Nadelwald Fichtengeist von STILVOL. mit Fichtenholz und Nadeln
Nadelwald Fichtengeist von STILVOL. ist ein Fichtenschnaps aus gehobeltem Fichtenholz und frischen Nadeln, eingelegt und danach gebrannt in Baden-Württemberg. Klar in der Flasche, süßlich holzig im Duft, mit 38 % Alkohol. Kein Kräuterlikör, sondern der deutsche Bruder des Zirbenschnapses.
Nadelwald Fichtengeist ist ein Fichtenschnaps von STILVOL. aus Baden-Württemberg, für welchen gehobeltes Fichtenholz und Fichtennadeln so lange in Alkohol liegen, bis das Aroma sich löst, und erst danach gebrannt werden. Die braune Apothekerflasche fasst 500 ml, der Geist steht bei 38 % Alkohol. Wer im Winter durch einen Nadelwald geht und tief einatmet, weiß bereits, wie er schmeckt.
Wie ein Waldspaziergang nach dem Regen
Der Fichtenschnaps duftet nach Harz, frischem Holz und jener kühlen Süße, welche im Wald nach einem Regenschauer in der Luft hängt.
Holzig, harzig, weihnachtlich zeigt er sich beim Trinken, dabei bleibt er schlank und ohne jede Klebrigkeit, denn gesüßt wird hier nichts. Manche denken bei ihm eher an die Sauna als an den Wald, und beides trifft es.
Das Holz gibt die weiche, fast vanillige Grundlage, die Nadeln bringen die grüne Spitze obendrauf, und beides zusammen ergibt jenes Bild, welches ein Aufguss aus Nadeln allein nicht hinbekäme. In Südtirol und Tirol macht man dasselbe mit der Zirbe, hier übernimmt die Fichte, welche in unseren Wäldern jedes Kind erkennt.
Eiskalt nach der Sauna oder klar im Martini
Der Fichtengeist wird bei Zimmertemperatur getrunken, dann öffnet sich sein Harz am weitesten, gekühlt wirkt er dagegen kürzer und knackiger.
Nach einem deftigen Essen kommt der Fichtenschnaps als Digestif zu seinem Recht, im Winter wandert er in den Punsch und in der Bar in einen Dry Forest Martini, wo er den Wacholder ablöst. Mit Tonic wird ein Fichte Tonic daraus, mit Sekt ein Fichte Spritz für die Terrasse im Oktober.
Dunkel und kühl gelagert verändert sich am Fichtengeist über Jahre nichts, ein Mindesthaltbarkeitsdatum trägt er deshalb nicht. Wer ihn verschenkt, sollte wissen, dass er bei Wald- und Berg-Menschen fast immer ins Schwarze trifft.
Das Holz gibt die Richtung vor
Gehobeltes Fichtenholz ist eine unbequeme Rohware, weil sie sich anders als Obst nicht pressen und nicht vergären lässt.
Das Holz muss frisch sein, sonst bleibt vom Harz nichts übrig, und es muss lange genug im Alkohol liegen, damit sich das Aroma überhaupt löst. Erst danach wandert der Ansatz in den Kessel einer ländlichen Kleinbrennerei, wo mit ruhiger Hand gebrannt wird, denn zu viel Hitze macht aus Waldduft schnell Terpentin. Auf künstliche Aromen oder Farbstoffe verzichtet die Manufaktur bewusst.
Der Fichtengeist ist deshalb kein Nebenprodukt, sondern eine bewusste Entscheidung für ein sehr altes Hausrezept. Früher stand so etwas in der Küche für den Notfall, heute steht es in einer Flasche, welche man nicht mehr im Schrank versteckt.
Ähnlich klar und kräuterig kommt der Rosmaringeist aus dem Kräutergarten, deutlich fruchtiger der goldene Birnenschnaps mit eingelegter Frucht. Das ganze Sortiment steht im Hersteller-Hub von STILVOL., und mehr klare Brände findest du in unserer Abteilung für Spirituosen. Ein Fichtenschnaps aus deutschem Holz ist dort immer noch die seltenere Begegnung, während Zirbe längst in jeder Hütte steht.