Regionen bei nur Gutes heißt Feinkost nach Herkunft sortiert
Regionen sortiert das Sortiment von nur Gutes nach Herkunft: zehn Länder und Landschaften, in denen unsere Erzeuger arbeiten, von Deutschland und Österreich über Italien, Südtirol, Frankreich, Spanien und Portugal bis nach Dänemark, Schweden und Litauen. Feinkost, Wein, Wohnen und Kochen liegen je Land auf einer Seite, und hinter jedem Glas steht ein Name.
Regionen sind bei nur Gutes die Landkarte des Sortiments. Statt nach Produktart zu suchen, wählst du eine Herkunft und bekommst alles aus diesem Land auf einer Seite: Weine und Spirituosen, Feinkost und Süßes, dazu Textilien, Keramik und Küchenwerkzeug. Zehn Seiten führen vom Öresund bis nach Sizilien, und jede beginnt bei der Region selbst. Erst nach Küche und Wein kommen die Manufakturen, die wir seit 2002 auswählen.
Ein Ländername ist dabei nur die grobe Schublade, in der die eigentlichen Herkünfte liegen: das Pustertal und die Bretagne, die Pfälzer Mittelhaardt und das Baskenland, der Ritten über Bozen und die Salzgärten der Algarve. Aus diesen Orten stammen die Menschen, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten, und von dort kommen die Flaschen, Dosen und Tafeln, welche am Ende bei dir auf dem Tisch stehen.
Die großen Nachbarn im Süden und Westen
Am dichtesten bestückt sind die Nachbarn im Süden und Westen. Italien ist unsere Hauptbühne, mit Haselnusscremes aus dem Piemont, Balsamessig aus Modena und Pasta aus den Marken und den Abruzzen. Daneben stehen Lugana vom Gardasee und Olivenöl aus Apulien und Ligurien.
Südtirol bekommt eine eigene Seite, weil es alpin und zweisprachig ist. Dort warten Bergapfelsaft von Thomas Kohl vom Ritten, Fruchtaufstriche von Alpe Pragas aus dem Pustertal, Gewürztraminer aus Tramin und Speck aus dem Antholzertal.
Frankreich folgt mit einem eigenen Ton und einer anderen Vorratskammer. Hier kommt die Butter her, die Jean-Yves Bordier in Saint-Malo wieder von Hand kneten ließ, dazu Jahrgangssardinen aus der Bretagne, Senf aus Beaune und Schokolade von Bonnat aus Voiron. Tee aus Paris und Tischwäsche aus den Vogesen runden das Bild ab.
Deutschland bringt den Heimvorteil: Riesling und Spätburgunder aus der Pfalz und Rheinhessen, Sekt in traditioneller Flaschengärung, Korn aus dem Münsterland und Obstbrände vom Kaiserstuhl. Messer aus Solingen und Geschirrtücher aus Hamburg gehören ebenfalls dazu.
Österreich steht für Grünen Veltliner aus dem Kamptal, Blaufränkisch vom Neusiedler See und Sauvignon Blanc aus den Steilhängen der Südsteiermark, dazu Paradeiser aus dem Seewinkel und Seifen aus Innsbruck, deren Siederei seit 1777 besteht. Fünf Länder, fünf Küchen, und in jeder ein Dutzend Handschriften, die sich im Regal nebeneinander behaupten.
Spezialisten am Atlantik und im Norden
Die kleineren Seiten sind Spezialisten mit klarem Profil. Spanien steht für Meer und Olivenhain: Bonito del Norte und Anchovis aus dem Baskenland, Olivenöl aus Jaén und Tarragona, Fleur de Sel aus den Salinen Ibizas. Geröstete Mandeln und Pistazien aus La Mancha vervollständigen eine handliche Auswahl, in der jede Dose ihren Fischer und jede Flasche ihre Mühle kennt.
Portugal bringt die Sardinenkultur mit, Dosen aus Matosinhos und Lissabon, deren Etiketten aussehen wie aus einem alten Hafenkiosk. Ergänzt wird das um Olivenöl und Meersalz von der Algarve, handgefertigte Keramik aus Olhão und von Costa Nova und Seifen aus Porto, die nach Lavendel und Verbene duften. Der Portwein aus dem Douro-Tal gehört zum Porträt des Landes, im Regal steht er bei uns nicht.
Der Norden verteilt sich auf drei Seiten mit drei Temperaturen. Dänemark steht für Kopenhagen, für ein Teegeschäft, das seit 1835 besteht, für Lakritz, dessen Geschichte auf Bornholm begann, und für prickelnden Tee mit und ohne Alkohol, dazu Design von Eva Solo.
Schweden ist Weberei: Geschirrtücher aus Horred, wo seit 1692 gewebt wird, Wolldecken aus Klippan, Glögg aus Småland und salziges Lakritz aus Helsingborg. Litauen ist Leinen aus Vilnius, gewebt in einem Land mit jahrhundertealter Flachstradition. Vom warmen Wollplaid bis zum kühlen Leinentuch reicht die Spanne.
So findest du deine Region
Jede Regionenseite beginnt mit einem Porträt des Landes, seiner Küche und seiner Weine, und führt dann zu den Häusern, die wir von dort beziehen. Jeder Hersteller hat zudem eine eigene Seite, welche von seiner Gründung, seinem Ort und seinem Handwerk erzählt. Aus einer einzigen Herkunft entsteht so eine italienische Antipasti-Tafel, ein französisches Frühstück oder ein schwedischer Adventstisch mit Glögg und Wolldecke.
Wer lieber nach Anlass als nach Land einkauft, findet in den Jahreszeiten und unter Geschenke denselben Bestand anders sortiert, und wer nach Farbe sucht, geht in die Farbwelten. Die Regionen aber sind der Weg, auf dem man am meisten über die Dinge erfährt, die man isst und trinkt. Eine Reise durch die Regale, die bleibt.