft ein Sour an der Balance scheitert, und genau diese Balance ist hier vorgefertigt. Grundlage bleibt der eigene Roggenwhiskey aus Schlepzig, gereift in frisch getoasteter amerikanischer und deutscher Eiche, also kein neutraler Alkohol mit Zitronenaroma.
Die Brennerei im Spreewald gehört seit Oktober 2016 zu Steffen Lohr, Bastian Heuser und Sebastian Brack, und ihre Whiskeys sind seither mehrfach international ausgezeichnet worden. Der Likör ist die entspannte Seite dieses Hauses.
Man merkt ihm an, dass er von Leuten kommt, welche Drinks nicht nur trinken, sondern zu Tausenden gebaut haben. Genau deshalb ist die Säure eine Spur höher angesetzt, als man es aus dem Supermarktregal kennt, und der Zucker eine Spur niedriger.
Genusstipp
Nach dem Öffnen in den Kühlschrank, dort hält der Likör wegen des Zitronensafts einige Wochen. 6 cl im Shaker mit Eis, dreißig Sekunden kräftig schütteln, dann über frisches Eis abseihen. Wer mag, gibt einen Spritzer Eiweißschaum oder Aquafaba dazu, dann wird die Krone cremig. Weitere Flaschen dieser Art stehen unter Likör, das ganze Stork-Club-Sortiment auf der Herstellerseite.