Terre dei Trulli, apulische Taralli aus Alberobello
Terre dei Trulli ist ein Familienbetrieb der Casulli aus Alberobello in Apulien, welcher seit 2007 traditionelle Taralli backt. Kleine Teigkringel aus Mehl, Weißwein und nativem Olivenöl extra, in kochendem Wasser gegart und knusprig gebacken. Kein Industriegebäck, sondern echtes süditalienisches Handwerk.
Terre dei Trulli steht für apulische Taralli aus Alberobello, jenem Städtchen bei Bari, welches die meisten Trulli besitzt und seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die Familie Casulli backt hier seit 2007 das klassische Knabbergebäck Süditaliens, mit ausschließlich italienischen Zutaten, ganz ohne tierische Fette und Konservierungsmittel. Lass dich in den knusprigen Süden entführen.
Seit 2007 im Trulli-Land der Familie Casulli
Einen apulischeren Ort als Alberobello gibt es kaum. Die kegelförmigen Trulli mit ihren trockengemauerten Kalksteindächern prägen die Altstadt, und mitten in dieser Kulisse bei Bari widmet sich die Familie Casulli seit 2007 den Taralli.
Schon der Name verrät die Heimatliebe: Terre dei Trulli, das heißt Land der Trulli. Wer einmal durch Alberobello gegangen ist und die weißen Spitzdächer gesehen hat, versteht, warum die Familie ihr Backhandwerk so nennt. Hier, wo Italien am tiefsten in den Süden reicht, gehört der Tarallo zum Alltag wie anderswo das Brötchen.
Die bescheidenen, dabei köstlichen Kringel sind aus dem apulischen Leben nicht wegzudenken. Sie liegen auf dem Tisch zum Wein, sie wandern in die Tasche für unterwegs, sie begrüßen den Gast, kaum dass er zur Tür herein ist. Gebacken werden sie nach einem Rezept, welches schon die Großmütter kannten.
Was einen echten Tarallo ausmacht
Ein Tarallo ist ein kleiner Teigring aus wenigen, ehrlichen Zutaten. Mehl, Wein, Öl, das ist der Kern der Sache, und doch steckt darin viel Handarbeit.
Aus 4 Grundzutaten, Weizenmehl, Weißwein, Salz und nativem Olivenöl extra, wird ein Teig geknetet und zu kleinen Ringen geformt. Diese gart man zunächst in kochendem Wasser, bis sie an die Oberfläche steigen, und backt sie erst danach im Ofen aus. Je sorgsamer dieser doppelte Schritt geschieht, desto feiner wird die Krume und desto klarer der Knack.
Genau dieser Umweg über das heiße Wasser macht den Tarallo zu dem, was er ist: knusprig außen, mürbe innen, aromatisch splitternd im Mund. Ursprünglich war der Tarallo das Gebäck der einfachen Leute, ein haltbarer Begleiter für lange Tage auf dem Feld. Heute ist er der Liebling auf jedem Aperitivo-Tisch geblieben.
Dass die Kringel so gleichmäßig geraten, ist kein Zufall, sondern Übung. Über Generationen hat sich die Hand an den kleinen Ring gewöhnt, an die richtige Konsistenz des Teigs, an den Moment, in dem die Taralli im Wasser aufsteigen und in den Ofen dürfen. Maschinen können vieles, dieses Gefühl ersetzen sie nicht.
Drei knusprige Kringel für den Aperitivo
Bei uns findest du 3 Sorten Taralli von Terre dei Trulli, jede in der handlichen 250-Gramm-Tüte und jede mit eigenem Charakter.
Da sind die klassischen Taralli mit Olivenöl, pur und mürbe, mit 5 Prozent nativem Olivenöl extra im Teig, der Liebling für jeden Anlass. Daneben die Taralli mit Rosmarin, mit 1 Prozent echten Rosmarinnadeln gewürzt, herzhaft und würzig, welche sich zum Rotwein besonders wohlfühlen. Und schließlich die Taralli mit Fenchelsamen, mit 1,5 Prozent ganzen Fenchelsamen, fein und anisig, ein Klassiker des Südens.
Alle drei teilen denselben Teig aus Mehl, Weißwein und Olivenöl, alle drei splittern beim ersten Biss aromatisch im Mund. Wer einmal angefangen hat, hört schwer wieder auf, das sei vorab gewarnt.
Italienische Zutaten, kein tierisches Fett
Terre dei Trulli backt seine Taralli ausschließlich aus italienischen Zutaten, ganz ohne tierische Fette und ohne Konservierungsmittel. Damit sind die knusprigen Kringel von Natur aus vegan.
Das macht den Unterschied zu manchem Industrieprodukt im Regal. Wo andere frittieren und mit Zusätzen haltbar machen, bleibt hier alles schlicht: ein guter Teig, das heiße Wasser, der Ofen. Je besser das Olivenöl, desto runder fällt am Ende das Aroma aus, und an gutem Öl mangelt es in Apulien wahrlich nicht.
So schmeckt man in jeder Tüte, was drinsteckt, nichts weiter. Ehrliches Gebäck, wie es der Süden seit Generationen kennt, und nebenbei ein schöner Beweis, dass es für Genuss oft nur wenige gute Zutaten braucht.
Hier wird nicht groß getönt, hier wird einfach gut gebacken. Und weil die Kringel von Natur aus ohne tierische Fette auskommen, dürfen Veganerinnen und Veganer genauso beherzt zugreifen wie alle anderen am Tisch, ein Knabbergebäck, das niemanden ausschließt.
Apulien, die Kornkammer und der Olivengarten Italiens
Apulien gilt als Kornkammer Italiens. Brot, Pasta und Gebäck spielen hier seit jeher die Hauptrolle auf dem Teller.
Dazu kommt das Olivenöl: Keine andere Region Italiens keltert davon mehr, inzwischen auch in herausragender Qualität. Fruchtbare Böden, ein warmes, sonnenverwöhntes Klima und das Meer ringsum lassen hier Getreide, Gemüse und Oliven gedeihen, welche zum Besten zählen, was Italien zu bieten hat.
In der Tüte Taralli steckt also ein gutes Stück apulisches Terroir, von der Sonne über den Weizen bis zum Öl. Kein Wunder, dass gerade in dieser Landschaft ein so haltbares, sattes Knabbergebäck entstanden ist, das die Vorratskammer ebenso schmückt wie den Festtisch. Wer mehr aus dem Süden sucht, wird in unserer Auswahl an italienischen Spezialitäten fündig.
Knusprig zum Glas Wein
Taralli sind in Apulien das klassische Gebäck zu Wein und Bier, und genau so reichen wir sie am liebsten.
Die Olivenöl-Taralli gehören zum Aperitivo, die Rosmarin-Kringel zu einem kräftigen Roten, die Fenchel-Variante zu einem würzigen Weißwein aus dem Süden, etwa von Cantine Due Palme aus Apulien. Auch zur Käse- oder Wurstplatte machen sie sich wunderbar, als knuspriger Brotersatz, den du immer im Haus haben kannst. Weitere knabberfreudige Begleiter findest du in unserem Salzgebäck.
Auch als kleines Mitbringsel machen die Tüten eine gute Figur, allein oder zu dritt im Set, dazu eine Flasche apulischen Wein und ein Stück Käse. So reist ein Stück Süditalien in jede Küche, ganz ohne Flugticket. Und weil die Taralli lange knusprig bleiben, darf ruhig ein Vorrat ins Regal.
Probier dich einfach durch die 3 Sorten von Terre dei Trulli, am besten an einem langen Abend mit Freunden und einer Flasche Wein. Einen Lieblingskringel findest du garantiert.