Breite Frischei-Bandnudeln für kräftige Soßen
Frischei-Bandnudeln von Schaut sind neun Millimeter breite Eiernudeln aus Durum-Hartweizengrieß und 35 Prozent frischem Ei. Zart und doch bissfest, gemacht für Soßen, welche etwas zu melden haben, aus einer kleinen Familienmanufaktur am Rande der Schwäbischen Alb.
Frischei-Bandnudeln sind handgemachte Eiernudeln aus der Nudelmanufaktur Schaut in Andelfingen, 9 Millimeter breit und aus Durum-Hartweizengrieß gedreht. Die breite Fläche nimmt jede Soße auf, der hohe Eianteil gibt den Nudeln goldgelbe Farbe und Biss. So wird aus einem schlichten Teller Bandnudeln schnell ein kleines Sonntagsessen, ganz ohne großen Aufwand.
Breit, zart und trotzdem bissfest
Neun Millimeter misst jede Nudel in der Breite, das ist die klassische schwäbische Bandnudel, wie du sie vom Sonntagsbraten kennst. Wer einmal frische Bandnudeln gegessen hat, schmeckt den Unterschied zur trockenen Standardware sofort heraus.
Der Teig aus Durum-Hartweizengrieß und 35 Prozent frischem Ei macht sie zart, ohne dass sie im Wasser zerfällt. Nach 10 bis 12 Minuten sind die Bandnudeln gar und haben genug Fläche, um eine kräftige Soße zu tragen. Zart, kernig und bissfest kommen sie aus dem Topf, weit weg von blasser Massenware.
Frischei heißt hier echtes, frisches Ei im Teig statt Eipulver, und das siehst du an der satten Farbe. Die breite Form ist kein Zufall: Die 9 Millimeter geben der Nudel Halt und eine ordentliche Fläche, an welcher die Soße hängen bleibt.
Was diese Bandnudeln tragen
Bandnudeln wollen eine Soße, welche sich festhält. Ein kräftiges Gulasch, ein Rahmragout oder eine dunkle Rouladensoße finden auf der breiten Fläche ihren Platz. Je breiter die Nudel, desto mehr Soße trägt sie, und desto voller wird jeder Bissen. Erst die Soße macht aus der Nudel ein ganzes Gericht.
Klassisch schwäbisch kommen sie zu Sauerbraten oder Rinderrouladen auf den Teller, mit reichlich dunkler Soße. Wenn du es leichter magst, gibst du nur braune Butter und geröstete Semmelbrösel darüber, schwäbisch schlicht und richtig gut. Auch eine fruchtige Tomatensoße aus derselben Manufaktur findet hier ihren Halt.
Auch zu Pilzrahm oder Linsen mit Saitenwürstle sind sie ein verlässlicher Teller. Zieh die Nudeln kurz vor dem Servieren durch die heiße Soße, dann verbinden sich beide und nichts bleibt trocken. Feiner wird es mit den Frischei Spaghetti aus dem gleichen Haus, doch die Bandnudel ist die für die deftigen Tage. Eine Packung mit 300 Gramm reicht für zwei bis drei Teller.
Handarbeit aus Andelfingen seit 1993
1993 fing Brigitte Schaut in Andelfingen an, die Eier der eigenen Landwirtschaft zu Nudeln zu verarbeiten, damals noch in einer kurzerhand umgebauten Garage. Aus der Idee, die Erzeugnisse direkt vom Hof weiterzugeben, wurde ein Beruf. Was als Selbstversorgung begann, hat sich über die Jahre herumgesprochen, bis weit über Oberschwaben hinaus.
Aus dem Nudelraum in der Garage wurde ein Hofladen, dann eine richtige Manufaktur mit gläserner Produktion, durch deren Scheibe du bei der Arbeit zusehen kannst. 2013 kam ein Anbau mit eigener Soßenküche dazu. Bis heute läuft der Teig durch Bronzeformen und trocknet langsam, ganz nach Wetterlage, über zwanzig Nudelsorten nach dem Leitsatz „Zeit für das B'sondere".
Die Eier kommen aus dem nahen Kloster Untermarchtal, der Hartweizengrieß aus Frankreich, weil er die Nudel kerniger macht. Gearbeitet wird in dritter Generation. Neben den Bandnudeln findest du weitere Nudelspezialitäten von Schaut und mehr frische Pasta bei uns. So schmeckt Sonntag.